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Umsteigen von Öl auf Pellets

10 Tipps für den Heizungstausch

Unsere Heizung liefert uns rund um die Uhr Wärme und komfortables Warmwasser – und das bis zu 2.000 Stunden im Jahr. Ab einem Alter von 15 oder gar 20 Jahren, sollten Sie jedoch an eine Modernisierung der Heizanlage denken. Denn in dieser Zeit hat sie sehr viel geleistet. 

Umgelegt auf Ihr Auto sind Sie bei dieser Stundenanzahl im Schnitt schon 2,5 Millionen Kilometer weit gefahren. Selbst der stärkste Motor würde da nicht mehr einwandfrei funktionieren. Heizungen, die älter als 15 Jahre sind, gelten daher als technisch überholt. Sie brauchen meist unnötig viel Brennstoff, werden störungsanfällig und belasten unsere Umwelt. 

Warten Sie also nicht zu lange und tauschen Sie rechtzeitig Ihre alte Heizanlage. 


Modernisieren lohnt sich!

  • Mehr Sicherheit
  • Weniger Heizkosten
  • Mehr Umweltschutz
  • Mehr Heizkomfort


Holzbrennstoffe: Energieträger der Zukunft

Wer nicht länger vom Öl- oder Gashahn abhängig sein will, sollte auf einen erneuerbaren Energieträger, wie zum Beispiel einen Holzbrennstoff umsteigen. Vor allem Pellets, Holz- und Hackschnitzel-Heizungen bieten sich für den Umstieg an, da sie vollautomatisch funktionieren und genauso einfach wie ein Ölkessel zu bedienen sind. Die technisch ausgereiften Kessel sind sehr zuverlässig und außerdem sehr sparsam.
Auch die Lagerung und der Transport des Brennstoffes zum Kessel funktioniert ähnlich wie bei einer Ölheizung. Der vorhandene Öltankraum lässt sich meist problemlos in ein Pelletslager umfunktionieren.

Dauerhaft günstig heizen

Schon seit vielen Jahren sind Pellets & Co die günstigsten Brennstoffe am Markt. Und nicht zuletzt ist Holz ein regionaler Energieträger, der sozusagen vor unserer Haustür vorhanden ist, von unseren heimischen Betrieben verarbeitet wird und ständig nach wächst.


Öl raus, Pellets rein! Los geht`s!

Damit bei Ihrer Heizungs-Modernisierung nichts mehr schiefgehen kann, haben wir für Sie die wichtigsten 10 Punkte zusammengefasst:

1. Informieren Sie sich

Recherchieren Sie, welcher Pelletskessel für Sie am besten geeignet ist. Sie finden online viele Infos dazu. Bei den meisten Herstellern können Sie auch telefonisch nachfragen. Nutzen Sie Messen, um sich vor Ort beraten zu lassen oder besuchen Sie Schauräume, um mögliche Kessel vorab zu besichtigen.


2. Lassen Sie sich beraten

Wenden Sie sich an einen Installateur Ihres Vertrauens in Ihrer Nähe. Er wird Sie fachkundig beraten und Ihnen die für Ihre Anforderungen passende Heizlösung empfehlen.


3. Klären Sie Wichtiges vorab

  • Fragen Sie Ihren Rauchfangkehrer, ob Ihr Kamin saniert werden muss.
  • Haben Sie genügend Platz für einen Jahresbedarf an Pellets? In den meisten Fällen ist der Öltank groß genug, um ihn mühelos in ein Pelletslager umzubauen. Mit der kostenlosen Windhager App für das Planen eines Lagerraumes bekommen Sie die Antwort auf Knopfdruck.
  • Entscheiden Sie, welche Art der Pelletslagerung und -Zuführung für Sie am besten passt (gemauertes Lager, Gewebetank, Stahlblechtank oder Erdtank).
  • Können Sie ihr bestehendes Heizsystem (Pumpen, Heizkörper, usw.) noch weiter verwenden oder ist es schon veraltet? Fast immer lohnt es sich, wenn Sie alles zusammen modernisieren.
  • Gibt es Förderungen? Das Umsteigen auf eine umweltfreundliche Pelletsheizung wird häufig gefördert. Erkundigen Sie sich, ob Sie vom Bund, dem Land oder Ihrer Gemeinde unterstützt werden.
  • Wer übernimmt die Elektroarbeiten? Die neue Heizungsanlage muss elektrisch fachgerecht angeschlossen werden. Manche Installateure arbeiten zu diesem Zweck eng mit Elektrofachbetrieben zusammen oder haben selber ausgebildete Elektriker im Unternehmen.


4. Holen Sie ein Angebot ein

Folgende Kosten müssen im Angebot enthalten sein:

  • Neuer Heizkessel mit Regelung
  • Neue Hydraulik-Komponenten wie zum Beispiel Pumpen und Verteiler (falls nötig)
  • Entsorgung des alten Ölkessels sowie des Öltanks (falls notwendig)
  • Sanierung des Kamins (falls notwendig)
  • Pelletslagerraum (Entnahmesystem und Lagersystem)
  • Installationsarbeiten
  • Isolieren der Heizungsrohre
  • Elektrischer Anschluss des neuen Heizkessels
  • Inbetriebnahme der Heizung durch den Werkskundendienst


5. Erteilen Sie den Auftrag

Wenn Sie mit allen Posten des Angebots einverstanden sind, geben Sie dem Installateur Ihres Vertrauens einen Auftrag für das Umrüsten Ihres Heizsystems.


6. Nehmen Sie Kontakt zu den Behörden auf

Bevor Sie mit der Modernisierung beginnen, müssen Sie in vielen Gemeinden eine Bauanzeige machen. Reichen Sie bei dieser Gelegenheit auch Ihr Ansuchen um eine Förderung ein. Der Installateur Ihres Vertrauens unterstützt Sie dabei meist gerne.


7. Kaminbefund einholen

Es empfiehlt sich, vor Beginn der Umbauarbeiten vom Rauchfangkehrer einen Kaminvorbefund einzuholen. Er kann Sie auch in Sachen Kaminsanierung beraten. Für moderne Heizkessel benötigt man meist einen neuen Kamin, da sie einen wesentlich höheren Wirkungsgrad und damit auch viel niedrigere Abgastemperaturen haben. Das geht ganz einfach, indem Edelstahl-Rohre in den Kamin eingezogen werden.


8. Termine koordinieren

Besprechen Sie mit Ihrem Installateur den Zeitplan für die Modernisierung und gehen Sie gemeinsam die einzelnen Schritte durch. Der Kesseltausch ist meist in wenigen Tagen erledigt. 


9. Pellets rechtzeitig bestellen & einlagern

Beachten Sie, dass die Lieferzeit für die kleinen Holzpresslinge meist zwei bis drei Wochen dauert.


10. Die neue Heizung in Betrieb nehmen

Lassen Sie Ihre Heizung von einem geschulten Fachbetrieb oder dem Werkskundendienst Ihres Kesselherstellers in Betrieb nehmen. Kontrollieren Sie bei dieser Gelegenheit gemeinsam mit dem Techniker, ob die Heizanlage wunschgemäß funktioniert und lassen Sie sich die Bedienung genau erklären.


Weitere hilfreiche Infos und Tipps für den Heizungstausch finden Sie im neuen Windhager Modernisierungsleitfaden „Umsteigen leicht gemacht“. Sie können die Broschüre kostenlos unter info@at.windhager.com anfordern oder gleich hier herunterladen:

Pdf Windhager Modernisierungs-Leitfaden (2,28 MB | PDF)