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Einzigartige Referenz:

13. Dezember 2013 - Die "KNUT-Energiebox"

Der Name "KNUT" steht für KompetenzNetz UmweltTechnologie - durch die regionale Bündelung unterschiedlicher Fachrichtungen und die Einbindung von Forschungsinstitutionen verfolgt KNUT das Ziel, innovative Lösungen zum Ressourcenschutz zu entwickeln und in Unternehmen zur Anwendung zu bringen.

Die durch die Projektpartner - Ecowin GmbH (Wettenberg), Eidmann GmbH (Gießen), GROSS GmbH (Wettenberg), RSW Technik GmbH (Buseck) und die Technische Hochschule Mittelhessen - entwickelte KNUT-Energiebox ist eine mobile Containerlösung zur effizienten und maximal optimierten Medienversorgung mit Druckluft, Wärme und solarer Energieproduktion. Interessant dabei sind die Kombination unterschiedlicher Energietechnologien und die hohe Energieeffizienz etwa durch Wärmerückgewinnung.

Die KNUT-Energiebox ist das Ergebnis gemeinsamer Überlegungen der Projektpartner angesichts steigender Energie- und Materialkosten, die sich für viele Unternehmen zu einer zentralen Herausforderung entwickelt haben. Die neue Energiebox kann in unterschiedlichsten Größen und Leistungsvariationen auf die jeweilige Anforderung zugeschnitten werden. Eingesetzt werden kann die Box in der stationären Versorgung von Industriebetrieben ebenso wie bei dezentralen Anlagen, als Mietanlage im Anlagenbau oder in Steinbrüchen oder etwa entlang von Bahnstrecken – auch überall da, wo Infrastruktur nicht oder nicht ausreichend gewährleistet ist.

Die beim Betreiber, der GROSS GmbH in Wettenberg, stehende KNUT-Energiebox versorgt zwei Produktionshallen mit Wärme. Sie ist mit einem Pelletskessel des Types BioWIN XL 60 KW bestückt. Die Entleerung des Lagers wird mit dem patentierten 8-Sonden-Saugzugsystem sichergestellt. Diese Art der Austragung bietet nur Windhager. Schrägböden, die ein Drittel des Rauminhalts kosten, sind damit meist überflüssig. Die acht Sonden wurden auf dem Boden verteilt und an eine vollautomatische Umschalteinheit angeschlossen. Auf diese Weise ist das Lagervolumen von etwa 20 Tonnen bestmöglich zu nutzen. Durch die Funktionskontrolle der Sonden („Spülen“ und ggf. „Umschalten“) wird die Entnahme sichergestellt. Der Transport der Pellets erfolgt schonend in einem Luftstrom bis zum Vorratsbehälter neben dem Kessel. Ergänzt wird das System mit einem Pufferspeicher von 2000 l Inhalt.