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Immer einen Schritt voraus

Heizen mit Stückholz

Der ökologische Brennstoff

Holz ist gespeicherte Sonnenenergie! Mit Holz heizen Sie nicht nur sparsam, sondern auch sehr umweltfreundlich. Denn Holz verbrennt CO2-neutral und entlastet dadurch unser Klima. Als nachwachsender, heimischer Brennstoff ist Holz eine sichere und nachhaltige Alternative zu Öl und Gas. Die vermehrte Nutzung von Biomasse reduziert teure Energieimporte, schafft Arbeitsplätze, stärkt den Wirtschaftsstandort und ist umweltschonender als andere Energieträger. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette arbeiten Menschen an der Veredelung von Holz zum wertvollen Brennstoff. Heizen Sie mit Holz in Vollendung mit dem Windhager Holzvergaser LogWIN Premium Touch. Der Stückholzkessel ist mit seinem rostfreien Edelstahl-Innenmantel besonders langlebig. Dank dem XXL-Füllraum müssen Sie ca. 100 Mal pro Jahr weniger oft Holz nachlegen. Das praktische Alleskönner unter den Holzvergasern ist der LogWIN Klassik, bei dem später auch eine Pelletseinheit nachgerüstet werden kann. Mit einer Holzheizung von Windhager Zentralheizung machen Sie den richtigen Schritt in Richtung Energieeffizienz und Sparsamkeit in Ihrem Eigenheim.

 

Windhager Stückholzkessel
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Der eingelagerte Kohlenstoff im Holz, der ursprünglich aus dem CO2 der Atmosphäre entnommen wurde, verbindet sich bei der Verbrennung von Holz wiederum mit dem in der Luft enthaltenen Sauerstoff. Dabei wird das ursprünglich gespeicherte CO2 in derselben Menge wieder freigesetzt, wie es einst aus der Luft entnommen wurde. Somit ist die Verbrennung von Holz absolut CO2-neutral!

Für schadstoffarmes und effizientes Heizen mit Holz ist die Qualität des Brennstoffes ausschlaggebend. Das Holz muss sauber sein und darf weder Schimmel, noch Fäulepilze aufweisen. Die Holzfeuchte darf keinesfalls über 25 % liegen, je trockener das Holz, desto effizienter und umweltfreundlicher heizen Sie. Das Holz sollte mindestens zwei bis drei Jahre getrocknet werden, um einen optimalen Trockengrad zu erreichen.

Moderne Holzvergaserkessel arbeiten sehr effizient und halten alle gesetzlichen Abgas- und Staubwerte ein. Voraussetzung dafür ist gute Holzqualität, um die Heizung umweltschonend und emissionsarm betreiben zu können. Wird beispielsweise zu feuchtes Holz verfeuert, geht mehr als ein Fünftel der Energie für die Trocknung des Holzes im Kessel verloren. Der Wirkungsgrad verschlechtert sich dabei enorm und die Belastung für die Umwelt durch schlecht verbranntes Holz steigt.

Scheitholz sollte um Verheizen sauber und möglichst trocken sein. Unter keinen Umständen dürfen behandelte Hölzer (imprägniert oder lackiert), Spanplatten, Kunststoffe oder anderer Abfall verbrannt werden. Dies ist vom Gesetzgeber verboten und kann auch zum Verlust der Herstellergarantie führen.

Frisch geschlagenes Holz hat meist eine hohe Holzfeuchte. Nadelholz weist eine Holzfeuchte von etwa 55 –70 % (Wassergehalt 35 – 41 %) auf, Laubhölzer etwa 70 – 100 % (Wassergehalt 41 –50 %). Für die Verbrennung des Holzes soll die Holzfeuchte bestenfalls unter 20 %(Wassergehalt < 16 %) liegen. Dafür muss das Holz für mindestens ein Jahr trocken gelagert werden, bevor man es verfeuern kann.

Für Holz werden unterschiedliche Volumseinheiten verwendet. Unterschieden wird in Raum-, Fest-und Schüttraummeter. Der Raummeter ist aufgestapeltes Scheitholz, dessen Außenkanten 1 m x 1 m x 1 m aufweisen. Die Zwischenräume werden dabei mit einkalkuliert. Der Schüttraummeter hingegen ist Holz, das in einem Behältnis von 1 m x 1 m x 1 m lose hineingeschüttet wurde. Auch hier werden die Zwischenräume mit gerechnet. Keine Zwischenräume gibt es beim Festmeter. Dieser besteht aus 1 m³ massivem Holz ohne Zwischenräume.

Bei der Erhitzung von Holz treten ab 150°C Wasserdampf und Sauerstoff aus. Mit steigender Temperatur vergast dann auch das im Holz enthaltene Lignin und die Cellulose, es entsteht ein brennbares Gasgemisch. Mit der Zuführung von Luft entzündet sich das sogenannte Holzgas bei einer Temperatur von etwa 230 – 280°C. Holz brennt also nicht, sondern die entweichenden Holzgase. Zurück bleiben die festen Rückstände Asche und Reste von Holzkohle.

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