In Zeiten des Klimawandels, der Erderwärmung und des Gletscherschwunds sind nicht nur die Staaten, sondern wir alle dazu angehalten, Emissionen zu reduzieren. Sei es, das Auto öfter einmal stehen zu lassen und zu Fuß zu gehen oder aber beim Heizen mit Holz auf einen „sauberen“ Kessel zu achten. Die Staub-, CO- und weitere Emissions-Grenzwerte sind in Deutschland in der Bundes-Immissionsschutzverordnung, kurz BImSchV, besonders streng geregelt. Aber auch in der Schweiz, in Österreich sowie vielen weiteren EU-Ländern sind die Emissionen, die ein Heizkessel ausstoßen darf, ebenfalls reglementiert. Ein Kessel, der diese gesetzlichen Richtlinien nicht erfüllt, darf nicht eingebaut werden. PuroWIN: Erstmalig fast emissionsfrei mit Holz heizen Windhager erleichtert die Entscheidung für einen Hackgutkessel vielen Interessierten: Denn der PuroWIN unterschreitet selbst die niedrigsten Grenzwerte um ein Vielfaches! Und das ganz ohne zusätzlichen Staubabscheider oder Partikelfilter. Wie das funktioniert? Die sogenannte Zero-Emission-Technologie arbeitet mit dem Prinzip der Gegenstromvergasung und ermöglicht eine fast emissionsfreie Verbrennung des Hackguts. Zuerst wird der Brennraum mit Hackgut gefüllt. Im untersten Bereich entsteht nach der Zündung ein Glutbett, über dem die Hackschnitzel verkohlen. Diese Aktivkohleschicht und das unverbrannte Hackgut im obersten Bereich des Brennraums filtern die aus dem Glutbett aufsteigenden Holzgase auf natürliche Art und Weise. Die Staubpartikel bleiben in der Asche zurück. Erst oberhalb dieses Kohlefilters werden die Gase durch die Zuführung von Sekundär- und Tertiärluft extrem sauber verbrannt. Was bedeutet „extrem sauber“? Die Staubwerte sind mit unter 1 mg/MJ kaum mehr messbar! Der CO-Ausstoß liegt je nach Auslastung des PuroWIN zwischen 4 und 11 mg/MJ und damit ebenfalls weit unter sämtlichen Grenzwerten. Die Zero-Emission-Technologie wurde übrigens in Zusammenarbeit mit dem renommierten Grazer Forschungsinstitut BIOS entwickelt und ist patentiert. [media] Nicht nur Staub und CO, sondern auch Strom sparen! Der PuroWIN ist auch in weiteren Punkten ein Sparefroh: Dank seiner absolut dichten Bauweise bleibt das Glutbett bis zu vier Tage erhalten, ohne Brennstoff oder Luft zu benötigen. Deshalb ist eine neuerliche Zündung innerhalb dieser Zeit nicht notwendig und der PuroWIN spart bis zu 90 Prozent an Zündenergie im Vergleich zu anderen Hackgutkesseln ein. Entaschung während des Betriebs Eine wichtige Rolle für den störungsfreien und effizienten Betrieb des PuroWIN spielt der Entaschungs-Vorgang. Nicht wie üblicherweise ein Ascherost, sondern zwei geschlossene Platten sind dafür verantwortlich. Die obere Entaschungsplatte fährt dabei zu und teilt die Asche vom Glutbett. Erst dann öffnet sich die untere Platte, um Asche sowie größere Fremdkörper in die Aschebox zu transportieren. Da das Glutbett bei der Entaschung erhalten bleibt, kann der PuroWIN ganz normal weiter arbeiten. Das schont den Hackgutkessel und steigert die Effizienz! Weitere Vorteile des PuroWIN Neben der Zero-Emission-Technologie sprechen noch viele weitere Vorteile für den PuroWIN: Beispielsweise ist es erstmals möglich, das Hackgut serienreif mittels flexiblem Saugsystem in den Kessel zu transportieren. Dank der Seiten-Schub-Technologie ist die Schnecke weitaus langlebiger als bei herkömmlichen Hackgut-Raumaustragungen. Und das Anti-Blockier-System verhindert, dass sich größere Teile bzw. Fremdkörper verkeilen und den Kessel zum Stillstand bringen. Mehr zu diesen USPs erfahren Sie im PuroWIN Prospekt oder in folgenden Videos über den PuroWIN . Wir bieten den PuroWIN auch mit vier zusätzlichen Leistungsgrößen von 72 bis 100 kW an. Zudem lassen sich die Kessel auch zu Kaskaden verbinden und eignen sich somit für den Einsatz in größeren landwirtschaftlichen Betrieben, den Gewerbe- und Kommunalbau oder die Hotellerie.
Seit Herbst letzten Jahres ist die Vorabserie des neuen Windhager Hackgut-Vergasers PuroWIN bereits im Einsatz. Die ersten Erfahrungen unserer Kunden sind durchaus erfreulich. Mit dem neuen Hackgut-Vergaser PuroWIN sorgt Windhager derzeit für Furore am Heizungsmarkt. Kein Wunder: Denn der Neue in unserem Biomasse-Heizprogramm ist die mit Abstand sauberste und vor allem flexibelste Lösung, die es derzeit für das Heizen mit Hackgut gibt. Er erreicht erstmals Staubwerte von < 1 mg/MJ ohne Staubabschneider und unterschreitet damit selbst die strengsten Emissionsgrenzwerte um ein Vielfaches. Außerdem kann der Kessel den Brennstoff erstmals serienreif auch ansaugen – und das bis zu 25 Meter weit und bis zu einer Höhe von 7 Metern. Damit können sich nun auch all jene eine Hackgut-Heizung einbauen, bei denen es bisher wegen der räumlichen Gegebenheiten nicht möglich war. Bevor der PuroWIN demnächst in die Serienproduktion geht, haben wir ihn natürlich auch in der Praxis ausführlich getestet. Dazu wurden bereits vergangenen Herbst einige Geräte bei ausgewählten Kunden installiert. Vor kurzem haben wir diese um einen kurzen Erfahrungsbericht gebeten. Das erfreuliche Ergebnis: Jeder Heizungsbetreiber ist vom PuroWIN begeistert. Was ihnen am neuen Windhager-Hackgutvergaser besonders gut gefällt, haben wir hier zusammengefasst: Familie Ringhofer aus Thomasberg „Unvergleichlich mehr Komfort gegenüber unserem bisherigen Holzvergaser-Kessel. Ich würde jedem diese PuroWIN Anlage weiterempfehlen!“ Frau Ringhofer „Einmal am Tag saugt der PuroWIN Hackgut aus dem Lagerraum in den Vorratsbehälter am Kessel. Den Rest des Tages hört man die Heizung in der direkt darüber liegenden Wohnung überhaupt nicht.“ Herr Ringhofer [media] Familie Lausenhammer aus Seekirchen „Uns hat vor allem das Saugsystem begeistert. Das Hackgut wird bei uns über zirka 20 Meter durch einen Gang und einen Zwischenraum zum Kessel gesaugt. Alles funktioniert einwandfrei. Wir können den PuroWIN jederzeit weiterempfehlen.“ Herr Lausenhammer [media] Familie Fink aus Gratwein „Wir schätzen besonders, dass der PuroWIN so leise im Betrieb ist. Wir heizen jetzt viel komfortabler als vorher und brauchen nur mehr alle zwei Monate die Asche entleeren.“ Marietta Fink „Die hochwertige Verarbeitung des Kessels und der Raumaustragung haben uns absolut überzeugt.“ Herwig Fink [media] Georg Glettler aus Eisbach „Ich finde die perfekte Verbrennung fast ohne Staubemissionen beeindruckend! Toll finden wir auch den geringen Stromverbrauch und den Betrieb mit 230 Volt ohne Kraftstrom.“ [media] Franz Fink aus Köstendorf „Ich habe mein Gasthaus und den gesamten Wohnbereich zuvor mit Scheitholz beheizt. Das war sehr mühsam. Der neue PuroWIN bedeutet für mich eine wesentliche Arbeitserleichterung. Mir gefällt vor allem die innovative Touch-Bedienung, aber auch die robuste Ausführung der gesamten Windhager Hackgutanlage.“ [media]
Nach dem Fund des alten Tischherds aus den Anfangszeiten von Windhager haben wir auf Facebook zu einem Gewinnspiel aufgerufen. Zwei Monate lang erreichten uns laufend Fotos von alten Heizkesseln und Herden, die noch immer im Einsatz sind. Einen kleinen Auszug daraus stellen wir hier vor. Patrick Spindelberger aus Seekirchen am Wallersee ist der Gewinner unseres Foto-Wettbewerbs. Er hat seinen Windhager Herd sechs Monate saniert und zu einem BBQ-Grill umgebaut. Was uns ganz besonders freut: Das gute Stück hat sogar einen Namen, „Anton“. Vielleicht in Anlehnung an Firmengründer Anton Windhager?! [media] Tischherd mit Stahlplatte und Abwasch Ebenfalls in Seekirchen gefunden haben wir den 53 Jahre alten Wirtschaftsherd von Herta Zagler . Ausgestattet ist er mit einer Original Sonnenglut-Stahlherdplatte und einer – vom damaligen Windhager Schlosser - handgeschlagenen Abwasch. Das gute Stück wird liebevoll gehegt und gepflegt. [media] Kochen mit dem Windhager Tischherd Bereits seit drei Generationen ist der Windhager Tischherd von Michaela Kaserer aus Eugendorf im Einsatz und funktioniert immer noch tadellos. Bei Partyabenden sorgt das Erbstück der Großmutter für gschmackige Kasnockn! [media] Kulinarisch geht’s Richtung Bad Vigaun weiter: Johannes Wallmann bereitet im Backrohr des Wirtschaftsherds gern ein herzhaftes Ofenbratl zu. Zusätzlich ist der Herd auch für die Warmwasserproduktion im Einsatz. Und nasse Kleidung lässt sich dort im Handumdrehen trocknen. [media] Der alte Tischherd – diesmal ein Modell ohne Spüle – von Mario Zettel aus Eisbach in der Steiermark ist ebenfalls gut erhalten und immer noch im Einsatz. [media] Rauchfangkehrer Peter Fadenberger aus Mariazell hat in einem Gasthaus einen originalen Windhager Tischherd entdeckt, der in den 60er Jahren aufgestellt wurde. Der Herd ist täglich in Betrieb, um für die Gäste des Wirtshauses zu kochen. [media] Wir bedanken uns sehr herzlich für die vielen Einsendungen beim Gewinnspiel und die Geschichten zu unseren Herden und Kesseln!
Heizen mit Holzbrennstoffen wie Pellets, Hackgut oder Stückholz hat eine lange Tradition und liegt wieder im Trend. Es halten sich trotz allem Gerüchte zum Holzheizen, die nicht richtig sind. Wir möchten mit diesen Mythen aufräumen. In mehreren Beiträgen liefern wir Fakten zum Holzheizen, heute zum Thema „Kosten, Aufwand & Brennstoff“: Mythos 13: Eine Modernisierung/Umstieg auf Pellets ist nicht möglich oder zu aufwendig! In sehr vielen Fällen – besonders dann, wenn eine Ölheizung vorhanden ist – ist ein Umstieg auf Pellets einfach möglich ! Der ehemalige Öltankraum wird in kurzer Zeit zum Pelletslager umfunktioniert, der Ölkessel durch den Pelletskessel getauscht und der Kamin saniert. Innerhalb von drei bis fünf Tagen ist die Umstellung auf die nachhaltige Pelletsheizung erledigt. Ist kein eigener oder trockener Raum für die Pelletslagerung verfügbar, kann der Brennstoff alternativ auch in einem Stahlblech- oder Gewebetank direkt im Heizraum oder in einem Erdtank untergebracht werden. Mythos 14: Eine Modernisierung/Umstieg auf Pellets rechnet sich nicht! Eine Heizung ist eine Investition für viele Jahre. Es ist daher wichtig, nicht nur anfängliche Kosten, sondern vor allem die laufenden Ausgaben zu berücksichtigen. Heizöl ist aktuell um 56 % teurer als Pellets. Abhängig von Ihrem Verbrauch amortisieren sich die Investitionskosten für eine neue Pelletsheizung innerhalb weniger Jahre. Außerdem wird der Umstieg von fossilen Brennstoffen auf Pellets von Bund und Ländern mit hohen Förderungen unterstützt! Mythos 15: Holzpellets passen sich preislich dem Öl an! Immer wieder kursieren Behauptungen, dass sich der Pelletspreis am Ölpreis orientiert. Ein Blick auf die Preisvergleiche der vergangenen Jahre zeigt allerdings deutlich die Konstanz des Pelletspreises . Pellets sind bereits seit vielen Jahren preisstabil im Gegensatz zum Ölpreis, der aufgrund von extremen Schwankungen unberechenbar wird. [media] Mythos 16: Eine Wartung der Holzheizung kostet nur Geld, bringt aber nichts! Die regelmäßige Wartung beeinflusst den Ausstoß von Emissionen, die laufenden Heizkosten und die Langlebigkeit der Heizanlage positiv! Die Kosten für die Heizungswartung sind deshalb sehr gut investiertes Geld, das Sie bei den laufenden Kosten wieder einsparen. Es werden zudem Messungen durchgeführt und der Wirkungsgrad überprüft. Bei Bedarf wird das Gerät vom Profi wieder ideal eingestellt. Auch die Reinigung des Kessels von Schmutz und Ruß trägt zur Effizienzsteigerung bei. Mythos 17: Holzvergaserkessel sind „Allesbrenner“! In der Bedienungsanleitung eines Holzvergaserkessels ist genau definiert, für welchen Brennstoff das Gerät zugelassen ist. Außerdem gibt es gesetzliche Regelungen, welche Materialien verbrannt werden dürfen. Es ist absolut tabu, Müll und Abfälle zu verheizen – egal in welchem Heizkessel! Auch große Mengen von Altpapier, Kartonagen oder gepresste Papierbriketts sind kein Heizmaterial, denn sie enthalten Farben, Klebstoffe und Druckerschwärze, die bei der Verbrennung Emissionen erzeugen. Verwenden Sie also im Sinne ihrer eigenen Gesundheit und der Effizienz Ihres Holzvergasers nur unbehandeltes Holz. Mythos 18: Für die Pelletsproduktion müssen extra Bäume gefällt werden! Holz ist ein heimischer Rohstoff für viele Anwendungsgebiete beispielsweise den Bau oder die Möbelherstellung. Wird Holz im Sägewerk verarbeitet, entstehen neben dem Schnittholz auch jede Menge – nämlich rund 40 Prozent - Sägenebenprodukte wie Hackschnitzel und Sägespäne. Aus diesen werden unter anderem und meist direkt vor Ort Pellets hergestellt. Pellets aus Österreich bestehen ausschließlich aus Sägenebenprodukten! Mythos 19: Ich habe nicht in der Hand, ob ich hochwertige Pellets bekomme oder nicht! Pellets sind ein genormter Brennstoff , der strengen Qualitätskriterien entsprechen muss. Seit Herbst 2014 gibt es die weltweite Norm ISO 17225-2, die die Eigenschaften von Holzpellets reguliert und drei Qualitätsklassen vorsieht: A1, A2 und A3. Pelletshersteller müssen immer angeben, welche Qualität sie produzieren bzw. liefern und diese auch über ein ENplus-Zertifikat nachweisen. Unabhängige Experten überprüfen regelmäßig zertifizierte Pelletsproduzenten. Achten Sie also immer auf die angegebene Qualitätsklasse und die ENplus-Zertifizierung Ihres Pelletslieferanten! Tipp: Lesen Sie auch Teil 1 und Teil 2 unserer Serie "Daten & Fakten zum Heizen mit Holz", in denen wir mit weiteren Mythen zum Holzheizen aufräumen!
Heizen mit Holzbrennstoffen wie Pellets, Hackgut oder Stückholz hat eine lange Tradition und liegt wieder im Trend. Es halten sich trotzdem sehr hartnäckig Mythen zum Holzheizen, die nicht belegt sind. Wir möchten nun laufend mit diesen Gerüchten aufräumen. In mehreren Beiträgen liefern wir Fakten zum Holzheizen, heute zum Thema „Produkte & Technologie“: Mythos 8: Holzheizen ist zeitaufwändig und unkomfortabel! Aufwändiges Anheizen, häufiges Nachlegen, ständig vor Ort sein müssen und regelmäßiges Entaschen: Diese Art von Holzheizen war gestern! Moderne Holzvergaser verfügen über automatische Zündungen, große Füllräume und Ascheladen , die das Heizen mit Holz sehr komfortabel machen. Pufferspeicher sorgen dafür, dass überschüssige Wärme zwischengespeichert und bei Bedarf ins Heizsystem eingespeist wird. So ist es zuhause immer schön warm! Mythos 9: Holzheizungen sind unausgereift und störanfällig! Neue Holzvergaser, Pelletskessel oder Hackgutanlagen sind ausgereifte, hochtechnologische Geräte, die vor dem Verkaufsstart am Prüfstand genauestens unter die Lupe genommen werden. Windhager stellt bereits seit Ende der 90er-Jahre Pelletskessel her und hat in dieser Technologie bereits mehr als eine Milliarde Betriebsstunden Erfahrung. Das Know-how, das unser hauseigenes Entwicklungsteam dank dieser langjährigen Erfahrung hat, wird laufend in die Optimierung der Geräte eingebracht. Meist ist für Ausfälle der Heizanlage nicht das Gerät selbst verantwortlich. Nicht normgerechter Brennstoff, Fehler in der Anlagenhydraulik , defekte Heizungspumpen oder nicht durchgeführte Reinigungen bzw. Wartungen sind oft die Ursache für Störungen. Mythos 10: Holzheizen ist nicht zeitgemäß! Heizen mit Holz hat natürlich eine lange Geschichte, ist deshalb aber nicht weniger modern. Ganz im Gegenteil, das Heizen mit Holz boomt aktuell wieder: Viele Menschen wollen sich unabhängig von fossilen Energieträgern machen und entscheiden sich bewusst für regionale und klimafreundliche Brennstoffe wie Holz, Pellets oder Hackgut. Dank innovativer Lösungen wie zum Beispiel der Heizungssteuerung via App ist Holzheizen so up-to-date wie nie zuvor. Mythos 11: Wozu eine neue Heizungssteuerung? Läuft doch alles perfekt! Auch Heizungsregelungen werden laufend weiterentwickelt und perfektioniert. Beim Tausch Ihrer Heizung ist es ratsam, auch die Heizungsregelung einzubeziehen, da diese mit dem neuen Kessel kommuniziert und somit zum effizienten und sparsamen Betrieb beiträgt. Die Bedienung einer neuen Heizungssteuerung ist zudem einfach und bequem. Selbst von unterwegs lassen sich moderne Heizungen via Regelungs-App steuern. Mythos 12: Herd, Ofen oder Kessel – ist doch alles dasselbe! Ofen, Herd oder Kessel gleichzusetzen ist schlichtweg falsch: Bei Öfen und Herden handelt es sich üblicherweise um Einzelraumheizungen, die nicht in ein Zentralheizungssystem eingebunden sind. Kachelöfen und Kaminöfen sind Beispiele dafür. Diese Heizgeräte können weder genau reguliert, noch kann überschüssige Wärme zwischengespeichert werden. Heizkessel, wie zum Beispiel Pelletsheizungen , Holzvergaser oder Hackgutkessel , sind technologisch ausgeklügelte Geräte, die in ein Gesamt-Heizsystem eingebunden sind. Sie passen ihre Leistung an den tatsächlichen Bedarf an. Die Verbrennung in einem modernen Kessel ist hocheffizient und sehr emissionsarm. Tipp: Lesen Sie auch Teil 1 unserer Serie "Daten & Fakten zum Heizen mit Holz" , in dem wir mit Mythen über schlechte Umweltverträglichkeit aufräumen!
Heizen mit Holzbrennstoffen wie Pellets, Hackgut oder Stückholz hat eine lange Tradition und liegt wieder im Trend. Es halten sich trotzdem sehr hartnäckig Gerüchte zum Holzheizen, die nicht belegt sind. Wir möchten nun laufend mit diesen Mythen aufräumen. In mehreren Beiträgen liefern wir Daten und Fakten zum Holzheizen, heute zum Thema „Nachhaltigkeit & Umweltverträglichkeit“: Mythos 1: Holzheizungen sind ein Feinstaubproblem! Holzheizungen sind nicht gleich Holzheizungen! Die pauschale Aussage, dass Holzheizungen Feinstaubschleudern sind, ist nicht korrekt. Denn moderne Holzheizungen sind dank ihrer innovativen Technologien sogar DIE Lösung für das Feinstaubproblem . Selbst die strengsten Emissionsgrenzwerte werden z.B. mit dem Hackgutvergaser PuroWIN bei weitem unterschritten - der Schadstoffausstoß ist kaum mehr messbar. Alte Einzelöfen, Kaminöfen und sogenannte „Allesbrenner“ weisen allerdings wirklich eine schlechte Umweltbilanz auf. Altgeräte sollten Sie deshalb so bald wie möglich durch effizientere, moderne Heizkessel austauschen. Ein Großteil der Emissionen ist auf veraltete Geräte, qualitativ minderwertigen Brennstoff oder falsches (An-)Heizen zurückzuführen. Mythos 2: Holzheizen ist nicht CO 2 -neutral wie behauptet wird! Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der in großen Mengen verfügbar ist. Es wächst auch mehr Holz nach, als wir in Österreich ernten. Beim Heizen mit Holz wird nur so viel CO 2 ausgestoßen, wie der Baum im Laufe seines Wachstums aufgenommen hat. Die CO 2 -Bilanz einer Holzheizung ist also klimaneutral – vorausgesetzt, es handelt sich um Holz aus der Region. Mythos 3: Warum auf eine moderne Holzheizung umsteigen? Mein Beitrag zum Klimaschutz ist klein und bringt daher nichts! Um es mit den Worten der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg zu sagen: „Unser Haus brennt!“ Für den Umwelt- und Klimaschutz ist es allerhöchste Eisenbahn. Natürlich ist die Politik gefordert, Maßnahmen zu setzen. Aber jeder und jede Einzelne kann Gewohnheiten ändern und einen Beitrag dazu leisten. Der Umstieg von fossilen Brennstoffen auf einen umweltschonenden Pelletskessel spart enorme Mengen an CO 2 ein, laut einer Studie nämlich 98 Prozent! Bei der Produktion und der Lieferung von einer Tonne Pellets entstehen in Österreich im Schnitt 32 kg CO 2 , die vergleichbare Menge Heizöl (490 Liter) erzeugt 1.323 kg CO 2 . Mythos 4: Pelletsheizungen verbrennen unsauber und ineffizient! Drei Faktoren sind für eine saubere Verbrennung ausschlaggebend: der Brennstoff selbst, die Verbrennungstemperatur und das Gerät, mit dem geheizt wird. Pellets sind ein genormter Brennstoff und enthalten weniger als 10% Wasser. Das ist für eine saubere und effiziente Verbrennung ideal. Nachdem auch die Temperatur im Brennraum konstant hoch ist und die Luftzufuhr exakt eingestellt ist, verbrennen Pellets in einem modernen Pelletsheizkessel sehr sauber! Mythos 5: Holzbrennstoffe wie Pellets oder Hackgut werden importiert und haben deshalb eine schlechte Öko-Bilanz! In Österreich gibt es rund 40 Hersteller von Pellets , die Sägenebenprodukte aus der Region verarbeiten und regional wieder verkaufen. Legt Holz weite Transportwege zurück, bis es endlich im Heizkessel landet, so verschlechtert sich natürlich die Umweltbilanz. Achten Sie also unbedingt darauf, heimische und möglichst regionale Holzbrennstoffe zu kaufen. Mythos 6: Holzheizungen sind ein größeres Umweltproblem als der Verkehr. Die gesamte Feinstaubbelastung nimmt in Österreich Gott sei Dank ab – und das, obwohl es immer mehr Holzheizungen gibt. Moderne Holzheizungen verbrennen sehr sauber und stoßen dabei vor allem Salze aus, die deutlich ungefährlicher sind als Oxide. Holzheizung ist allerdings nicht gleich Holzheizung: Sogenannte Allesbrenner, in denen Betreiber unreguliert alles Mögliche verbrennen, sind nicht vergleichbar mit modernen Holzheizungen! Mythos 7: Ich habe keinen Einfluss darauf, wie umweltfreundlich meine Holzheizung arbeitet. Die Umweltfreundlichkeit und Effizienz der Heizung ist wesentlich abhängig von der richtigen Bedienung und dem verwendeten Heizmaterial. Achten Sie unbedingt darauf, den richtigen Brennstoff für Ihre Heizung zu verwenden – genaue Informationen finden Sie in der Bedienungsanleitung. Pellets, Hackgut und Scheitholz müssen auch trocken sein, wenn sie verheizt werden. Deshalb ist die richtige Lagerung von Holzbrennstoffen ein wesentliches Kriterium für die Effizienz der Heizanlage. Informieren Sie sich beim Experten – dem Rauchfangkehrer, dem Installateur oder dem Heizkesselhersteller – darüber, wie Sie den Heizkessel richtig bedienen. Besonders in der Anheizphase beim Scheitholzkessel passieren einfach vermeidbare Anwenderfehler. Tipp: Lesen Sie auch Teil 2 unserer Serie "Daten & Fakten zum Heizen mit Holz" , in dem wir mit Mythen über Produkte und die Technologie aufräumen!
Industriedesign ist in der heutigen Zeit ein wichtiger Faktor, um sich von der breiten Masse der Mitbewerber am Markt hervorzuheben. Die plato.designgroup machte es sich daher im Zuge der Corporate Design Umstellung von Windhager zur Aufgabe, auch das Windhager Kesseldesign zu adaptieren. Als Inhaber der plato.designgroup möchte ich darstellen, wie sich gutes Industriedesign positiv auf die Nachfrage eines Produktes und auf die Firma auswirkt. Ausgezeichnete Qualität sichtbar machen Bei der österreichischen Firma Windhager handelt es sich bekanntermaßen um einen Premiumhersteller von Heizkesseln für erneuerbare Energien. Windhager bietet für jeden Brennstoff und Solarenergie das passende Heizsystem. Ihre Verbrennungstechnik ist innovativ und der Konkurrenz weit voraus. Die Emissionswerte ihrer Heizkessel sind so gering, dass sie kaum messbar sind. Der höchste Anspruch ist es, Kessel zu entwickeln, die sowohl in der Reinigung und Wartung als auch in der Bedienung herausragend sind. Für uns waren diese Kriterien, gepaart mit der Möglichkeit einer hochwertigen firmeneigenen Blechverarbeitungsmethode und somit der Verwendung von besten Materialien, richtungsweisend für eine auf Windhager 100 prozentig abgestimmte Designgestaltung. Für die Firma Windhager war es wichtig, dass sich der optische Auftritt der Kessel von den Mitbewerbern deutlich absetzt und Qualität, sowie „look and feel“ in Einklang gebracht werden. Mit Empathie haben wir uns dieser Herausforderung gestellt. Perfekt abgestimmtes Windhager Kesseldesign Eine unserer Aufgaben war es, die firmeneigene Fertigung in den Gestaltungsprozess vollständig mit einzubinden. Mit Hilfe der hochqualifizierten Windhager Mitarbeiter konnte die geforderte Qualität gewährleistet werden. Die Ergonomie zeigt sich in einem durchdacht platzierten Touchdisplay, das nun völlig in die Verkleidung integriert ist. Wir haben damit auch die Servicierbarkeit und das allgemeine Handling verbessert, sodass ein benutzerfreundlicher und ästhetischer Kessel entstanden ist. Ein einzigartiges Design - dynamisch, benutzerorientiert, innovativ, modern, präzise und hochwertig – trägt ebenso wie die unterschiedlichen Strukturen in der Pulverbeschichtung der Blechverkleidung zur Produkt- und Firmenqualität bei. [media] [media] Design trifft Funktionalität Sämtliche Designaspekte haben daher auch einen funktionalen Hintergrund. Allein durch das Verwenden eines bestimmten Materials kann die Produktion der Verkleidung vereinfacht und gleichzeitig die Wertigkeit des Kessels gesteigert werden. Bei Windhager wurde daher bewusst auf Kunstoffelemente verzichtet, da diese die hochwertige Optik oder Haptik reduzieren. Die vertikalen Griffleisten in rot sind angenehm zu greifen und signalisieren den mit Vorsicht zu benutzenden Reinigungs- und Servicebereich. Durch die Betreuung von der Designentwicklung bis zur Serienreife haben wir in Zusammenarbeit mit der Firma Windhager ein Corporate Geräte-Design entwickelt, welches die verwechselbare Erscheinung der Vorgängermodelle ersetzt. Durch die klare und windhagertypische Farbgebung und Gestaltung hebt sich die Firma von ihrer Konkurrenz deutlich ab. Das `look and feel` harmoniert wieder. [media]