Der neue Windhager Pelletskessel BioWIN2 ist nicht nur sehr kompakt und komfortabel. Er setzte auch neue Maßstäbe bei Effizienz und Umweltfreundlichkeit. Der Grund dafür liegt in seiner innovativen LowDust -Verbrennungstechnik. Windhager ist es gelungen, seinen bewährten Pelletsbrenner auf Basis der Abwurffeuerung technisch zu optimieren. Nun verursacht dieser kaum mehr nennenswerte Emissionen. Selbst die strengsten von den Gesetzgebern vorgegebenen Grenzwerte, wie beispielsweise die neue deutsche BImSchV (Bundes Immissions-Schutzverordnung) werden vom BioWIN2 in wesentlichen Bereichen sogar weit unterschritten. [media] Emissionsarmer Praxisbetrieb Das Bemerkenswerte daran ist, dass der BioWIN2 diese hervorragenden Verbrennungsergebnisse nicht nur unter Laborbedingungen am Prüfstand sondern auch in der Praxis erzielt. Das wurde erst vor kurzem durch umfangreiche Praxistests des renommierten Forschungsinstitutes Bioenergy 2020+ bestätigt. Das Institut hat dazu das Emissionsverhalten von Pelletskessel verschiedenster Hersteller direkt an installierten Anlagen, gemessen. Ganz im Gegensatz zu den Fremdfabrikaten lagen beim BioWIN2 sowohl die gemessenen CO-aber auch bei die Feinstaubemissionen beachtlich unter den vorgegebenen Grenzwerten (siehe Grafik) Besonders erfreulich war auch, dass die unter Praxisbedingungen gemessenen Emissionswerte kaum von den Prüfstandergebnissen abwichen. [media] Vor allem bei den Staubemissionen ist dieses Ergebnis bemerkenswert. Denn der von der deutschen BImSchV vorgegebene Grenzwert mit 20 mg/Nm³ ist bereits so niedrig angesetzt, dass er von handelsüblichen Messgeräten nicht mehr exakt erfasst werden kann. [media] Vorteilhafte Abwurffeuerung Der Praxistest brachte zudem die Erkenntnis, dass das Windhager-Verbrennungsprinzip auf Basis der Abwurffeuerung, die niedrigen Emissionen positiv beeinflusst. Durch den kurzen Startvorgang und das schnelle Stoppen der Verbrennung beim Abschalten kommt es in diesen Phasen nur zu geringen Emissionsspitzen. Systeme mit Unterschub- beziehungsweise mit einer seitlichen Einschubfeuerung sind hier im Nachteil. Bei diesen dauert der Startprozess meist länger. Auch nach dem Abschalten des Brenners glimmt das Glutbett meist noch unter ungünstigen Emissionsbedingungen nach. Dies ist mit ein Grund dafür, dass ein Einsatz von Pufferspeichern bei Windhager Pelletskesseln für den umweltfreundlichen Betrieb nicht erforderlich beziehungsweise sinnvoll ist. [media] Der neue BioWIN 2 überzeugt auch in der Praxis durch einen sehr emissionsarmen Betrieb. Grund dafür ist der Brenner mit LowDust-Technologie, der auf dem Prinzip der Abwurffeuerung weiterentwickelt wurde.
Der Pelletskessel BioWIN2 mit 200 kg Wochenbehälter ist eine preiswerte Alternative zur Variante mit vollautomatischer Pelletszuführung . In einem Interview mit Windhager Gebietsbetreuer Hubert Wieseneder erzählt Petra Braun aus Niederösterreich, warum man auch mit dieser BioWIN2-Lösung sehr komfortabel heizen kann. [media] Frau Braun, warum haben Sie sich dazu entschlossen, Ihr Wochenendhaus mit Pellets zu beheizen? Ich habe zuvor nur mit Scheitholz geheizt. Das war mir auf Dauer doch zu mühsam. Die neue Heizung sollte daher weitgehend vollautomatisch funktionieren. Da der Einbau eines Öl- oder Gaskessels für mich aus Umweltgründen nicht in Frage kam, entschied ich mich für Pellets. Dieser Brennstoff war mir einfach am sympathischsten. Pellets sind günstig, umweltfreundlich und werden auch in Österreich hergestellt. Damit bin ich unabhängig und kann mein Haus sehr preiswert mit Wärme versorgen. Warum fiel Ihre Wahl auf den Windhager Pelletskessel BioWIN2? Ich habe mich vor dem Heizungskauf von meinem Installateur, der Firma Rappersberger ausführlich beraten lassen. Herr Rappersberger hat mir den BioWIN2 mit Wochenbehälter vorgestellt und ich war sofort von diesem Gerät begeistert. Vor allem die kompakte Bauweise war mir wichtig, weil ich nur wenig Platz für den Kessel habe. Der BioWIN2 war ideal, da er auch auf der Rückseite wandbündig aufgestellt werden konnte. Damit hat der Kessel perfekt in meinen kleinen Aufstellraum gepasst. Sie haben sich für den BioWIN2 mit Wochenbehälter entschieden. Warum nicht mit vollautomatischer Pelletszuführung? Für ein Pelletslager ist in meinem Wochenendhaus leider kein Platz. Außerdem ist die Lösung mit händischer Befüllung sehr preiswert und trotzdem komfortabel. Der integrierte Wochenbehälter des BioWIN2 fasst 200 kg Pellets. Hinzu kommt, dass der Kessel sehr sparsam ist. Je nach Raumtemperatur kann ich mit einer einzigen Befüllung daher bis zu zwei Wochen heizen. Damit ist mein Haus auch während meiner Abwesenheit sicher mit Wärme versorgt. In Ihrem Heizraum steht ja auch noch eine alte Holzheizung. Nutzen Sie diese noch? Ja, wir heizen jetzt sowohl mit Scheitholz als auch mit Pellets. Der alte Holzkessel ist übrigens auch von Windhager. Obwohl er schon in die Jahre gekommen ist, läuft er noch tadellos. Es war für mich daher auch wichtig, dass die neue Heizung mit der alten kombiniert werden kann. Das funktioniert mit dem BioWIN2 perfekt. So bald der Holzkessel keine Wärme mehr liefert, schaltet sich der Pelletskessel ein. Einfach super! Gibt es noch andere Dinge, die Sie an Ihrer neuen Windhager Pelletsheizung besonders schätzen? Da gibt es noch einiges. Beispielsweise ist es für mich sehr praktisch, dass ich den BioWIN2 per SMS oder App regeln und überwachen kann. So kann ich mit meinem Handy die Heizung schon von unterwegs ein- und ausschalten , oder ich bekomme automatisch eine Nachricht, wenn die Pellets nachgefüllt werden müssen. Überzeugt haben mich aber auch die gute Verarbeitung und die hohe Qualität des Kessels. Wichtige Teile, wie die Zündung und der Brenner sind keine Verschleißteile und Windhager gewährt mir sogar fünf Jahre Vollgarantie . Ich bin mit meinem BioWIN2 mehr als zufrieden und kann ihn jederzeit wärmstens weiterempfehlen.
Neben der Heiz-Erlebniswelt am Stammsitz in Seekirchen am Wallersee hat Windhager auch einen großen Heiz-Schauraum in Wien. Zwei Mitarbeiterinnen sind für die kompetente Beratung unserer Kunden aus dem Osten verantwortlich. Auch in Wien wollen wir unseren Kunden ein besonderes Heiz-Erlebnis bieten. Deshalb ist dort ebenfalls die komplette Windhager Produktpalette vom Pelletheizungen für den Wohnraum über Gas-Brennwertgeräte bis zur Hackschnitzelheizung PuroWIN ausgestellt. Der Heizungs-Schauraum in der Carlbergergasse in Wien Liesing ist dank der auffälligen Fensterbeklebung gut erkennbar. Auch die attraktive Innengestaltung lädt zu einem Besuch ein. Für unsere Kunden stehen natürlich ausreichend kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Individuelle Beratung im Heiz-Schauraum in Wien Interessenten, die sich selbst ein Bild von den Windhager Heizlösungen machen möchten, können zu den Öffnungszeiten auch ohne Voranmeldung vorbeikommen. Die Heiz-Expertinnen Karin Oppenauer und Doris Ruso beraten Sie gern ausführlich und unverbindlich. Sie finden bestimmt die passende Heizung für Ihre Bedürfnisse! Neben den Beratungen für Endkunden finden in der Wiener Niederlassung auch regelmäßig Schulungen, Pressegespräche, Veranstaltungen für Installateure und diverse Fachtagungen statt. [media] Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserem Schauraum in Wien! Windhager Schauraum Wien Carlbergergasse 39 | 1230 Wien T +43(0)1 869 43 28 >>So finden Sie zu uns>> Öffnungszeiten Montag - Donnerstag: 8.00 - 14.00 Uhr Termine außerhalb der Geschäftszeiten nach Vereinbarung.
Immer wieder einmal hört man davon: Im Pelletslager kann es unter Umständen zu einer erhöhten Kohlenmonoxid-Konzentration kommen. Gleich vorweg möchten wir aber beruhigen: Werden bestimmte Vorsichtsmaßnahmen eingehalten, so ist ein Pelletslager nicht gefährlich! Diese sind in der Norm ENplus definiert. Wie erkennen Sie CO und was kann passieren? Kohlenmonoxid ist geruchs- und geschmacksneutral und kann daher nicht über die Sinne wahrgenommen werden. Ist in einem Raum eine erhöhte CO-Konzentration in der Luft, so können Kopfschmerzen und Übelkeit auftreten. Der für ein Pelletslager typische Geruch hat also nichts mit Kohlenmonoxid zu tun, sondern kommt von den Harzen, die in den Pellets enthalten sind. Dieser Geruch ist absolut harmlos! In Wohnräumen sind Kohlenmonoxid-Werte bis zu 5 ppm normal. Sind Personen längere Zeit einer Konzentration ab 100 ppm in der Atemluft ausgesetzt, gilt das als gesundheitsgefährdend. Hier finden Sie eine Auflistung von Kohlenmonoxid-Werten und ihren möglichen Folgeerscheinungen. Wie entsteht eine erhöhte CO-Konzentration im Pelletslager? Normalerweise treten erhöhte CO-Mengen in den ersten beiden Wochen nach der Befüllung des Lagers mit frischen Pellets auf. Da zu diesem Zeitpunkt aber das Lager nicht betreten werden kann, weil es voll ist, sollte das nicht zu Problemen führen. Je nach Größe und Dichtheit des Pelletslagers baut sich diese Konzentration dann stetig wieder ab . Bei einem für Ein- und Mehrfamilienhäuser üblichen Pelletslagerraum, der bis zu 10 Tonnen fasst und ausreichend belüftet wird, entstehen normalerweise CO-Mengen, die unbedenklich sind. Besondere Vorsicht ist bei der Lagerung von Pellets in beinahe luftdicht verschlossenen Tanks, beispielsweise Erdtanks, geboten. Welche Vorsichtsmaßnahmen sollten Sie einhalten? Ein Pelletslager muss ausreichend belüftet werden um die CO-Konzentration gering zu halten. Laut der Norm ENplus wird empfohlen, luftdurchlässige Deckel auf die Befüllstutzen für die Pellets zu geben (nur, wenn diese ins Freie führen!). Windhager hat diese speziellen Deckel im Programm, die bei Bedarf den Lagerraum belüften können und sogar einen extragroßen Querschnitt haben. Zusätzlich empfehlen wir, das Pelletslager rund 15 Minuten zu lüften, bevor Sie hineingehen. Eine weitere Vorsichtsmaßnahme ist eine zweite anwesende Person, die im Notfall helfen kann. Zu 100 Prozent sicher gehen Sie, wenn Sie ein CO-Warngerät installieren. Windhager weist in sämtlichen Anleitungen sowie mit speziellen Sicherheitsaufklebern auf die möglichen Risiken im Pelletslager und auf erforderliche Maßnahmen hin.
Obwohl sich das Heizen mit Holzbrennstoffen wie beispielsweise Pellets als eine nachhaltige und günstige Art der Wärmeversorgung etabliert hat, wird diese Heizart in diversen Medien immer wieder in ein schlechtes Licht gerückt. Erst vor wenigen Tagen erschien ein Artikel in einer großen österreichischen Tageszeitung, der Holz und Co regelrecht verteufelte. Holzheizungen würden gesundheitsschädliche Emissionen verursachen, hieß es darin unter anderem. Zudem würden die meisten Pellets-Heizungsbetreiber mit Billigpellets aus Osteuropa heizen, für deren Herstellung ganze Urwälder gerodet werden müssten. Nachhaltig, sauber und sparsam Diese Aussagen stimmen einfach nicht. Die modernen Holz-, Hackgut- und Pellets-Heizkessel arbeiten so sauber und effizient, dass sie kaum mehr messbare Emissionen verursachen. Und der Großteil der in Österreich verheizten Pellets wird von unseren heimischen Pelletswerken bezogen, die den Brennstoff nach strengen Normen und ausschließlich aus vorhandenen Holzabfällen der Sägeindustrie produzieren. Die meisten öterreichischen Pelletswerke sind zudem nach der strengen ENplus Norm zertifiziert und garantieren damit beste Qualität aus nachhaltiger Produktion. Außerdem haben wir genug Pellets im Land. Mit einer Kapazität von einer Millionen Tonnen Pellets produzieren die heimischen Pelletswerke mehr Brennstoff als in Österreich benötigt wird. [media] Auf die Empfehlungen der Hersteller achten Natürlich gibt es wie immer auch ein paar schwarze Schafe, die ihr Zuhause mit einem veralteten Holzofen wärmen und diesen mit allem möglichen Abfall befeuern. Dass dieser dann zum Himmel stinkt und alles andere als umweltfreundlich funktioniert liegt auf der Hand. Und natürlich gibt es auch Pellets-Heizungsbetreiber, die entgegen aller Hersteller-Empfehlungen minderwertige Holzpellets einkaufen. Damit tun sie aber sowohl sich selbst als auch der Umwelt und wie man sieht der gesamten Biomasse-Heizungsbranche nichts Gutes. Wir von Windhager weisen daher ausdrücklich darauf hin , nur zertifizierte Qualitätspellets und ausgesuchte trockene Holzarten zum Heizen zu verwenden. [media] Holz ist der Zukunftsbrennstoff Denn eines steht fest: Holz & Co sind und bleiben ein Brennstoff mit Zukunft. Holz ist sehr preiswert, wächst nach, wird nicht aus krisengeschüttelten Ländern importiert und verbrennt mit den modernen Biomassekesseln sauber und CO2-neutral. Außerdem heizt man mit Holzbrennstoffen wesentlich günstiger als mit den fossilen Energieträgern. Wer sein Eigenheim also sparsam, sauber und nachhaltig wärmen möchte, der trifft mit einer modernen Holz-, Hackgut oder Pelletsheizung die perfekte Wahl.
Wer sein Zuhause besonders energiesparend und komfortabel heizen möchte, der muss seine Regelung gut im Griff haben. Genauer gesagt, sollte jeder Heizungsbetreiber einfach und rasch Raum- und Brauchwassertemperaturen sowie Heizzeiten oder Betriebsarten an seine Bedürfnisse anpassen können. Doch leider ist in der Praxis oft das Gegenteil der Fall. Vor allem für weniger technikaffine Heizungsbesitzer ist die Heizungsregelung ein Buch mit sieben Siegeln. In vielen Fällen wird deshalb mit den vom Fachmann bei der Inbetriebnahme eingestellten Programmen und Temperaturen geheizt, obwohl sich die Lebensgewohnheiten und damit auch der individuelle Wärmebedarf zwischenzeitlich geändert haben. Windhager hat sich daher vorgenommen, das Regeln der Heizung für seine Kunden zu vereinfachen. Gelungen ist uns das mit der neuen Systemregelung MES INFINITY . Ganz nach dem Vorbild der Regelungs-App myComfort wird das Steuern der Heizanlage damit so einfach wie das Bedienen eines Smartphones oder Tablets. Touchen, wischen und scrollen Herzstück unserer neuen Regelung ist das Kessel-Bedienelement InfoWIN Touch. Dieses hat ein hochwertiges, kapazitives Glas-Display, welches wie ein Smartphone auf Berührungen reagiert. Mit wenigen Touch- und Wischbefehlen lassen sich Informationen abrufen oder Einstellungen vornehmen. Beispielsweise können Temperaturen einfach über einen Schieberegler angepasst werden. [media] Nur wer seine Regelung auch richtig versteht, kann das Beste aus ihr rausholen. Am Display werden daher alle Informationen entweder mit selbsterklärenden Symbolen oder als Text dargestellt. Kodierte Meldungen gehören damit der Vergangenheit an. Auch der Menüaufbau ist einfach und übersichtlich gestaltet. Wie vom Smartphone gewohnt, kann der Betreiber auch einfach durch das Menü scrollen oder mit Wischbefehlen zwischen allen Komponenten der Heizanlage navigieren. Das Ganze funktioniert natürlich auch mit dem Smartphone oder Tablet, da die Regelung serienmäßig einen Webserver mit an Bord hat. Praktische Bedienmodule für den Wohnraum Wer seine Heizanlage vom Wohnraum aus steuern möchte, kann dies genauso unkompliziert mit dem neuen Master-Touch Bedienelement. Dabei handelt es sich um ein Glas-Display, welches entweder an der Wand montiert oder mit einer Unterputzkonsole in der Wand versenkt wird. Kennt sich der Betreiber mit dem Kessel-Bedienelement gut aus, ist er auch mit der Master-Touch Bedienung im Handumdrehen vertraut. Sowohl die Optik als auch die Menüführung und die Funktionsweise sind beinahe ident. Mit der Master-Touch Bedienung kann er daher auch vom Wohnraum aus sämtlich Infos rund um die Heizanlage mit intuitiven Wisch- und Touchbefehlen abrufen oder Programme und Temperaturen einstellen. Ebenso einfach funktioniert unser Fernsteller. Dieses Bedienelement eignet sich für die Regelung eines Heizkreises und wird ebenfalls im Wohnraum an der Wand montiert. Der Betreiber kann damit im Handumdrehen die Betriebsart oder die Temperatur einstellen. [media] Jederzeit erweiterbar So wie das Vorgängermodell ist auch die Regelung MES INFINITY modular aufgebaut. Die einzelnen Regelungsmodule verfügen dabei über mehrere Funktionen. Beispielsweise ist im Basis-Modul serienmäßig die Steuerung für zwei Heizkreise sowie für einen Boiler und gegebenenfalls auch einen Pufferspeicher integriert. Mit den Funktionsmodulen lassen sich jederzeit weitere Heizkreise oder Wärmeerzeuger in das Heizsystem einbinden. Im jedem Fall sorgt MES INFINITY immer für einen effizienten Energieeinsatz und behagliche Raumtemperaturen. [media] Unsere neue MES INFINITY gibt es derzeit für folgende Kesselmodelle: Hackgutvergaser PuroWIN , Pelletskessel BioWIN2 Touch , Holzvergaserkessel LogWIN Premium Touch . Alle weiteren Windhager Heizkessel werden bis 2018 nachgerüstet.
Welche Heizung passt am besten in ein historisches Schloss? Diese Frage stellte sich die Firma Neidhart Friedrich aus Loosdorf als sie Ende 2014 den Auftrag erhielt, die Heizung im im Schloss Goldegg in Neidling/Niederösterreich zu modernisieren. Lange genug hatten Fürst Egmont Auersperg und seine Mitarbeiter den Wohnbereich der Burg mit Scheitholz beheizt. Das war zwar günstig aber alles andere als komfortabel. Der naturverbundene Schlossherr wünschte sich daher eine moderne Wärmeversorgung für sein Anwesen, die nicht nur vollautomatisch funktioniert sondern auch nachhaltig betrieben werden kann. Und natürlich sollte die neue Heizung auch möglichst wirtschaftlich sein. Immerhin muss im Schloss Auersperg ein Wohnbereich von 1.150 Quadratmeter beheizt werden. Herausforderungen beim Planen Schon bei der ersten Projektbesichtigung stellte sich heraus, dass dies selbst für einen erfahrenen Biowärme-Installateur wie die Firma Neidhart kein einfacher Auftrag werden würde. Dies lag vor allem an den räumlichen Gegebenheiten. Die Kellergewölbe des Schlosses sind durch bis zu zwei Meter dicke Mauern voneinander getrennt, die bei der Heizungsverrohrung überwunden werden mussten. Außerdem herrscht im Burgkeller eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit, die sich als großes Hindernis für die Lagerung von Holzbrennstoffen erwies. Rasch wurde klar, dass der anfangs angedachte Einbau einer Hackschnitzelheizung nicht empfehlenswert war. Für Projektleiter Ing. Friedrich Mayer von der Firma Neidhart gab es daher nur eine sinnvolle Alternative: Den Einbau einer BioWIN XL Pellets-Kaskade von Windhager. Sie würde sowohl den Wünschen von Herrn Auersperg entsprechen, als auch unter den räumlichen Gegebenheiten umsetzbar sein. [media] Automatische Pelletszuführung Der Einbau eines geeigneten Pelletslagers zählte zu den größten Herausforderungen dieses Projekts. Da unter dem Schloss eine Quelle durchfließt, herrscht in den Kellergewölben eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit. Zudem sind die Räume nicht brandsicher ausgeführt. Um die Holzpellets vorschriftsmäßig lagern zu können, wurde daher ein Pellets-Bunker sozusagen als „Raum im Raum-Lösung“ in Ziegelbauweise errichtet. Von dort werden die Holzpresslinge mittels Windhager 12-Sonden Saugsystem schonend in einem Luftstrom zu den beiden Pelletskesseln transportiert. Damit die Lagerraumfläche bestmöglich genutzt werden konnten, wurden die Saugsonden ohne Raumschrägen direkt am Boden montiert. [media] Doppelt komfortabel und sicher Die BioWIN XL Kaskade vereint alle Vorteile einer nachhaltigen Holzbrennstoff-Heizung mit innovativem Bedienkomfort. Herr Auersperg und seine Mitarbeiter müssen nur ein bis drei Mal im Jahr die Asche entfernen, alles andere wie zum Beispiel die Kesselreinigung oder auch der Pelletsnachschub funktionieren automatisch. Damit die Asche bequem in kaltem Zustand entfernt werden kann, wurde jedem Pelletskessel noch eine zusätzliche, fahrbare Aschebox beigestellt. [media] Durch den kombinierten Einsatz von zwei Kesseln ist die BioWIN XL-Kaskade auch sehr betriebssicher. Fällt zum Beispiel ein Gerät aus, wird der Betrieb vom zweiten Pelletskessel aufrecht erhalten. Dadurch können auch Service- oder Wartungsarbeiten ohne Heizunterbrechung durchgeführt werden. Ein weiteres Plus: die Pellets-Kaskade kann den schwankenden Wärmebedarfs des Gebäudes sehr wirtschaftlich abdecken. Im Bereich von 18 bis 120 kW passt sie ihre Leistung dem Wärmebedarf an. Um die Fürsten-Familie Auersperg in den warmen Sommermonaten mit Warmwasser versorgen zu können, ist außerdem der Betrieb nur eines Kessels ausreichend. [media] Per App die Heizung im Griff Auch Burgherren gehen mit der Zeit. Herr Auersperg war daher sofort begeistert, als ihm Windhager Gebietsbetreuer Hubert Wieseneder die neue Regelungs-App myComfort vorstellte. Sie ist so einfach und intuitiv zu bedienen, dass Herr Auersperg damit sofort umgehen konnte. Mit wenigen Touch- und Wischbefehlen kann er nun mit seinem Handy Temperaturen und Heizprogramme einfach einstellen. Zusätzlich hat Herr Auersperg noch die Möglichkeit, weitere Personen zur Nutzung der App einzuladen und ihnen dadurch den Zugriff auf seine Heizanlage zu ermöglichen. [media] Kurze Umbauzeit Mitte Oktober 2014 wurde mit den Umbauarbeiten begonnen und bereits am 16. Dezember 2014 konnte die neue Windhager BioWIN XL Pellets-Kaskadenheizung in Betrieb genommen werden. Seither ist sie ausfallsfrei in Betrieb. Vorbei sind nun die Zeiten, in denen Fürst Auersperg und seine Mitarbeiter das Schloss mühevoll per Hand mit Scheitholz beheizen mussten. Jetzt genügen ein paar wenige Touchbefehle mit dem Handy und schon wird es gemütlich warm in den Gemächern. Für Schlossherrn Egmont Auersperg haben sich damit alle Wünsche erfüllt. Mit der neuen BioWIN XL Pellets-Kaskade und der Regelungs-App myComfort wird das Schloss Goldegg komfortabel, nachhaltig und preiswert mit Wärme versorgt. [media]