Den Begriff „ Kaskade “ haben Sie bestimmt schon hin und wieder gehört. Aber ist er Ihnen auch im Zusammenhang mit der Heizung ein Begriff? Eine Kaskade ist, aus elektrotechnischer Sicht, der Zusammenschluss von mehreren Modulen . Diese Module sollen zusammen eine höhere Leistung erzielen als der einzelne Bestandteil. Auch beim Heizen macht diese Leistungssteigerung Sinn: Größere Gebäude, wie beispielsweise Mehrparteienhäuser oder Gewerbeobjekte können so effizienter beheizt werden. Gängige Kaskadenlösungen gibt es mit den Brennstoffen Pellets, Hackgut , Gas und auch Öl. [media] Eine starke Leistung mit Pellets Um den schwankenden Wärmebedarf so wirtschaftlich wie möglich abzudecken, eignen sich besonders Kaskaden von Pelletsheizungen . Dank der großen Modulationstiefe passt sich zum Beispiel die BioWIN XL Kaskade , bei der bis zu vier Pelletskessel zusammengeschlossen werden, ideal an die Gegebenheiten an. So läuft zum Beispiel in der Übergangszeit nur einer der Kessel, während im Winter alle Geräte heizen. Das schont einerseits die Heizkessel selbst, aber auch den Brennstoffverbrauch. [media] Sicheres Heizen mit einer Kaskade Eine Kaskadenschaltung garantiert mehr Sicherheit im Vergleich zu einer Großkesselanlage: Denn fällt ein Gerät aus oder müssen Wartungsarbeiten durchgeführt werden, kann der Heizbetrieb trotzdem ohne Unterbrechung weitergehen. Sogar ein zusätzlicher Gas- oder Ölkessel ist noch kombinierbar. Möglich ist es auch, nur einen Pelletskessel und einen fossilen Heizkessel zu kaskadieren. Intelligente Kaskadenregelung Doch woher weiß die Kaskade, wann welcher und wie viele Heizkessel in Betrieb sein müssen? Die intelligente Kaskadenregelung, die eigens von Windhager entwickelt wurde, ist dafür verantwortlich. Sie kontrolliert ununterbrochen, wie hoch der Wärmebedarf ist und lastet die Kessel dementsprechend aus. Die Heizkessel können wahlweise, je nach Anforderung, nacheinander oder auch gleichzeitig in Betrieb gehen. Das ist bei einem kurzfristig hohen Wärmebedarf, beispielsweise für die Warmwasserbereitung, praktisch.
Wer sich für eine Pelletsheizung interessiert, hat sicher schon einmal von einer „Abwurffeuerung“ gehört. Hinter diesem Begriff steckt ein Verbrennungsprinzip, welches speziell für den Brennstoff Pellets entwickelt wurde. Dabei befördert zuerst eine Förderschnecke die Holzpresslinge in den Brennraum, wo sie dann über einen Schacht in den Brennertopf fallen. Daher kommt auch die Bezeichnung „Abwurffeuerung“. Im Brennertopf werden die Pellets entweder per Heißluftgebläse oder wie bei Windhager mit einem verschleißfreien Zündelement gezündet und anschließend verbrannt. [media] Die Asche, die dabei entsteht, muss natürlich regelmäßig aus dem Brenner entfernt werden. Besonders einfach und vor allem gründlich funktioniert das mit einem sogenannten Asche-Schieberost . Windhager hat diesen speziell für seine Pelletskessel BioWIN2 und BioWIN XL entwickelt und patentiert. Der Windhager Ascheschieberost besteht aus zwei Platten, die sich komplett öffnen. Dies hat den Vorteil, dass sich damit selbst gröbere Verbrennungsrückstände einfach aus dem Benner entfernen lassen. Diese fallen in den darunterliegenden Aschebehälter und die Zündung der neu zugeführten Pellets passiert auf dem sauberen Rost. Welche Vorteile hat die Abwurffeuerung? Durch dieses Verbrennungsprinzip lässt sich der Brennstoff besonders genau dosieren. Die Abwurffeuerung ermöglicht dem Betreiber daher ein sehr bedarfsgerechtes und damit sparsames Pelletsheizen. Der Abwurfschacht, über den die Pellets in den Brenner fallen, wirkt außerdem als Rückbrandsicherung, da die Pellets nicht in direkter Verbindung mit der Glutzone stehen. Beim Windhager LowDust-Pelletsbrenner wirkt sich die Abwurffeuerung zudem sehr positiv auf die Emissionen aus. Das haben umfangreiche Praxistests bestätigt. Durch den kurzen Startvorgang und das schnelle Stoppen der Verbrennung beim Abschalten kommt es in diesen Phasen nur zu geringen Emissionsspitzen. Systeme mit einer seitlichen Einschub- oder Unterschubfeuerung sind hier im Nachteil, da sie nicht so rasch reagieren können. Nach dem Abschalten des Brenners glimmt das Glutbett meist unter ungünstigen Emissions-Bedingungen (wenig Luft) nach. [media] Welche Alternativen zur Abwurffeuerung gibt es? Die Pellets können auch mittels Unterschub- oder Einschubfeuerung in die Verbrennungszone transportiert werden. Bei einer Unterschubfeuerung werden die Holzpresslinge von unten in eine Verbrennungsmulde oder einen Brennteller gedrückt. Dort findet die Verbrennung statt und die übrig bleibende Asche fällt meist über den Tellerrand in den darunterliegenden Aschebehälter. Ähnlich funktioniert auch die Einschubfeuerung. Bei dieser Variante wird der Brennstoff von der Seite meistens mittels einer Schnecke eingeschoben.
Das kostet Heizen wirklich! Wer seine Heizung sanieren möchte oder für sein neues Zuhause ein passendes Heizsystem sucht, stellt sich viele Fragen: Welche Heizung passt zu meinen Anforderungen? Welches Heizsystem ist das Günstigste? Was kostet Heizen wirklich? Welches Heizsystem schneidet im Heizkostenvergleich am besten ab? Wie beheize ich mein Zuhause umweltfreundlich? Wichtig ist, dass Sie als (zukünftiger) Heizungsbetreiber ehrliche Antworten auf diese Fragen bekommen. Dem Heizkostenvergleich der TU Wien , der kürzlich herausgegeben wurde, liegen realistische Annahmen, wie z.B. der Energieverbrauch unterschiedlicher Gebäude oder die Veränderung von Energiepreisen zugrunde. Konventionelle Heizkostenvergleiche wie beispielsweise jener der Österreichischen Energieagentur , gehen üblicherweise von den aktuellen Energiekosten aus und passen diese in ihren Berechnungen nicht an. Es werden also für die nächsten 20 Jahre die heutigen Energiepreise angenommen, was nicht nur unrealistisch, sondern für den Heizungsbetreiber auch irreführend ist. Ein zentrales Ergebnis des Heizkostenvergleichs der TU Wien ist, dass erneuerbare Energien in allen untersuchten Gebäudekategorien wettbewerbsfähig und teilweise auch günstiger als fossile Brennstoffe sind. [media] Welche Heizung für welches Gebäude? Ein wesentliches Kriterium für die Wahl eines Heizsystems ist das Gebäude selbst: Ist es ein unsaniertes Einfamilienhaus mit einem hohen Energieverbrauch, so sind biogene Energieträger wie Stückholz oder Pellets die beste Wahl . Pelletskessel liegen mit Gas und Öl etwa gleich auf. Wärmepumpen sind für unsanierte Gebäude nicht zu empfehlen, da meist hohe Heizwassertemperaturen erforderlich sind, die die Heizkosten steigen lassen. [media] Sanierte Einfamilienhäuser sind – was die Heizkosten betrifft - mit Stückholzheizungen am besten beraten. Erdgas, Pellets, Luftwärmepumpen und Öl liegen in etwa im gleichen Kostenrahmen. Erdwärmepumpen sind durch die hohen Investitionskosten am teuersten. Für Niedrigenergiehäuser ist neben Erdgas die Luftwärmepumpe das effizienteste Heizsystem, gefolgt von Stückholz, Öl und Pellets. Erdwärmepumpen verursachen im Neubau die höchsten Kosten. Bei Mehrfamilienhäuser, egal, ob sie thermisch saniert wurden oder nicht, liegen Hackschnitzelheizungen und Pelletskessel klar vorne . Bei neuen Mehrfamilienhäusern sind die Unterschiede zwischen den Systemen sehr gering. Welche Faktoren beeinflussen die Heizkosten? Die Heizkosten sämtlicher Systeme unterliegen natürlich gewissen Schwankungen, da auch die Energiepreise nicht konstant sind bzw. bleiben werden. Um die Pariser Klimaschutzziele zu erreichen, wird außerdem bereits in einigen Ländern eine CO 2 -Steuer eingeführt bzw. wird eine Besteuerung der CO 2 -Emissionen von fossilen Brennstoffen unumgänglich sein. Diese würde das Heizen mit Erdgas oder Öl drastisch teurer machen, als es im Vergleich mit erneuerbaren Heizformen ist. Besonders bei Öl sind die Schwankungen sehr hoch, das wurde auch schon in der Vergangenheit bei den Heizölpreisen sichtbar. Für fossile Heizsysteme gilt generell: Falsche Einstellungen oder ein ungeeignetes Wärmeverteilsystem haben fatale Folgen auf die Heizkosten. In der Praxis wird die theoretisch mögliche Effizienz oftmals nicht erreicht. Pelletskessel: Sehr geringe Heizkostenschwankungen Pelletskessel sind von Schwankungen der Heizkosten weniger betroffen: Die Pelletspreise waren in der Vergangenheit sehr stabil und sind es auch aktuell. Die Effizienz ist ebenfalls konstant und von einer möglichen CO 2 -Steuer wäre eine Pelletsheizung nicht betroffen. [media] Für einen realistischen Heizkostenvergleich ist es unerlässlich, die Schwankungsbreiten einzubeziehen. Beachten Sie das unbedingt, wenn Sie Heizkostenvergleiche als Entscheidungshilfe heranziehen! Heizkostenvergleich: Erneuerbare Energien im Fokus Der Heizkostenvergleich der TU Wien zeigt ganz deutlich, dass erneuerbare Heizformen wirtschaftlich absolut vergleichbar sind. Die Kostenunterschiede sind schon jetzt gering, dafür sind die positiven Aspekte für die Umwelt enorm. Werden dann noch die möglichen Szenarien wie CO 2 -Steuern politisch in die Tat umgesetzt, sind erneuerbare Energien im Kostenvergleich nicht mehr zu stoppen. Hier können Sie sich die Studie zum Heizkostenverlgiech der TU Wien im Detail ansehen.
Darf ich mich euch kurz vorstellen? Für alle, die mich noch nicht kennen: Ich bin Otmar Striedinger , 23 Jahre alt, seit 2008 Rennläufer im ÖSV-Team und bereits heiß auf den bevorstehenden Winter! Ich freu mich heuer einerseits schon wieder sehr aufs Schifahren und die ersten Rennen der Saison – immerhin hab ich den Sommer über hart trainiert – andererseits auch auf die entspannenden Tage zwischendurch zuhause. [media] Mit Pellets heize ich sicher, umweltfreundlich und günstig! Nachdem ich so viel Zeit im Schnee verbringe, finde ich das warme Wohnzimmer dann umso gemütlicher! Seit diesem Sommer heize ich nämlich umweltfreundlich, sicher und noch dazu günstig: Der nigelnagelneue Pelletskessel BioWIN2 von Windhager hat mich echt überzeugt! [media] Ich bin oft lange Zeit nicht zuhause und mag in meiner spärlichen Freizeit möglichst wenig Arbeit haben. Da kommt mir der BioWIN2 gerade recht: Der Pelletskessel reinigt sich selbst und die Asche muss ich auch nur einmal pro Jahr ausleeren . [media] Geld schmeißt man nicht beim Fenster raus – so bin ich erzogen worden. Und das gilt für mich auch beim Heizen: Seit ich den alten Ölkessel gegen den Pelletskessel getauscht habe, bleibt mir viel mehr Geld übrig! Ich zahle nun statt über 2000 Euro im Jahr nur mehr 1000 Euro für meine Pellets. Zusätzlich spare ich mit dem BioWIN2 Wartungskosten , weil die Pelletsheizung nur mehr alle zwei Jahre anstatt üblicherweise jedes Jahr gewartet werden muss. [media] Heimischer Brennstoff gibt mir Sicherheit Beim Schifahren nehme ich ja immer große Risiken in Kauf, beim Heizen will ich aber auf Nummer sicher gehen: Der heimische Brennstoff Holz wächst vor meiner Haustür, so bin ich unabhängig vom kosmopolitisch gesteuerten Ölpreis. Auf die Kraft der Sonne will ich auch nicht verzichten – deshalb hab ich zusätzlich eine Solaranlage von Windhager auf dem Dach. Also von mir aus kann der Winter jederzeit kommen, ich bin bereit! Liebe Grüße, Oti PS.: Ihr werdet an dieser Stelle noch öfters von mir lesen! Fotos: Windhager/ Eva trifft
Feinstaub und CO 2 haben negative Auswirkungen auf die Gesundheit und das Klima – das ist unbestritten. Umso wichtiger ist es, diese schädlichen Emissionen schnell und drastisch zu reduzieren. Moderne Holz-, Pellets- und Hackgutheizungen leisten dazu einen wesentlichen Beitrag, wie eine aktuelle Analyse zeigt. Holzheizungen eilt der Ruf voraus, Feinstaubschleudern zu sein. Auf alte Geräte, die sogenannten Allesbrenner, trifft das auch oft zu. Alte Kleinfeuerungen verursachen rund 17 Prozent der gesamten Feinstaubemissionen Österreichs. Dank modernen Holz-, Pellets- oder Hackgutheizungen, die derzeit etwa 3,6 % der Feinstaubbelastung ausmachen, werden die Staubemissionen in den nächsten Jahren allerdings weiter stark sinken. Eine Analyse von BEST – Bioenergy and Sustainable Technologies GmbH ergibt, dass sich die Staubemissionen von Kleinfeuerungen bis 2050 um 90 Prozent verringern lassen. Dazu bedarf es deutlich mehr moderner Biomasse-Kesseln. In Kombination mit guter Gebäudedämmung wird so die Effizienz gesteigert und der Energieverbrauch reduziert. Alte Heizungen austauschen – neue Heizungen richtig bedienen Am Austausch alter Holzheizungen führt also kein Weg vorbei, wenn Staub und CO 2- Emissionen sinken sollen. Denn im Gegensatz zu alten Allesbrennern passen innovative Holz-, Pellets- und Hackgutheizungen ihre Leistung an den tatsächlichen Bedarf an. Sie verbrennen hocheffizient und sehr emissionsarm. Die richtige Handhabung des Heizkessels ist trotz allem essentiell: Das fachgerechte Ein- und Anheizen eines Scheitholzkessels spart über 50 Prozent der Emissionen ein. Auch regelmäßig gereinigte und gewartete Heizanlagen sowie qualitativ hochwertiger Brennstoff beeinflussen den Schadstoffausstoß positiv. Heizen mit Biomasse: Rest- und Schadholz optimal verwerten Holz, Pellets und Hackgut sind demnach für eine klimafreundliche Energieversorgung sehr wichtig. Innovative Biomasse-Heizungen reduzieren nämlich nicht nur Feinstaub, sondern sparen gleichzeitig auch CO2 ein. Beim Verbrennen von Holz wird bloß die Menge an Kohlendioxid freigesetzt, die der Baum während seines Wachstums aufgenommen hat. Entgegen weit verbreiteter Meinungen wächst der Wald in Österreich sogar – und das obwohl wegen des Klimawandels immer mehr Schadholz anfällt. Genau dieses niederwertige Holz und Abfälle aus der Sägeindustrie werden für das Beheizen von Hackgut- oder Pelletskesseln verwendet. Für österreichische Pellets wird kein Baum gefällt , denn sie werden ausschließlich aus Sägenebenprodukten hergestellt. Der Austausch alter Heizanlagen ist in vielen Fällen sehr schnell und unkompliziert möglich. Bund, Länder und auch viele Gemeinden unterstützen den Kesseltausch mit hohen Förderungen.