In technischen Unterlagen tauchen immer wieder unterschiedliche Wirkungsgrad-Bezeichnungen auf. Einzelne Begriffe werden dabei oft verwechselt beziehungsweise unterschiedliche Werte verglichen. Dieser Beitrag soll Licht ins Wirkungsgrad-Dunkel bringen. Der Wirkungsgrad misst die Effizienz von Energiewandlungen und Energieübertragungen. Außerdem beschreibt er das Verhältnis von zugeführter Leistung zur Leistung, die im Endeffekt genutzt werden kann ( Nutzenergie ). [media] Feuerungstechnischer Wirkungsgrad Errechnet wird der feuerungstechnische Wirkungsgrad so: Zugeführte Energie minus Abgasverluste A – B Er berücksichtigt nur die Verluste, die durch die Verbrennung entstehen. Verursacht werden die Verluste durch die Abgastemperatur , den Luftüberschuss und CO-Bildung bei der Verbrennung. Vorteil: Dieser Wirkungsgrad kann relativ einfach vor Ort durch eine Abgasmessung ermittelt werden. Tragbare, elektronische Abgasanalyse-Geräte werten automatisch den feuerungstechnischen Wirkungsgrad aus. Kesselwirkungsgrad Errechnet wird der Kesselwirkungsgrad so: Zugeführte Energie minus (Abgasverluste plus Abstrahlung) A – (B + C) Der Kesselwirkungsgrad ist eine Pflicht-Kenngröße für sämtliche Heizkessel. Er wird bei der Typenprüfung der Heizung ermittelt, wobei die Kesseltemperatur definiert ist. Die Belastung, die sogenannte „Nennleistung“, liegt bei der Prüfung bei 100 Prozent. Der Kesselwirkungsgrad berücksichtigt alle Verluste, wie feuerungstechnische Verluste und Strahlungsverlust, im Dauerbetrieb. Teillast-Wirkungsgrad Der Teillast-Wirkungsgrad wird prinzipiell gleich wie der Kesselwirkungsgrad ermittelt. Allerdings wird die Belastung auf 30 Prozent reduziert, das ist die sogenannte „Teillast“. Dieser Wirkungsgrad wird von der CE-Kennzeichnung gefordert und entspricht dem praktischen Betrieb besser als der Kesselwirkungsgrad , da der Heizkessel nicht dauerhaft mit hundertprozentiger Leistung betrieben wird. Berücksichtigt werden dabei der feuerungstechnische Verlust, der Strahlungsverlust und auch Anteile des Bereitschaftsverlustes für die Auskühlung während der Heizkessel stillsteht. Norm-Nutzungsgrad Die Bedingungen für einen Heizkessel ändern sich je nach Jahreszeit. Der Norm-Nutzungsgrad bildet diese unterschiedlichen Bedingungen ab indem der Teillast-Wirkungsgrad bei fünf Lastpunkten (13 Prozent, 30 Prozent, 39 Prozent, 48 Prozent und 63 Prozent der Nennleistung) ermittelt und daraus der Mittelwert berechnet wird. Die Angabe des Norm-Nutzungsgrades ist nicht verpflichtend und die Messmethode bislang nur in einer DIN-Norm festgelegt. Der Messaufwand für die Ermittlung ist durch die fünf Lastpunkte deutlich höher. Nachdem die Belastung im Vergleich zum Kesselwirkungsgrad verringert wird, sinken die feuerungstechnischen Verluste (geringere Abgastemperatur) und die Abstrahlverluste (geringere Kesseltemperatur). Daraus ergibt sich praktisch immer ein höherer, besserer Wert als beim Kesselwirkungsgrad. Viele Anbieter sind deshalb dazu verleitet, den Norm-Nutzungsgrad anstelle des Kesselwirkungsgrads anzugeben. Dadurch wird der Kunde oftmals getäuscht, weil der Unterschied der beiden Wirkungsgrade nicht bekannt ist. Resümee: Die Wirkungsgrade geben beim Heizkesselkauf eine grobe Orientierung, können aber aufgrund der „Ideal-Bedingungen“ am Prüfstand nur schwer den Praxisbetrieb widerspiegeln. Die Gesamtperformance des Heizsystems hängt von vielen Faktoren ab, zum Beispiel ob der hydraulische Abgleich gemacht wurde, wie die Heizungsanlage bei der Inbetriebnahme eingestellt wird oder wie intelligent Heizkessel, Regelung und Verteilung zusammenarbeiten .
Seit fast 100 Jahren produziert Windhager Heizkessel „Made in Austria“. In den Anfängen spezialisiert auf die Erzeugung von selbst entwickelten Herden über die spätere Produktion von Zentralheizungen bewirbt Windhager schon früh seine Hochleistungs-Etagenherde. Windhager Werbung in den Anfängen Bereits Anfang der 60er Jahre haben wir mit den ersten Werbeaktivitäten auf Plakaten und in Zeitungen die Markenkommunikation eingeschlagen, später wurden auch Fernsehspots gedreht. Wir haben somit als einer der ersten Kesselhersteller mit unseren Werbekampagnen die Bekanntheit der Marke gefördert. Windhager wird Anfang der 70er Jahre zum Begriff für den modernen Zentralheizungsbau in Österreich und Mitte der 80er auch international. [media] [media] Kochen, Heizen und Warmwasserbereiten Der Original-Slogan „der ideale Alles- und Dauerbrenner für jeden Haushalt“ stellt die Zentralheizung in der Küche in den Mittelpunkt. Ein Herd, an dem die ganze Familie ihre Freude hat. Insbesondere aber eine Hilfe für jede Hausfrau. Der Zentralheizungskochherd ist viel mehr als ein gewöhnlicher Kochherd. Frau kann mit ihm kochen und backen, durchgehend die Wohnung zentral heizen und auch integrierte Zusatzfunktionen wie den Handtuchhalter und Putzmittelkorb optimal nutzen. [media] [media] Wir setzen auf Wärme und Behaglichkeit Mit dem Werbespruch „Manchmal lädt Mutti in die Küche ein, denn auch hier ist es behaglich warm“ von anno dazumal, zeigen wir, dass je kühler es draußen wird, umso mehr wir uns nach einem behaglichen Zuhause sehnen. Am gemütlichsten wird es, wenn es überall schön warm ist. In allen Räumen, natürlich auch im Badezimmer und in der Diele. Schon damals bringen wir mit unseren Produkten und der Windhager Werbung behagliche Wärme und Gemütlichkeit in jedes Heim. [media] [media] Die moderne Heizung Hohe Wärmeleistung bei geringem Brennstoffverbrauch steht seit jeher bei Windhager im Fokus. Wir produzieren wirtschaftliche Zentralheizungsgeräte, wobei modernes und elegantes Design von Anfang an Qualitätsmerkmale von Windhager sind. Der Slogan von damals „Formschön und billig im Verbrauch“ spiegelt genau diese Werte wider. [media] [media] [media] Der Markenauftritt von Windhager hat sich immer wieder verändert und dem jeweiligen Zeitgeist angepasst. Jedoch die Eckpfeiler unserer Kommunikation sind seit den Anfängen 1921 genauso beständig wie unsere Produkte : Innovation, Premiumqualität, Komfort und die ausgereifte Technik sollen sich neben den Produkten auch in Broschüren, der Website, dem Messestand sowie sämtlichen anderen Kommunikationskanälen widerspiegeln. Heiztechnik als DNA der Marke Windhager Seit 2016 hat Windhager einen neuen Marken Look . Dieser soll den Anspruch auf Innovation und Premiumqualität stärker noch als bisher in den Vordergrund stellen. Im Zentrum steht deshalb „Heiztechnik“ als die DNA der Marke. Das Erscheinungsbild lässt Überflüssiges weg, um dem Wichtigen mehr Raum zu geben. Sie lenkt den Blick auf die Produkte und die Kernbotschaften. Der neue Auftritt ist technisch anspruchsvoll und übersetzt mit präzisen Grafiken den Innovationsgehalt und die hochwertige Verarbeitung der Produkte. Neues Firmenlogo Ganz nach diesen Grundsätzen wurde auch das Windhager Firmenlogo angepasst. „Windhager – DIE Heizung. Seit 1921“ lautet das zentrale Markenversprechen. Damit unterstreicht Windhager seinen Führungsanspruch und verdeutlicht gleichzeitig die langjährige Erfahrung und Expertise des Unternehmens. Die wichtigen Kernelemente wie der Schriftzug und die Windhager Bögen bleiben unverändert, um so eine Wiedererkennung aufrecht zu erhalten.
Dass weniger oft mehr ist, zeigt Windhager seit Beginn dieser Messesaison sehr deutlich: Der Salzburger Heizkesselhersteller präsentiert sich mit einem neuen, reduzierten und klaren Markenauftritt. Das Ziel: Innovation, Premiumqualität und die ausgefeilte Technik sollen sich neben den Produkten auch in Broschüren, der Website, dem Messestand sowie sämtlichen anderen Kommunikationskanälen widerspiegeln. Heiztechnik ist die DNA der Marke Windhager Auch einem Facelift unterzogen hat sich das Logo, wichtig war den Verantwortlichen allerdings der Wiedererkennungswert. Die bekannten Windhager Bögen sind geblieben, und der neue Claim „DIE Heizung. Seit 1921.“ verweist bewusst auf die langjährige Unternehmenstradition . Denn dass das Unternehmen seit fast einem Jahrhundert Heiztechnik im Blut hat, ist in der Branche nicht selbstverständlich. Dieses fundierte Know-How ermöglicht die Entwicklung von innovativen Produkten. [media] Apropos Innovationen: Windhager hat auf der Aquatherm, der Fachmesse für Heizung, Klima, Sanitär, Bad & Design und erneuerbare Energien, 2016 erstmals eine absolute Revolution für das Heizen mit Hackgut vorgestellt. Der Hackgutkessel PuroWIN ist außerdem der erste Heizkessel von Windhager, der im neuen Kesseldesign verkauft wird. Zeitloses Grau als dominierende Farbe mit einem Rahmen in bekanntem Rot, eine Touchbedienung mit elegantem Glas-Display und die präzise Verarbeitung sind die Eckpfeiler der neuen Generation des Produktdesigns. [media] Dem Wichtigen mehr Raum geben Neben der Windhager Website , die ebenfalls an das neue Corporate Design angepasst wurde, ist die Produktbroschüre die wichtigste Verkaufsunterlage. Im Zentrum steht dabei immer der Heizkessel , der im Vergleich zu den Vorgänger-Broschüren wesentlich mehr Raum bekommt. Die hochwertigen Grafiken unterstreichen den technischen Anspruch des Produkts. Auf schwarzem Hintergrund ist es besonders gut in Szene gesetzt. Elemente des Kesseldesigns fließen auch ins Corporate Design ein: So zieht sich eine rote Linie, die an den roten Rahmen beim Produkt erinnert, durch die Broschüre. Und ein rotes Plus signalisiert dem Interessenten auf den ersten Blick seine Vorteile. Ohne professionelle Unterstützung wäre ein Markenrelaunch dieser Art nur schwer möglich. Windhager holte sich diese bei der Salzburger Kommunikationsagentur IKP, die den Heizkesselhersteller übrigens schon seit mehreren Jahren erfolgreich begleitet. Dafür gibt’s ein rotes Windhager Plus!
Jedes Jahr werden im Rahmen der Häuslbauerstudie vom Meinungsforschungsinstitut Market 1.000 österreichische Hausbauer und Sanierer zu ihren bevorzugten Produkten befragt. Der Brand-Health-Markencheck ist Teil der Studie und befasst sich mit Bekanntheitswerten und Positionierungen von Heizungs-Herstellern bzw. -Anbietern. Eines vorweg: Wenn es um das Heizen mit Scheitholz , Pellets oder Hackschnitzel geht, ist Windhager die mit Abstand bekannteste und stärkste Marke. Dafür überreichte Dr. Werner Beutelmeyer vom Linzer Meinungsforschungsinstitut Market kürzlich den „Top Quality Award“. [media] Top-Werte bei Bekanntheit, Verwendung und Weiterempfehlung Ausgehend von der spontanen und gestützten Markenbekanntheit werden die Häuslbauer und Renovierer über ihre persönliche Nutzung, Werbeerinnerung, Empfehlungsbereitschaft, das Image und die Einschätzung der Produktqualität befragt. Bei der Bekanntheit setzt sich Windhager deutlich von den Marktbegleitern ab: Rund 70 Prozent aller Bauinvolvierten, unter den Sanierern sogar 80 Prozent, kennen den österreichischen Heizkesselhersteller. Zum Vergleich: Die zweitplatzierte Marke erzielt nur rund ein Drittel der Bekanntheit von Windhager. Geht es um die Nutzung und Weiterempfehlung, ist der Salzburger Heizkesselhersteller ebenfalls Spitzenreiter. Seine Empfehlungsrate konnte Windhager im Vergleich zum Vorjahr als einziger Hersteller im Bereich Holzenergie weiter steigern. Das freut uns besonders, denn loyale und zufriedene Kunden sind für uns ein eindeutiger Qualitätsbeweis. Schwerpunkt Holz-Heizsysteme Windhager ist seit fast 100 Jahren Hersteller von Holzheizungen und legt heute mehr denn je seinen Schwerpunkt auf das Heizen mit Holzbrennstoffen . Das zeigt sich auch bei der Befragung der Häuslbauer und Sanierer, bei denen Windhager als DIE Top-Marke für Biomasse-Heizsysteme verankert ist.
Zentralheizung, die: Heizung, bei der die Versorgung der Räume eines Gebäudes mit Wärme zentral von einer Stelle (besonders vom Keller) aus geschieht. (laut Duden) Seekirchen am Wallersee, 1921: Anton Windhager gründet eine kleine Schlosserei. Er repariert und baut dort selbst einfache Herde. Das Unternehmen wächst stetig und spezialisiert sich in den nächsten Jahren auf die Herstellung von Küchenherden. [media] 1969: Die erste Zentralheizung von Windhager Eine Bitte des damaligen Schweißerei-Meisters markiert 1969 den Beginn der Zentralheizung bei Windhager: Er möchte für sich selbst in einen dieser Zusatzherde einen Wasser-Wärmetauscher einbauen. Der Meister der Schweißerei verlegt in seiner Wohnung Rohre, baut in einigen Räumen Radiatoren ein und montiert ein – noch offenes – Ausdehnungsgefäß. Nachdem die Heizung mit Schwerkraft funktioniert, ist auch keine Heizungspumpe notwendig. Das Unternehmen hat damals noch keinen Prüfstand und deshalb kann die Leistung der ersten Windhager Zentralheizung nicht gemessen werden. Holz-Etagenheizung wärmt das gesamte Haus Windhager leistet mit seinen Holz-Etagenheizungen, die hauptsächlich von der Küche aus das gesamte Haus mit Wärme versorgen, Pionierarbeit. Diese Art der Heizung ist damals kaum bekannt. Fußbodenheizungen gibt es noch nicht, sondern die Wärmequelle versorgt über Heizungsrohre einfache Heizkörper. Windhager bietet bereits in den 70er-Jahren spezielle Sockelleisten an, hinter denen diese Rohre geführt werden können. Wände oder Fußboden müssen so nicht aufgestemmt werden. Mit dem Start des Zentralheizens wird es notwendig, sich eine neue Vertriebsstruktur zu überlegen: Windhager verkauft seine Etagenkessel zuvor über den Großhandel, mit den immer komplexeren Produkten werden aber die Fachpartner wichtiger. Windhager beginnt, sich auf die Zusammenarbeit mit Installateuren zu konzentrieren und baut sein Fachpartner-Netzwerk rasch aus. Windhager rührt bereits früh die Werbetrommel Schon früh erkennt Windhager, dass eine erfolgreiche Marke Bekanntheit braucht. In den 60er-Jahren macht das Unternehmen deshalb verstärkt Werbung. 1969 übernimmt Werner Windhager von seinem Vater Anton den Betrieb. Unter seiner Führung feiert Windhager europaweit Erfolge mit einem Baukastensystem für Festbrennstoff-, Öl- und Gaskessel sowie Warmwasserboiler. [media] Nach der Einführung der ISO-Zertifizierung stellt sich die Frage, wie Windhager die hohe Qualität auch für die beim Installateur liegende Beratung, den Verkauf und die Montage seiner Heizungen sicherstellen kann. Die Lösung: Die Einführung der Kompetenz-PARTNERSCHAFT zwischen Windhager und ausgewählten Installateuren. 1999: Erster Pellets-Zentralheizungskessel von Windhager Mitte der 90er-Jahre wagt Werner Windhager einen Schritt, der das Unternehmen bis heute nachhaltig prägt: Er entschließt sich zur Entwicklung von Pelletskesseln , und das in einer Zeit als vollautomatische Öl- und Gasheizungen das Nonplusultra der Wärmeerzeugung sind. Der PMX kommt 1999 auf den Markt und löst – auch wegen seines patentierten Pellets-Saugsystems – bei Fachwelt und Endkunden Begeisterung aus. [media] [media] Windhager hat während der letzten 50 Jahre das Zentralheizen nachhaltig mitgestaltet und geprägt. Dass der Seekirchner Heizkesselhersteller auch zukünftig auf dem richtigen Weg ist, beweisen innovative Produkte wie beispielsweise der Hackgutvergaser PuroWIN oder der Pelletskessel BioWIN2 Touch .