Nach der Schisaison ist vor der Schisaison: Für einen Schirennläufer ist mit dem Weltcup-Finale noch lange nicht Schluss! Jetzt ist die richtige Zeit um Material zu testen und Vorbereitungen für die nächste Saison zu treffen. Aber zwischendurch darf auch der Spaß nicht zu kurz kommen: Deshalb habe ich Mitte April Kunden und Mitarbeiter von Windhager zu einem gemeinsamen Schitag nach Obertauern eingeladen. Ideale Pistenverhältnisse und eine super Truppe Ich muss schon sagen: Alle Achtung! In der Gruppe waren durch die Bank richtig tolle Schifahrer und ein super Snowboarder! Deshalb waren von meiner Seite gar nicht mehr viele Tipps notwendig. Außerdem hatten wir, obwohl im Tal schon frühlingshafte Temperaturen den Schnee haben schmelzen lassen, perfekte Pistenbedingungen! [media] Windhager Abschluss-Rennen Nach einigen Einfahrhängen, bei denen ich schnell merkte, was ich von den Teilnehmern erwarten kann, habe ich mich entschlossen, ein kleines Rennen zu veranstalten. Auf der Zeitmessstrecke durfte zuerst jeder einen Probelauf zur Streckenbesichtigung fahren, dann ging’s aber ans Eingemachte. Ein Windhager Kundendienst-Techniker , Josef Lidl, hat das Rennen schlussendlich gewonnen. Kleiner Zusatz: Er war um nicht mal zwei Sekunden langsamer als ich … :-) Als Erinnerung an diesen Tag und seine großartige Leistung habe ich ihm meine Startnummer von der heurigen Weltmeisterschaft in Vail/Beaver Creek geschenkt. Mit diesem spektakulären Rennen hatten wir uns das Mittagessen echt verdient und konnten den Schitag entspannt ausklingen lassen. Ich hoffe sehr, dass es allen Teilnehmern genau so viel Spaß wie mir gemacht hat! Liebe Grüße, Euer Oti PS: Was für's Schifahren gilt, gilt auch beim Heizen: Wenn die Heizsaison vorbei ist, können trotzdem Vorbereitungen für den nächsten Winter getroffen werden. Wer wie ich eine Pelletsheizung hat, kann im Frühling zu besonders günstigen Preisen Pellets einlagern.
Darf ich mich euch kurz vorstellen? Für alle, die mich noch nicht kennen: Ich bin Otmar Striedinger , 23 Jahre alt, seit 2008 Rennläufer im ÖSV-Team und bereits heiß auf den bevorstehenden Winter! Ich freu mich heuer einerseits schon wieder sehr aufs Schifahren und die ersten Rennen der Saison – immerhin hab ich den Sommer über hart trainiert – andererseits auch auf die entspannenden Tage zwischendurch zuhause. [media] Mit Pellets heize ich sicher, umweltfreundlich und günstig! Nachdem ich so viel Zeit im Schnee verbringe, finde ich das warme Wohnzimmer dann umso gemütlicher! Seit diesem Sommer heize ich nämlich umweltfreundlich, sicher und noch dazu günstig: Der nigelnagelneue Pelletskessel BioWIN2 von Windhager hat mich echt überzeugt! [media] Ich bin oft lange Zeit nicht zuhause und mag in meiner spärlichen Freizeit möglichst wenig Arbeit haben. Da kommt mir der BioWIN2 gerade recht: Der Pelletskessel reinigt sich selbst und die Asche muss ich auch nur einmal pro Jahr ausleeren . [media] Geld schmeißt man nicht beim Fenster raus – so bin ich erzogen worden. Und das gilt für mich auch beim Heizen: Seit ich den alten Ölkessel gegen den Pelletskessel getauscht habe, bleibt mir viel mehr Geld übrig! Ich zahle nun statt über 2000 Euro im Jahr nur mehr 1000 Euro für meine Pellets. Zusätzlich spare ich mit dem BioWIN2 Wartungskosten , weil die Pelletsheizung nur mehr alle zwei Jahre anstatt üblicherweise jedes Jahr gewartet werden muss. [media] Heimischer Brennstoff gibt mir Sicherheit Beim Schifahren nehme ich ja immer große Risiken in Kauf, beim Heizen will ich aber auf Nummer sicher gehen: Der heimische Brennstoff Holz wächst vor meiner Haustür, so bin ich unabhängig vom kosmopolitisch gesteuerten Ölpreis. Auf die Kraft der Sonne will ich auch nicht verzichten – deshalb hab ich zusätzlich eine Solaranlage von Windhager auf dem Dach. Also von mir aus kann der Winter jederzeit kommen, ich bin bereit! Liebe Grüße, Oti PS.: Ihr werdet an dieser Stelle noch öfters von mir lesen! Fotos: Windhager/ Eva trifft
Unternehmen, die sich im Bereich Forschung und Entwicklung engagieren, können sich seit 2014 für das EU-Programm Horizon 2020 bewerben. Dieses ist das weltweit größte, transnationale Programm für Forschung und Innovation und fördert jene Projekte, die sich durch wissenschaftliche Exzellenz und eine starke Wettbewerbsfähigkeit auszeichnen. Auch Windhager hat sich mit seinem innovativen Hackgutvergaser PuroWIN für dieses Forschungsprogramm qualifiziert und wurde in die beiden Projekte „FlexiFuel-CHX“ und „FlexiFuel-SOFC“ federführend integriert. Neben verschiedenen Partnern aus Deutschland, Spanien, Holland, Schweiz und Österreich, wurde Windhager als Projektkoordinator definiert. [media] [media] Noch flexibler mit Biomasse heizen Das Projekt "FlexiFuel-CHX" zielt auf die Entwicklung einer neuen brennstoffflexiblen (=flexi fuel) und hocheffizienten Biomasse Heizungstechnik ab. Es werden dabei nicht nur nord- bzw. mitteleuropäische -, sondern auch südeuropäische Brennstoffe untersucht. Auch die Nutzung von Reststoffen zum Heizen aus der Forstwirtschaft, Kurzumtriebshölzer, Miscanthus, Olivenkerne, Nussschalen und Agro-Pellets sollen im Zuge dieses Projekts weiterentwickelt werden. Basis ist eben der Windhager Hackgutvergaser PuroWIN . Dieser wird mit einer speziell entwickelten Brennkammer gekoppelt und ist somit für brennstoffflexiblen Betrieb ausgelegt. Es entstehen bis zu 50 Prozent geringere Emissionen verglichen mit herkömmlichen Hackgutfeuerungen. Ein zusätzlich geschalteter Wärmetauscher soll den Wasserdampf im Rauchgas auskondensieren und gegebenenfalls die stark sauren Rauchgase aus der Verbrennung von landwirtschaftlichen Reststoffen neutralisieren. Drastische Reduktion der Emissionen Im Zuge des „FlexiFuel-SOFC“ Projektes wird auch eine innovative, hoch effiziente und brennstoffflexible Mikro-Kraft-Wärme-Kopplungsanlage auf Basis von Biomasse entwickelt. Diese neue Technologie basiert auf der Kombination eines Biomassevergasers für brennstoffflexiblen Betrieb mit einer kompakten Gasreinigungseinheit und einer Festoxid-Brennstoffzelle (SOFC). Der Biomassevergaser soll für ein sehr breites Brennstoffspektrum (von Holzpellets über Hackgut, Kurzumtriebshölzer bis hin zu ausgewählten Agrarreststoffen) ausgelegt werden. Basis ist wieder der Windhager PuroWIN. Diese innovative Kombination reduziert die Emissionen (CO, OGC, Partikel) auf nahezu Null. Folgende Partner sind im EU-Horizon-2020-Projekt involviert: AVL List GmbH BIOS Bioenergiesysteme GmbH Centro de Investigaciones Energéticas, Medioambientales y Tecnológicas - Ciemat Delft University of Technology Evoplan AG Fraunhofer Institut IKTS Hygear BV Technische Universität München Utrecht University Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH [media]
Wenn uns der Sommer mit Kaiserwetter und lauen Abenden verwöhnt, dann ist die Grillsaison eröffnet. Wer liebt es nicht, mit Freunden draußen im Freien zu sitzen und zu grillen. Jeder bringt etwas mit: Salate, Brot, Fleisch oder Getränke. Doch welcher Grill-Fan hat sich auch schon mal Gedanken über den ökologischen Fußabdruck des feurigen Freizeitvergnügens gemacht? Wie nachhaltig ist eigentlich unsere Grillkohle und gibt es Alternativen zu den herkömmlichen Gas-, Holzkohle- und Elektrogrills? Woher kommt die Grillkohle? Idealerweise sollte man zum Grillen nur heimische Holzkohle verwenden, möglich aus heimischen Buchen. Andernfalls kommt sie aus Afrika oder Südamerika und wird oft illegal in dem für unser Klima so wichtigen Regenwald abgeholzt. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte beim Kauf der Kohle auf Holz-Qualitätssiegel wie FSC , PEFC oder Naturland geachtet werden. Diese stehen alle für nachhaltige Holzwirtschaft. Grillen mit Pellets – die umweltfreundliche Alternative Mittlerweile gibt es zahlreiche gesunde Alternativen zur nicht sehr umweltfreundlichen Holzkohle. Dazu zählen neben Kokos- und Olivenkernbriketts auch Holzpellets. Das ist mittlerweile nicht nur in Amerika im Trend. Allmählich schwappt die Pellets-Grillwelle von den USA auch zu uns über. Da Pellets auch ein sehr breites Temperaturspektrum abdecken, lässt sich mit diesem Brennstoff fast alles grillen: Pulled Pork, Spare Ribs oder sanft geräucherte Briskets. Und auch wenn es um den Geschmack geht, ist die umweltfreundliche Pellet-Alternative zum Beispiel einem Gasgrill klar überlegen. [media] [media] [media] Wie funktioniert ein Pelletsgrill? Vom Aussehen unterscheiden sich Pelletgriller nicht wirklich von Smokern oder Gasgrillern und auch das Prinzip der Hitzeentwicklung ist ähnlich. Lediglich der Brennstoff unterscheidet sich: Klarerweise werden in einem Pelletgrill kein Holz, sondern ganz spezielle Pellets verfeuert. Dabei handelt es sich nicht um jene Holzpresslinge, die man zum Heizen nutzt. Aber darauf gehen wir später noch ausführlicher ein. Warum lohnt sich das Grillen mit Pellets? Ein klarer Vorteil: Ähnlich wie beim Heizen lassen sich Pellets auch beim Grillen so gut wie rückstandslos verbrennen. Das heißt, im Auffangbehälter bleibt am Ende fast keine Asche übrig. Zudem entsteht beim Verfeuern von Pellets reiner, aromatischer Holzrauch, der dem Grillgut ein köstliches, leicht rauchiges Aroma verleiht. Das Brennmaterial ist außerdem sehr sauber – dreckige Finger gibt’s also auch keine. Welche Pellets nehme ich zum Grillen? Grillpellets unterscheiden sich ganz klar von Pellets für die Pelletheizung . Denn bei der Herstellung von Pellets, die in der Heizungsanlage verfeuert werden, werden Holzabfälle jeglicher Art verwendet. Dagegen wird bei Grillpellets nur sortenreines und unbehandeltes Restholz verarbeitet. Um kein Gesundheitsrisiko einzugehen, sollten beim Grillen daher auch nur ausgewiesene Grillpellets verwendet werden. Diese gibt es dann aber auch von unterschiedlichen Holzarten wie zum Beispiel Buche, Kirsche, Mesquite oder Hickory. Alle Holzarten erzeugen unterschiedliche Aromen und verfeinern dadurch dein Grillgut. Tipps zum Grillen mit Pellets Die wohl wichtigste Regel für ein tolles Grillerlebnis: Die Pellets müssen trocken sein! Auch wenn der Unterschied auf den ersten Blick nicht immer zu erkennen ist, feuchte Pellets sehen zwar aus wie trockene, mindern aber erheblich die Leistung. Bei der Lagerung sollte also darauf geachtet werden, dass die Grillpellets weder feucht werden, noch austrocknen. Auch Industriepellets, harzige Pellets oder Pellets unbekannter Herkunft gehören nicht in den Grill. In diesem Sinne wünschen wir ein tolles Grillerlebnis & Mahlzeit!
Im Oktober hat Windhager Deutschland seinen neuen Standort in Gersthofen eröffnet. Für uns natürlich ein ganz besonderes Ereignis, denn so einen Umzug erlebt man ja nicht alle Tage. Seitdem sind fast drei Monate vergangen. Zeit genug um die ersten Eindrücke einmal zusammen zufassen. Geringe Distanz – große Veränderung Über 30 Jahre lang war Windhager Deutschland in Meitingen angesiedelt, was nur ca. 10 Kilometer östlich von Gersthofen liegt. Seit Anfang Oktober ist nun das Gersthofener Industriegebiet unser neues Zuhause. Was auf den ersten Blick nur als kleine regionale Veränderung auf der Landkarte erscheint, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als großer Schritt. Windhager möchte mit seiner Niederlassung in Gersthofen die Weichen für weiteres Wachstum und eine erfolgreiche Zukunft am so wichtigen deutschen Heizungsmarkt stellen. Modern und innovativ mit dem Kunden im Mittelpunkt Eine einladende Atmosphäre, offene und helle Räume, die seinen Betrachter an ein modernes Industrieloft erinnern. Das gelungene Zusammenspiel von rustikalen und eleganten Elementen und Materialien unterstreichen einen charakteristischen und futuristischen Look. So lassen sich wohl die ersten Eindrücke zusammenfassen, die man beim Betreten der neuen Niederlassung bekommt. Ein besonderes Highlight ist der neue und sehr offen gestaltete Kundenbereich, welcher sofort ins Auge sticht und das Herz der Räumlichkeiten bildet. Windhager Deutschland setzt auf Technik und Innovation Der neue Standort punktet aber nicht nur optisch. Beim Rundgang durch die Räumlichkeiten wird einem eines sofort klar: Technik und Innovation werden bei der Firma Windhager Groß geschrieben. Das Gebäude bietet großzügig Platz für Weiterbildungsangebote in Theorie und Praxis, die regelmäßig im Haus stattfinden. Die Seminar- und Schulungsräume sind mit modernster Technik ausgestattet. Im Trainingszentrum für Biomasse werden alle Produkte größtenteils in Betrieb gezeigt und können so optimal präsentiert werden. Eine komplette Klimatisierung im gesamten Gebäude sorgt auch an heißen Tagen für angenehme Raumtemperaturen. [media] Problemlose Erreichbarkeit durch optimale Anbindung Ein weiterer großer Pluspunkt des neuen Standorts ist die zentrale Lage. Wer uns besuchen möchte, hat es in Zukunft leicht. Dafür sorgt mitunter die gute Anbindung an die Autobahn A8. Einfach die Ausfahrt Augsburg West abfahren und bequem direkt vor dem Gebäude parken. Wer nicht mit dem Auto kommen kann oder will, nutzt einfach die öffentlichen Verkehrsmittel und gelangt auch so problemlos zur Daimlerstraße . Kleine aber feine Eröffnungsfeier im Kreise der Kollegen Zu jeder Eröffnung gehört natürlich auch eine Einweihungsfeier. Diese fand am 6. Oktober im betriebsinternen Rahmen mit ca. 50 Mitarbeitern aus Deutschland und Österreich statt. Werner Windhager und Geschäftsführer Manfred Faustmann nahmen alle Anwesenden mit auf eine kleine Zeitreise in die frühen 20iger Jahre. Dort liegen im Jahr 1921 die Anfänge des Unternehmens. Auf diese langjährige Tradition als Fundament baut Windhager seine Zukunft. Dabei setzt man auf Biomasse und eine bestmögliche Partnerschaft mit den Handwerkern auf Augenhöhe. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass der Standort und das Gebäude so ziemlich allen Ansprüchen gerecht wird, die von den Verantwortlichen im Vorfeld an die neue Niederlassung gestellt wurden. Die lichtdurchfluteten Räume, die Arbeitsbedingungen und die zentrale Lage machen diesen Standort zur idealen neuen Heimat für Windhager in Deutschland.
Immer wieder einmal hört man davon: Im Pelletslager kann es unter Umständen zu einer erhöhten Kohlenmonoxid-Konzentration kommen. Gleich vorweg möchten wir aber beruhigen: Werden bestimmte Vorsichtsmaßnahmen eingehalten, so ist ein Pelletslager nicht gefährlich! Diese sind in der Norm ENplus definiert. Wie erkennen Sie CO und was kann passieren? Kohlenmonoxid ist geruchs- und geschmacksneutral und kann daher nicht über die Sinne wahrgenommen werden. Ist in einem Raum eine erhöhte CO-Konzentration in der Luft, so können Kopfschmerzen und Übelkeit auftreten. Der für ein Pelletslager typische Geruch hat also nichts mit Kohlenmonoxid zu tun, sondern kommt von den Harzen, die in den Pellets enthalten sind. Dieser Geruch ist absolut harmlos! In Wohnräumen sind Kohlenmonoxid-Werte bis zu 5 ppm normal. Sind Personen längere Zeit einer Konzentration ab 100 ppm in der Atemluft ausgesetzt, gilt das als gesundheitsgefährdend. Hier finden Sie eine Auflistung von Kohlenmonoxid-Werten und ihren möglichen Folgeerscheinungen. Wie entsteht eine erhöhte CO-Konzentration im Pelletslager? Normalerweise treten erhöhte CO-Mengen in den ersten beiden Wochen nach der Befüllung des Lagers mit frischen Pellets auf. Da zu diesem Zeitpunkt aber das Lager nicht betreten werden kann, weil es voll ist, sollte das nicht zu Problemen führen. Je nach Größe und Dichtheit des Pelletslagers baut sich diese Konzentration dann stetig wieder ab . Bei einem für Ein- und Mehrfamilienhäuser üblichen Pelletslagerraum, der bis zu 10 Tonnen fasst und ausreichend belüftet wird, entstehen normalerweise CO-Mengen, die unbedenklich sind. Besondere Vorsicht ist bei der Lagerung von Pellets in beinahe luftdicht verschlossenen Tanks, beispielsweise Erdtanks, geboten. Welche Vorsichtsmaßnahmen sollten Sie einhalten? Ein Pelletslager muss ausreichend belüftet werden um die CO-Konzentration gering zu halten. Laut der Norm ENplus wird empfohlen, luftdurchlässige Deckel auf die Befüllstutzen für die Pellets zu geben (nur, wenn diese ins Freie führen!). Windhager hat diese speziellen Deckel im Programm, die bei Bedarf den Lagerraum belüften können und sogar einen extragroßen Querschnitt haben. Zusätzlich empfehlen wir, das Pelletslager rund 15 Minuten zu lüften, bevor Sie hineingehen. Eine weitere Vorsichtsmaßnahme ist eine zweite anwesende Person, die im Notfall helfen kann. Zu 100 Prozent sicher gehen Sie, wenn Sie ein CO-Warngerät installieren. Windhager weist in sämtlichen Anleitungen sowie mit speziellen Sicherheitsaufklebern auf die möglichen Risiken im Pelletslager und auf erforderliche Maßnahmen hin.
Obwohl sich das Heizen mit Holzbrennstoffen wie beispielsweise Pellets als eine nachhaltige und günstige Art der Wärmeversorgung etabliert hat, wird diese Heizart in diversen Medien immer wieder in ein schlechtes Licht gerückt. Erst vor wenigen Tagen erschien ein Artikel in einer großen österreichischen Tageszeitung, der Holz und Co regelrecht verteufelte. Holzheizungen würden gesundheitsschädliche Emissionen verursachen, hieß es darin unter anderem. Zudem würden die meisten Pellets-Heizungsbetreiber mit Billigpellets aus Osteuropa heizen, für deren Herstellung ganze Urwälder gerodet werden müssten. Nachhaltig, sauber und sparsam Diese Aussagen stimmen einfach nicht. Die modernen Holz-, Hackgut- und Pellets-Heizkessel arbeiten so sauber und effizient, dass sie kaum mehr messbare Emissionen verursachen. Und der Großteil der in Österreich verheizten Pellets wird von unseren heimischen Pelletswerken bezogen, die den Brennstoff nach strengen Normen und ausschließlich aus vorhandenen Holzabfällen der Sägeindustrie produzieren. Die meisten öterreichischen Pelletswerke sind zudem nach der strengen ENplus Norm zertifiziert und garantieren damit beste Qualität aus nachhaltiger Produktion. Außerdem haben wir genug Pellets im Land. Mit einer Kapazität von einer Millionen Tonnen Pellets produzieren die heimischen Pelletswerke mehr Brennstoff als in Österreich benötigt wird. [media] Auf die Empfehlungen der Hersteller achten Natürlich gibt es wie immer auch ein paar schwarze Schafe, die ihr Zuhause mit einem veralteten Holzofen wärmen und diesen mit allem möglichen Abfall befeuern. Dass dieser dann zum Himmel stinkt und alles andere als umweltfreundlich funktioniert liegt auf der Hand. Und natürlich gibt es auch Pellets-Heizungsbetreiber, die entgegen aller Hersteller-Empfehlungen minderwertige Holzpellets einkaufen. Damit tun sie aber sowohl sich selbst als auch der Umwelt und wie man sieht der gesamten Biomasse-Heizungsbranche nichts Gutes. Wir von Windhager weisen daher ausdrücklich darauf hin , nur zertifizierte Qualitätspellets und ausgesuchte trockene Holzarten zum Heizen zu verwenden. [media] Holz ist der Zukunftsbrennstoff Denn eines steht fest: Holz & Co sind und bleiben ein Brennstoff mit Zukunft. Holz ist sehr preiswert, wächst nach, wird nicht aus krisengeschüttelten Ländern importiert und verbrennt mit den modernen Biomassekesseln sauber und CO2-neutral. Außerdem heizt man mit Holzbrennstoffen wesentlich günstiger als mit den fossilen Energieträgern. Wer sein Eigenheim also sparsam, sauber und nachhaltig wärmen möchte, der trifft mit einer modernen Holz-, Hackgut oder Pelletsheizung die perfekte Wahl.
Wer sein Zuhause besonders energiesparend und komfortabel heizen möchte, der muss seine Regelung gut im Griff haben. Genauer gesagt, sollte jeder Heizungsbetreiber einfach und rasch Raum- und Brauchwassertemperaturen sowie Heizzeiten oder Betriebsarten an seine Bedürfnisse anpassen können. Doch leider ist in der Praxis oft das Gegenteil der Fall. Vor allem für weniger technikaffine Heizungsbesitzer ist die Heizungsregelung ein Buch mit sieben Siegeln. In vielen Fällen wird deshalb mit den vom Fachmann bei der Inbetriebnahme eingestellten Programmen und Temperaturen geheizt, obwohl sich die Lebensgewohnheiten und damit auch der individuelle Wärmebedarf zwischenzeitlich geändert haben. Windhager hat sich daher vorgenommen, das Regeln der Heizung für seine Kunden zu vereinfachen. Gelungen ist uns das mit der neuen Systemregelung MES INFINITY . Ganz nach dem Vorbild der Regelungs-App myComfort wird das Steuern der Heizanlage damit so einfach wie das Bedienen eines Smartphones oder Tablets. Touchen, wischen und scrollen Herzstück unserer neuen Regelung ist das Kessel-Bedienelement InfoWIN Touch. Dieses hat ein hochwertiges, kapazitives Glas-Display, welches wie ein Smartphone auf Berührungen reagiert. Mit wenigen Touch- und Wischbefehlen lassen sich Informationen abrufen oder Einstellungen vornehmen. Beispielsweise können Temperaturen einfach über einen Schieberegler angepasst werden. [media] Nur wer seine Regelung auch richtig versteht, kann das Beste aus ihr rausholen. Am Display werden daher alle Informationen entweder mit selbsterklärenden Symbolen oder als Text dargestellt. Kodierte Meldungen gehören damit der Vergangenheit an. Auch der Menüaufbau ist einfach und übersichtlich gestaltet. Wie vom Smartphone gewohnt, kann der Betreiber auch einfach durch das Menü scrollen oder mit Wischbefehlen zwischen allen Komponenten der Heizanlage navigieren. Das Ganze funktioniert natürlich auch mit dem Smartphone oder Tablet, da die Regelung serienmäßig einen Webserver mit an Bord hat. Praktische Bedienmodule für den Wohnraum Wer seine Heizanlage vom Wohnraum aus steuern möchte, kann dies genauso unkompliziert mit dem neuen Master-Touch Bedienelement. Dabei handelt es sich um ein Glas-Display, welches entweder an der Wand montiert oder mit einer Unterputzkonsole in der Wand versenkt wird. Kennt sich der Betreiber mit dem Kessel-Bedienelement gut aus, ist er auch mit der Master-Touch Bedienung im Handumdrehen vertraut. Sowohl die Optik als auch die Menüführung und die Funktionsweise sind beinahe ident. Mit der Master-Touch Bedienung kann er daher auch vom Wohnraum aus sämtlich Infos rund um die Heizanlage mit intuitiven Wisch- und Touchbefehlen abrufen oder Programme und Temperaturen einstellen. Ebenso einfach funktioniert unser Fernsteller. Dieses Bedienelement eignet sich für die Regelung eines Heizkreises und wird ebenfalls im Wohnraum an der Wand montiert. Der Betreiber kann damit im Handumdrehen die Betriebsart oder die Temperatur einstellen. [media] Jederzeit erweiterbar So wie das Vorgängermodell ist auch die Regelung MES INFINITY modular aufgebaut. Die einzelnen Regelungsmodule verfügen dabei über mehrere Funktionen. Beispielsweise ist im Basis-Modul serienmäßig die Steuerung für zwei Heizkreise sowie für einen Boiler und gegebenenfalls auch einen Pufferspeicher integriert. Mit den Funktionsmodulen lassen sich jederzeit weitere Heizkreise oder Wärmeerzeuger in das Heizsystem einbinden. Im jedem Fall sorgt MES INFINITY immer für einen effizienten Energieeinsatz und behagliche Raumtemperaturen. [media] Unsere neue MES INFINITY gibt es derzeit für folgende Kesselmodelle: Hackgutvergaser PuroWIN , Pelletskessel BioWIN2 Touch , Holzvergaserkessel LogWIN Premium Touch . Alle weiteren Windhager Heizkessel werden bis 2018 nachgerüstet.
Welche Heizung passt am besten in ein historisches Schloss? Diese Frage stellte sich die Firma Neidhart Friedrich aus Loosdorf als sie Ende 2014 den Auftrag erhielt, die Heizung im im Schloss Goldegg in Neidling/Niederösterreich zu modernisieren. Lange genug hatten Fürst Egmont Auersperg und seine Mitarbeiter den Wohnbereich der Burg mit Scheitholz beheizt. Das war zwar günstig aber alles andere als komfortabel. Der naturverbundene Schlossherr wünschte sich daher eine moderne Wärmeversorgung für sein Anwesen, die nicht nur vollautomatisch funktioniert sondern auch nachhaltig betrieben werden kann. Und natürlich sollte die neue Heizung auch möglichst wirtschaftlich sein. Immerhin muss im Schloss Auersperg ein Wohnbereich von 1.150 Quadratmeter beheizt werden. Herausforderungen beim Planen Schon bei der ersten Projektbesichtigung stellte sich heraus, dass dies selbst für einen erfahrenen Biowärme-Installateur wie die Firma Neidhart kein einfacher Auftrag werden würde. Dies lag vor allem an den räumlichen Gegebenheiten. Die Kellergewölbe des Schlosses sind durch bis zu zwei Meter dicke Mauern voneinander getrennt, die bei der Heizungsverrohrung überwunden werden mussten. Außerdem herrscht im Burgkeller eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit, die sich als großes Hindernis für die Lagerung von Holzbrennstoffen erwies. Rasch wurde klar, dass der anfangs angedachte Einbau einer Hackschnitzelheizung nicht empfehlenswert war. Für Projektleiter Ing. Friedrich Mayer von der Firma Neidhart gab es daher nur eine sinnvolle Alternative: Den Einbau einer BioWIN XL Pellets-Kaskade von Windhager. Sie würde sowohl den Wünschen von Herrn Auersperg entsprechen, als auch unter den räumlichen Gegebenheiten umsetzbar sein. [media] Automatische Pelletszuführung Der Einbau eines geeigneten Pelletslagers zählte zu den größten Herausforderungen dieses Projekts. Da unter dem Schloss eine Quelle durchfließt, herrscht in den Kellergewölben eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit. Zudem sind die Räume nicht brandsicher ausgeführt. Um die Holzpellets vorschriftsmäßig lagern zu können, wurde daher ein Pellets-Bunker sozusagen als „Raum im Raum-Lösung“ in Ziegelbauweise errichtet. Von dort werden die Holzpresslinge mittels Windhager 12-Sonden Saugsystem schonend in einem Luftstrom zu den beiden Pelletskesseln transportiert. Damit die Lagerraumfläche bestmöglich genutzt werden konnten, wurden die Saugsonden ohne Raumschrägen direkt am Boden montiert. [media] Doppelt komfortabel und sicher Die BioWIN XL Kaskade vereint alle Vorteile einer nachhaltigen Holzbrennstoff-Heizung mit innovativem Bedienkomfort. Herr Auersperg und seine Mitarbeiter müssen nur ein bis drei Mal im Jahr die Asche entfernen, alles andere wie zum Beispiel die Kesselreinigung oder auch der Pelletsnachschub funktionieren automatisch. Damit die Asche bequem in kaltem Zustand entfernt werden kann, wurde jedem Pelletskessel noch eine zusätzliche, fahrbare Aschebox beigestellt. [media] Durch den kombinierten Einsatz von zwei Kesseln ist die BioWIN XL-Kaskade auch sehr betriebssicher. Fällt zum Beispiel ein Gerät aus, wird der Betrieb vom zweiten Pelletskessel aufrecht erhalten. Dadurch können auch Service- oder Wartungsarbeiten ohne Heizunterbrechung durchgeführt werden. Ein weiteres Plus: die Pellets-Kaskade kann den schwankenden Wärmebedarfs des Gebäudes sehr wirtschaftlich abdecken. Im Bereich von 18 bis 120 kW passt sie ihre Leistung dem Wärmebedarf an. Um die Fürsten-Familie Auersperg in den warmen Sommermonaten mit Warmwasser versorgen zu können, ist außerdem der Betrieb nur eines Kessels ausreichend. [media] Per App die Heizung im Griff Auch Burgherren gehen mit der Zeit. Herr Auersperg war daher sofort begeistert, als ihm Windhager Gebietsbetreuer Hubert Wieseneder die neue Regelungs-App myComfort vorstellte. Sie ist so einfach und intuitiv zu bedienen, dass Herr Auersperg damit sofort umgehen konnte. Mit wenigen Touch- und Wischbefehlen kann er nun mit seinem Handy Temperaturen und Heizprogramme einfach einstellen. Zusätzlich hat Herr Auersperg noch die Möglichkeit, weitere Personen zur Nutzung der App einzuladen und ihnen dadurch den Zugriff auf seine Heizanlage zu ermöglichen. [media] Kurze Umbauzeit Mitte Oktober 2014 wurde mit den Umbauarbeiten begonnen und bereits am 16. Dezember 2014 konnte die neue Windhager BioWIN XL Pellets-Kaskadenheizung in Betrieb genommen werden. Seither ist sie ausfallsfrei in Betrieb. Vorbei sind nun die Zeiten, in denen Fürst Auersperg und seine Mitarbeiter das Schloss mühevoll per Hand mit Scheitholz beheizen mussten. Jetzt genügen ein paar wenige Touchbefehle mit dem Handy und schon wird es gemütlich warm in den Gemächern. Für Schlossherrn Egmont Auersperg haben sich damit alle Wünsche erfüllt. Mit der neuen BioWIN XL Pellets-Kaskade und der Regelungs-App myComfort wird das Schloss Goldegg komfortabel, nachhaltig und preiswert mit Wärme versorgt. [media]