Heizen mit Holzbrennstoffen wie Pellets, Hackgut oder Stückholz hat eine lange Tradition und liegt wieder im Trend. Es halten sich trotz allem Gerüchte zum Holzheizen, die nicht richtig sind. Wir möchten mit diesen Mythen aufräumen. In mehreren Beiträgen liefern wir Fakten zum Holzheizen, heute zum Thema „Kosten, Aufwand & Brennstoff“: Mythos 13: Eine Modernisierung/Umstieg auf Pellets ist nicht möglich oder zu aufwendig! In sehr vielen Fällen – besonders dann, wenn eine Ölheizung vorhanden ist – ist ein Umstieg auf Pellets einfach möglich ! Der ehemalige Öltankraum wird in kurzer Zeit zum Pelletslager umfunktioniert, der Ölkessel durch den Pelletskessel getauscht und der Kamin saniert. Innerhalb von drei bis fünf Tagen ist die Umstellung auf die nachhaltige Pelletsheizung erledigt. Ist kein eigener oder trockener Raum für die Pelletslagerung verfügbar, kann der Brennstoff alternativ auch in einem Stahlblech- oder Gewebetank direkt im Heizraum oder in einem Erdtank untergebracht werden. Mythos 14: Eine Modernisierung/Umstieg auf Pellets rechnet sich nicht! Eine Heizung ist eine Investition für viele Jahre. Es ist daher wichtig, nicht nur anfängliche Kosten, sondern vor allem die laufenden Ausgaben zu berücksichtigen. Heizöl ist aktuell um 56 % teurer als Pellets. Abhängig von Ihrem Verbrauch amortisieren sich die Investitionskosten für eine neue Pelletsheizung innerhalb weniger Jahre. Außerdem wird der Umstieg von fossilen Brennstoffen auf Pellets von Bund und Ländern mit hohen Förderungen unterstützt! Mythos 15: Holzpellets passen sich preislich dem Öl an! Immer wieder kursieren Behauptungen, dass sich der Pelletspreis am Ölpreis orientiert. Ein Blick auf die Preisvergleiche der vergangenen Jahre zeigt allerdings deutlich die Konstanz des Pelletspreises . Pellets sind bereits seit vielen Jahren preisstabil im Gegensatz zum Ölpreis, der aufgrund von extremen Schwankungen unberechenbar wird. [media] Mythos 16: Eine Wartung der Holzheizung kostet nur Geld, bringt aber nichts! Die regelmäßige Wartung beeinflusst den Ausstoß von Emissionen, die laufenden Heizkosten und die Langlebigkeit der Heizanlage positiv! Die Kosten für die Heizungswartung sind deshalb sehr gut investiertes Geld, das Sie bei den laufenden Kosten wieder einsparen. Es werden zudem Messungen durchgeführt und der Wirkungsgrad überprüft. Bei Bedarf wird das Gerät vom Profi wieder ideal eingestellt. Auch die Reinigung des Kessels von Schmutz und Ruß trägt zur Effizienzsteigerung bei. Mythos 17: Holzvergaserkessel sind „Allesbrenner“! In der Bedienungsanleitung eines Holzvergaserkessels ist genau definiert, für welchen Brennstoff das Gerät zugelassen ist. Außerdem gibt es gesetzliche Regelungen, welche Materialien verbrannt werden dürfen. Es ist absolut tabu, Müll und Abfälle zu verheizen – egal in welchem Heizkessel! Auch große Mengen von Altpapier, Kartonagen oder gepresste Papierbriketts sind kein Heizmaterial, denn sie enthalten Farben, Klebstoffe und Druckerschwärze, die bei der Verbrennung Emissionen erzeugen. Verwenden Sie also im Sinne ihrer eigenen Gesundheit und der Effizienz Ihres Holzvergasers nur unbehandeltes Holz. Mythos 18: Für die Pelletsproduktion müssen extra Bäume gefällt werden! Holz ist ein heimischer Rohstoff für viele Anwendungsgebiete beispielsweise den Bau oder die Möbelherstellung. Wird Holz im Sägewerk verarbeitet, entstehen neben dem Schnittholz auch jede Menge – nämlich rund 40 Prozent - Sägenebenprodukte wie Hackschnitzel und Sägespäne. Aus diesen werden unter anderem und meist direkt vor Ort Pellets hergestellt. Pellets aus Österreich bestehen ausschließlich aus Sägenebenprodukten! Mythos 19: Ich habe nicht in der Hand, ob ich hochwertige Pellets bekomme oder nicht! Pellets sind ein genormter Brennstoff , der strengen Qualitätskriterien entsprechen muss. Seit Herbst 2014 gibt es die weltweite Norm ISO 17225-2, die die Eigenschaften von Holzpellets reguliert und drei Qualitätsklassen vorsieht: A1, A2 und A3. Pelletshersteller müssen immer angeben, welche Qualität sie produzieren bzw. liefern und diese auch über ein ENplus-Zertifikat nachweisen. Unabhängige Experten überprüfen regelmäßig zertifizierte Pelletsproduzenten. Achten Sie also immer auf die angegebene Qualitätsklasse und die ENplus-Zertifizierung Ihres Pelletslieferanten! Tipp: Lesen Sie auch Teil 1 und Teil 2 unserer Serie "Daten & Fakten zum Heizen mit Holz", in denen wir mit weiteren Mythen zum Holzheizen aufräumen!
Heizen mit Holzbrennstoffen wie Pellets, Hackgut oder Stückholz hat eine lange Tradition und liegt wieder im Trend. Es halten sich trotzdem sehr hartnäckig Mythen zum Holzheizen, die nicht belegt sind. Wir möchten nun laufend mit diesen Gerüchten aufräumen. In mehreren Beiträgen liefern wir Fakten zum Holzheizen, heute zum Thema „Produkte & Technologie“: Mythos 8: Holzheizen ist zeitaufwändig und unkomfortabel! Aufwändiges Anheizen, häufiges Nachlegen, ständig vor Ort sein müssen und regelmäßiges Entaschen: Diese Art von Holzheizen war gestern! Moderne Holzvergaser verfügen über automatische Zündungen, große Füllräume und Ascheladen , die das Heizen mit Holz sehr komfortabel machen. Pufferspeicher sorgen dafür, dass überschüssige Wärme zwischengespeichert und bei Bedarf ins Heizsystem eingespeist wird. So ist es zuhause immer schön warm! Mythos 9: Holzheizungen sind unausgereift und störanfällig! Neue Holzvergaser, Pelletskessel oder Hackgutanlagen sind ausgereifte, hochtechnologische Geräte, die vor dem Verkaufsstart am Prüfstand genauestens unter die Lupe genommen werden. Windhager stellt bereits seit Ende der 90er-Jahre Pelletskessel her und hat in dieser Technologie bereits mehr als eine Milliarde Betriebsstunden Erfahrung. Das Know-how, das unser hauseigenes Entwicklungsteam dank dieser langjährigen Erfahrung hat, wird laufend in die Optimierung der Geräte eingebracht. Meist ist für Ausfälle der Heizanlage nicht das Gerät selbst verantwortlich. Nicht normgerechter Brennstoff, Fehler in der Anlagenhydraulik , defekte Heizungspumpen oder nicht durchgeführte Reinigungen bzw. Wartungen sind oft die Ursache für Störungen. Mythos 10: Holzheizen ist nicht zeitgemäß! Heizen mit Holz hat natürlich eine lange Geschichte, ist deshalb aber nicht weniger modern. Ganz im Gegenteil, das Heizen mit Holz boomt aktuell wieder: Viele Menschen wollen sich unabhängig von fossilen Energieträgern machen und entscheiden sich bewusst für regionale und klimafreundliche Brennstoffe wie Holz, Pellets oder Hackgut. Dank innovativer Lösungen wie zum Beispiel der Heizungssteuerung via App ist Holzheizen so up-to-date wie nie zuvor. Mythos 11: Wozu eine neue Heizungssteuerung? Läuft doch alles perfekt! Auch Heizungsregelungen werden laufend weiterentwickelt und perfektioniert. Beim Tausch Ihrer Heizung ist es ratsam, auch die Heizungsregelung einzubeziehen, da diese mit dem neuen Kessel kommuniziert und somit zum effizienten und sparsamen Betrieb beiträgt. Die Bedienung einer neuen Heizungssteuerung ist zudem einfach und bequem. Selbst von unterwegs lassen sich moderne Heizungen via Regelungs-App steuern. Mythos 12: Herd, Ofen oder Kessel – ist doch alles dasselbe! Ofen, Herd oder Kessel gleichzusetzen ist schlichtweg falsch: Bei Öfen und Herden handelt es sich üblicherweise um Einzelraumheizungen, die nicht in ein Zentralheizungssystem eingebunden sind. Kachelöfen und Kaminöfen sind Beispiele dafür. Diese Heizgeräte können weder genau reguliert, noch kann überschüssige Wärme zwischengespeichert werden. Heizkessel, wie zum Beispiel Pelletsheizungen , Holzvergaser oder Hackgutkessel , sind technologisch ausgeklügelte Geräte, die in ein Gesamt-Heizsystem eingebunden sind. Sie passen ihre Leistung an den tatsächlichen Bedarf an. Die Verbrennung in einem modernen Kessel ist hocheffizient und sehr emissionsarm. Tipp: Lesen Sie auch Teil 1 unserer Serie "Daten & Fakten zum Heizen mit Holz" , in dem wir mit Mythen über schlechte Umweltverträglichkeit aufräumen!
Ohne die Heizungspumpe läuft nichts: Sie ist dafür verantwortlich, dass es im gesamten Haus gemütlich warm wird, denn sie befördert das Heizungswasser zu den Heizkörpern oder in die Fussbodenheizung. Veraltete Heizungspumpen , von denen es noch viele in Österreichs Heizkellern gibt, benötigen nicht nur viel Strom, sondern arbeiten äußerst ineffizient. Sie lassen sich entweder gar nicht oder nur teilweise regeln und passen ihre Leistung nicht an den tatsächlichen Wärmebedarf an. Das verursacht hohe Stromkosten und verbraucht mehr Brennstoff . Arten von Heizungspumpen Es gibt verschiedene Typen von Heizungspumpen: Einstufige Heizungspumpe ohne Regelung Diese Pumpe ist nicht regulierbar und arbeitet laufend mit derselben Leistung. Mehrstufige Heizungspumpe ohne Regelung Bei dieser Pumpe gibt es meist drei Einstellungen, je höher die Einstellungsstufe, desto mehr Strom benötigt die Pumpe. Tipp: Die kleinstmögliche Stufe ausprobieren, wird es immer noch schön warm, reicht das! Heizungspumpe mit elektronischer Regelung Die Pumpe reguliert ihre Leistung je nach Anforderung selbst. Die Leistungsaufnahme ist mit einer Spanne angegeben, beispielsweise 30 bis 80 Watt. Dieses Modell ist der Vorläufer der Hocheffizienzpumpe. Hocheffizienzpumpe Die Hocheffizienzpumpe passt Ihre Leistung dem tatsächlichen Bedarf an, verfügt über eine elektronische Regelung und einen optimierten Motor. Mit einer Leistungsaufnahme zwischen sechs und 30 Watt hilft sie Ihnen beim Stromsparen. [media] Energiesparer Hocheffizienzpumpe Mit dem Tausch der alten Pumpe gegen eine neue, hocheffiziente Umwälzpumpe reduzieren Sie den Energiebedarf deutlich. So sparen Sie schlagartig bis zu 80 Prozent der Stromkosten , da die Pumpe die volle Leistung nur dann bringt, wenn sie auch wirklich benötigt wird. Daher amortisiert sich ein Tausch bereits nach wenigen Jahren. Neue Heizkessel mit Hocheffizienzpumpen Ab 1. August 2015 dürfen laut der Ökodesign-Richtlinie (ErP) europaweit nur mehr Heizkessel mit einer Hocheffizienzpumpe verkauft werden. Windhager Heizkessel für sämtliche Brennstoffe sind mit hochwertigen und energiesparenden Pumpen des Unternehmens Grundfos ausgestattet. Tipp: Wird gemeinsam mit dem Pumpentausch die Heizungsanlage auch noch hydraulisch abgeglichen, so arbeitet das gesamte Heizsystem optimal. Mehr zum hydraulischen Abgleich erfahren Sie in einem der kommenden Blogbeiträge.
Beim Heizen mit Scheitholz bricht eine neue Ära an. Die simplen Holzkessel von damals sind Geschichte, denn noch nie zuvor war das Holzheizen umweltfreundlicher, sparsamer, effizienter und dabei gleichzeitig so innovativ! Den LogWIN Premium hat der Heizkesselhersteller Windhager schon länger im Programm, nun steigt der Holzvergaser ins nächsthöhere Level auf: Im neuen Design und mit der innovativen Systemregelung MES INFINITY ausgestattet macht das Holzheizen jetzt auch technikaffinen Heizungsbetreibern viel Freude. Denn die Steuerung funktioniert mit der hochwertigen Touch-Bedienung dank vertrauter und intuitiver Befehle sehr einfach. Das Glas-Display ist, wie auch der Heizkessel selbst, enorm widerstandsfähig. Und die hochauflösende Grafik des Bedienelements erinnert an Smartphones der neuesten Generation. Vom Wohnraum aus kann man so sämtliche Heizkreise sehr einfach regeln. Entweder mit dem neuen Masterbedienmodul MB Touch, via Regelungs-App myComfort oder dem klassischen Fernsteller. [media] Bedienungsfreundlich und zeitsparend Dank einiger praktischer Details ist der LogWIN Premium Touch eine besonders bedienungsfreundliche Heizung: Mit dem Speicher-Ladeassistenten erkennen Sie auf den ersten Blick und von weitem, ob noch genügend Wärme im Pufferspeicher vorrätig ist oder ob Sie Holz nachlegen müssen. Apropos Nachlegen: Bis zu 64 Kilogramm Buchenholz passen in den Füllraum des LogWIN Premium Touch! Für Sie als Holzheizer bedeutet das: Im Vergleich zu anderen Holzvergasern in dieser Klasse müssen sie 100 Mal pro Jahr weniger oft in den Heizraum gehen und Holz nachlegen . [media] Optional lässt sich der LogWIN Premium Touch mit einer automatischen Zündung aufrüsten: Diese nimmt dem Heizungsbetreiber einiges an Arbeit ab. Je nach Einstellung zündet der Heizkessel entweder sofort, wenn Wärme benötigt wird, oder zum gewünschten Zeitpunkt. Dadurch erübrigen sich auch Zeitungspapier oder Holzspäne zum Anheizen und Sie müssen nicht einmal zuhause sein. Ein Herz aus Edelstahl Die Robustheit des LogWIN Premium Touch haben wir ja schon eingangs erwähnt. Im Gegensatz zum Touch-Display, das auf jedes Tippen reagiert, berühren die Säuren, die beim Vergasen von Holz entstehen, den LogWIN Premium Touch herzlich wenig. Sein gesamter Innenmantel besteht – anders als bei vielen anderen Holzvergasern - aus Edelstahl. [media] Effizient und sauber Heizen Die Holzheizer wissen, wie wichtig ein Pufferspeicher für den effizienten Betrieb eines Holzvergasers ist . Noch optimaler wird die Energie dank der Schichtladefunktion genutzt: Temperaturen bis zu 80 °C werden dabei kontrolliert in den Wärmespeicher transportiert, das Heizungswasser wird nicht durchmischt. Nachdem also im Speicher ein hohes Temperaturniveau gegeben ist, muss der Betreiber weniger oft Holz nachgelegen . Lange Abbrandzeiten begünstigen ebenfalls die Nachlegeintervalle. Außerdem genügt ein Pufferspeicher in Standardausführung, auf teure Speicher mit Schichtladefunktion kann man verzichten! Die innovative Verbrennungstechnologie LambdaTherm ist dafür verantwortlich, die Leistung des Holzvergasers automatisch an den Wärmebedarf anzupassen. Die Glut bleibt lange erhalten, das erhöht die Effizienz. Und zu guter Letzt ist mit der einhängbaren Aschelade die Reinigung einfach und sauber möglich. Weitere praktische Details Auch in kleinen oder verwinkelten Heizräumen ist der LogWIN Premium Touch die richtige Wahl. Mit dem um 180° drehbaren Abgasanschluss , der optional erhältlich ist, ist die Aufstellung des Heizkessels sehr flexibel möglich.
Das kostet Heizen wirklich! Wer seine Heizung sanieren möchte oder für sein neues Zuhause ein passendes Heizsystem sucht, stellt sich viele Fragen: Welche Heizung passt zu meinen Anforderungen? Welches Heizsystem ist das Günstigste? Was kostet Heizen wirklich? Welches Heizsystem schneidet im Heizkostenvergleich am besten ab? Wie beheize ich mein Zuhause umweltfreundlich? Wichtig ist, dass Sie als (zukünftiger) Heizungsbetreiber ehrliche Antworten auf diese Fragen bekommen. Dem Heizkostenvergleich der TU Wien , der kürzlich herausgegeben wurde, liegen realistische Annahmen, wie z.B. der Energieverbrauch unterschiedlicher Gebäude oder die Veränderung von Energiepreisen zugrunde. Konventionelle Heizkostenvergleiche wie beispielsweise jener der Österreichischen Energieagentur , gehen üblicherweise von den aktuellen Energiekosten aus und passen diese in ihren Berechnungen nicht an. Es werden also für die nächsten 20 Jahre die heutigen Energiepreise angenommen, was nicht nur unrealistisch, sondern für den Heizungsbetreiber auch irreführend ist. Ein zentrales Ergebnis des Heizkostenvergleichs der TU Wien ist, dass erneuerbare Energien in allen untersuchten Gebäudekategorien wettbewerbsfähig und teilweise auch günstiger als fossile Brennstoffe sind. [media] Welche Heizung für welches Gebäude? Ein wesentliches Kriterium für die Wahl eines Heizsystems ist das Gebäude selbst: Ist es ein unsaniertes Einfamilienhaus mit einem hohen Energieverbrauch, so sind biogene Energieträger wie Stückholz oder Pellets die beste Wahl . Pelletskessel liegen mit Gas und Öl etwa gleich auf. Wärmepumpen sind für unsanierte Gebäude nicht zu empfehlen, da meist hohe Heizwassertemperaturen erforderlich sind, die die Heizkosten steigen lassen. [media] Sanierte Einfamilienhäuser sind – was die Heizkosten betrifft - mit Stückholzheizungen am besten beraten. Erdgas, Pellets, Luftwärmepumpen und Öl liegen in etwa im gleichen Kostenrahmen. Erdwärmepumpen sind durch die hohen Investitionskosten am teuersten. Für Niedrigenergiehäuser ist neben Erdgas die Luftwärmepumpe das effizienteste Heizsystem, gefolgt von Stückholz, Öl und Pellets. Erdwärmepumpen verursachen im Neubau die höchsten Kosten. Bei Mehrfamilienhäuser, egal, ob sie thermisch saniert wurden oder nicht, liegen Hackschnitzelheizungen und Pelletskessel klar vorne . Bei neuen Mehrfamilienhäusern sind die Unterschiede zwischen den Systemen sehr gering. Welche Faktoren beeinflussen die Heizkosten? Die Heizkosten sämtlicher Systeme unterliegen natürlich gewissen Schwankungen, da auch die Energiepreise nicht konstant sind bzw. bleiben werden. Um die Pariser Klimaschutzziele zu erreichen, wird außerdem bereits in einigen Ländern eine CO 2 -Steuer eingeführt bzw. wird eine Besteuerung der CO 2 -Emissionen von fossilen Brennstoffen unumgänglich sein. Diese würde das Heizen mit Erdgas oder Öl drastisch teurer machen, als es im Vergleich mit erneuerbaren Heizformen ist. Besonders bei Öl sind die Schwankungen sehr hoch, das wurde auch schon in der Vergangenheit bei den Heizölpreisen sichtbar. Für fossile Heizsysteme gilt generell: Falsche Einstellungen oder ein ungeeignetes Wärmeverteilsystem haben fatale Folgen auf die Heizkosten. In der Praxis wird die theoretisch mögliche Effizienz oftmals nicht erreicht. Pelletskessel: Sehr geringe Heizkostenschwankungen Pelletskessel sind von Schwankungen der Heizkosten weniger betroffen: Die Pelletspreise waren in der Vergangenheit sehr stabil und sind es auch aktuell. Die Effizienz ist ebenfalls konstant und von einer möglichen CO 2 -Steuer wäre eine Pelletsheizung nicht betroffen. [media] Für einen realistischen Heizkostenvergleich ist es unerlässlich, die Schwankungsbreiten einzubeziehen. Beachten Sie das unbedingt, wenn Sie Heizkostenvergleiche als Entscheidungshilfe heranziehen! Heizkostenvergleich: Erneuerbare Energien im Fokus Der Heizkostenvergleich der TU Wien zeigt ganz deutlich, dass erneuerbare Heizformen wirtschaftlich absolut vergleichbar sind. Die Kostenunterschiede sind schon jetzt gering, dafür sind die positiven Aspekte für die Umwelt enorm. Werden dann noch die möglichen Szenarien wie CO 2 -Steuern politisch in die Tat umgesetzt, sind erneuerbare Energien im Kostenvergleich nicht mehr zu stoppen. Hier können Sie sich die Studie zum Heizkostenverlgiech der TU Wien im Detail ansehen.
Im Gegensatz zu den fossilen Brennstoffen sind die kleinen Holzpresslinge schon seit vielen Jahren sehr günstig. Auch derzeit liegt der Preisvorteil zu Heizöl EL bei fast 50 Prozent . Außerdem sind Pellets ein heimischer Brennstoff, der uns unabhängig von Energieimporten macht. Insgesamt 38 Pelletswerke stellen in Österreich mit einer Gesamtkapazität von 1,5 Millionen Tonnen die regionale Versorgung sicher. Bis zu 90 Prozent weniger Feinstaub durch Kesseltausch Das Pelletsheizen trägt auch zum Klimaschutz bei. Ein Einfamilienhaus, das zuvor mit Öl geheizt hat, spart im Schnitt 9 Tonnen CO 2 ein. Und entgegen vielen Meldungen sind moderne Pelletsheizungen eine Lösung zur Feinstaub-Reduktion. Die meisten am Markt erhältlichen Anlagen entsprechen dem strengen österreichischen Umweltzeichen UZ 37 und arbeiten daher sehr umweltfreundlich. Eine Studie der Johannes Kepler Universität in Linz belegt, dass durch den Tausch auf eine Biomasseheizung 90 Prozent der Feinstaubemissionen eingespart werden können. Denn das Heizen mit Öl und Gas emittiert zwar wenig Feinstaub, gilt jedoch als Hauptverursacher des klimaschädlichen CO 2 -Gases. Außerdem werden diese Brennstoffe aus meist krisenanfälligen Ländern importiert, während wir Holzbrennstoffe von regionalen Anbietern beziehen können. So bequem wie eine Ölheizung Pelletsheizungen sind ebenso einfach sowie komfortabel zu bedienen wie ein Ölkessel, verfügen über eine ausgereifte und sehr zuverlässige Heiztechnik und lassen sich problemlos installieren. Der Umstieg von Öl auf Pellets ist in wenigen Tagen erledigt. Ein Öltank kann rasch und einfach in ein Pelletslager umgerüstet werden. Pelletsheizungen stehen somit Ölkesseln in puncto Komfort in nichts nach. Förderungen für erneuerbare Energien sichern Außerdem wird der Umstieg von fossilen Brennstoffen auf einen erneuerbaren Energieträger wie Pellets oder Holz vom Gesetzgeber mit hohen Förderungen belohnt. In Salzburg beispielsweise bekommen Sie für den Tausch der alten Öl-, Gas- oder Stromheizung gegen eine moderne Biomasse-Heizanlage bis zu 5.020 Euro. Neben den Zuschüssen, die vom Land und auch von vielen Gemeinden gewährt werden, gibt es in diesem Jahr bis zu 2.000 Euro Bundesförderung zusätzlich. Windhager Online-Förder-Service unterstützt Verschaffen Sie sich einen kostenlosen Überblick über Ihre individuelle Fördersituation mit dem Online-Förder-Service . Und das nicht nur für Heizungen, sondern auch rund um die Themen Bauen, Modernisieren und erneuerbare Energien. Dieser greift auf eine immer tagesaktuelle Datenbank zu und generiert im Handumdrehen eine Übersicht aller Förder-Programme. Weg von der fossilen Energieversorgung, hin zur Biomasse Eines steht fest: Wirksamer Klimaschutz kann nur gemeinsam von uns allen erreicht werden. Jeder von uns ist gefordert, gewissenhaft mit unseren Ressourcen umzugehen und nach Möglichkeit die erneuerbaren Energien statt Öl & Co. zu nutzen. Wir alle sind verantwortlich dafür, dass auch unsere Kinder und Kindeskinder in einer lebenswerten Umwelt aufwachsen dürfen.
Eine Heizung leistet Schwerstarbeit: Sie ist jährlich rund 2.000 bis 2.500 Stunden in Betrieb. Verglichen mit einem Auto wären das etwa 100.000 Kilometer pro Jahr. Darum sollte sie, ebenso wie ein Fahrzeug, regelmäßig – wie vom Hersteller empfohlen– gewartet werden. Nur so können Sie sich darauf verlassen, dass Ihre Heizung sicher, sparsam und umweltfreundlich arbeitet. Wer aus Kostengründen auf die regelmäßige Heizungswartung verzichtet, zahlt schnell drauf: Die Heizung arbeitet dann weniger effizient, die Emissionswerte steigen und das Risiko einer Störung erhöht sich. Welche Vorteile hat die Heizkesselwartung? Wenn Sie Ihre Heizung regelmäßig warten lassen, bleibt Ihnen deutlich mehr im Geldbörsel. Die Wartung verlängert beispielsweise die Lebensdauer Ihres Heizkessels spürbar. Durch das Entfernen von Ruß und Schmutz sparen Sie bis zu zehn Prozent Energie. Das heißt, dass Sie mit derselben Menge Brennstoff länger heizen können. Das wirkt sich nicht nur positiv auf das Haushaltsbudget aus, sondern auch auf die Umwelt. Ganz wichtig ist die regelmäßige Kesselwartung für Ihre Garantieansprüche: Wenn Sie Ihre Heizung von einem Fachmann oder einer Fachfrau warten lassen bietet Ihnen das zusätzliche Sicherheit. [media] Wann ist der richtige Zeitpunkt für das Heizungsservice? Nach der Heizsaison ist vor der Heizsaison: Sie sollten das Heizungsservice rechtzeitig durchführen lassen. Ideal ist ein Termin zwischen März und September . Bitte bedenken Sie, dass im Frühherbst die meisten Heizungswartungen vorgenommen werden. Darum ist es wichtig, frühzeitig einen Termin zu vereinbaren. Was passiert bei der Heizungswartung? Bevor der Techniker zu Ihnen kommt, sollten sie alle einfachen Heizkessel-Reinigungsarbeiten, die in Ihrer Bedienungsanleitung beschriebenen sind, selbst durchführen. Der Servicetechniker wird sich um Folgendes kümmern: Überprüfen der Geräte und der dazugehörigen Teile (zum Beispiel Filter und Elektroden) Funktionskontrollen und Kontrollmessungen Optimieren der Geräteeinstellungen Überprüfen, ob die eingebauten Armaturen wasserdicht sind Überprüfen der Rauchgasdichtheit des Kessels Kontrolle aller Fühler, Steuer- und Regelapparaturen Überprüfen des Wirkungsgrads Überprüfen und anschließendes Reinigen des Wärmetauschers und des Brennerraums Wenn notwendig: Austauschen der Verschleißteile Unser Tipp: Wartungsvertrag abschließen Wir empfehlen Ihnen, einen Kesselwartungsvertrag abzuschließen. So können Sie sichergehen, dass Ihre Heizung immer fit für die nächste Heizsaison ist. Sie müssen sich um nichts mehr kümmern: Der Techniker informiert Sie automatisch, wann Ihre Heizung überprüft werden muss und vereinbart einen Servicetermin. Die Heizkesselwartung kostet – abhängig davon, mit welchem Brennstoff Sie heizen – in der Regel zwischen 200 und 260 Euro. Es ist aber sinnvoll, vor der Vergabe eines Auftrags ein verbindliches Angebot einzuholen. So vermeiden Sie böse Überraschungen. Weitere Informationen zum Thema Kesselwartung finden Sie im Artikel „Heizung vor der Kälteperiode warten lassen“ von N24 . Auf unserer Website bieten wir für Windhager-Kunden genaue Infos zu unserem Kesselwartungsvertrag SERVICE+.
Kennen Sie das Problem auch: Bestimmte Heizkörper erhitzen sich zu stark während jene in anderen Räumen zu kühl bleiben? Oder Ihr Heizkessel „taktet“ (= schaltet sich ein und aus) oft? Der Grund dafür ist meist der fehlende hydraulische Abgleich des Heizsystems. Dieser kann aber problemlos auch bei bestehenden Heizsystemen von einem Installateur durchgeführt werden. Warum ist ein hydraulischer Abgleich sinnvoll? Das durch die Rohre fließende Heizungswasser ist immer auf der Suche nach dem geringsten Widerstand und bevorzugt kurze Wege vom Heizkessel beziehungsweise der Heizungspumpe zum Heizkörper oder Fußbodenheizung. Um auch die Wärmeverbraucher zu versorgen, die weiter entfernt sind, sind sehr hohe Vorlauftemperaturen des Heizungswassers notwendig. Im Zuge des hydraulischen Abgleichs werden voreinstellbare Thermostatventile, druckgeregelte Vorlaufpumpen, einstellbare Rücklaufdrosselventile oder Strangdifferenzdruckregler installiert. Diese Maßnahmen sorgen dafür, dass sämtliche Heizkörper gleichermaßen mit Wärme versorgt werden. Ist die gesamte Heizungsanlage aufeinander abgestimmt wird auch der Anlagenwirkungsgrad deutlich gesteigert. [media] Außerdem sinkt bei einer hydraulisch abgeglichenen Heizanlage die Rücklauftemperatur des Heizungswassers. Das ist speziell bei Öl- und Gaskesseln mit der sogenannten Brennwerttechnik ein Vorteil: Ist die Rücklauftemperatur geringer so steigt der Brennwerteffekt. Was hat die Heizungspumpe mit dem hydraulischen Abgleich zu tun? Zusätzlich ist es empfehlenswert, im Zuge des hydraulischen Abgleichs die Heizungspumpe genauer unter die Lupe zu nehmen: Um sämtliche Wärmeverbraucher (Heizkörper, Fußbodenheizung usw.) zu erwärmen, sind die Pumpen meist auf einer viel zu hohen Stufe eingestellt und benötigen unnötig Strom. Das erkennen Sie daran, dass Fließgeräusche zu hören sind, die durch den zu hohen Druck in den Rohren entstehen. Stromspar-Tipp: Versuchen Sie doch einmal eine niedrigere Stufe, meist reicht diese ebenso aus. Noch besser ist es, veraltete Pumpen gegen neue Hocheffizienzpumpen zu tauschen.
Wie bereits bekannt gilt seit Herbst 2015 in der gesamten Europäischen Union, dass Zentralheizungskessel für Öl und Gas, Wärmepumpen sowie Boiler und Wärmespeicher mit dem Energielabel gekennzeichnet werden müssen. Dies wird nun auch für Biomasse-Heizungen, also Pelletskessel, Holzvergaser und Hackschnitzelkessel geltend. Ganz konkret gibt die Labelverordnung ein verpflichtendes Label mit Angabe der Energieeffizienzklasse für Biomassekessel (Lot 15) bis 70 kW mit 1. April 2017 vor. Doch was bringt das Energielabel? Ziel des Energielabellings ist es, den Energieverbrauch zu reduzieren, die gesetzlichen Klimaschutzziele zu erreichen und Bewusstsein für sparsamen Energiekonsum zu schaffen. Es dürfen nur mehr Heizkessel hergestellt und verkauft werden, die den erforderlichen Effizienzstandards entsprechen und die vorgeschriebenen Emissionswerte erfüllen. Nur wenn ein Produkt diese Mindestanforderungen einhält, bekommt es auch ein Energielabel. Die Angabe der Effizienzklasse reicht von A+++ bis G. Welche Energieeffizienzklasse erreichen Windhager Biomasse-Heizungen? Moderne Biomasse-Kessel wie etwa der Windhager Pelletskessel BioWIN2 Touch oder der Hackgutvergaser PuroWIN erreichen die Energieeffizienzklasse A+. Die Effizienz der Heizung ist nicht alleine vom Heizkessel abhängig, sondern vom gesamten System (Kombination aus Kessel mit Regelung, Solaranlage und/oder einem Zusatzheizkessel). Und genau in diesem Paket können Windhager Biomasse-Heizungen sogar das Energielabel A++ erreichen. [media] [media] Die Energieeffizienzklassen der Windhager Biomasse-Kessel auf einen Blick: Pelletskessel: BioWIN2 Touch: A+ VarioWIN: A+ BioWIN XL: A+ Hackgutvergaser: PuroWIN: A+ Holzvergaser: LogWIN Premium Touch: A+ LogWIN Klassik: A+ DuoWIN: A+ Die Windhager Raumheizer FireWIN und VestoWIN müssen erst ab 1. Jänner 2018 mit einem Label versehen werden (Lot 20). Aber Achtung: Die beste Energieeffizienzklasse bedeutet nicht gleichzeitig die beste und kostengünstigste Lösung für Ihre individuellen Anforderungen und Bedürfnisse.
Bereits zum achten Mal ging am Donnerstag, 12. September der Salzburger Businesslauf im Landessportzentrum Rif über die Bühne. Mit dabei auch heuer wieder die Firma Windhager, die nicht weniger als 11 Teams mit je 3 Läufer/innen ins Rennen schickte. Pünktlich um 18.30 Uhr fiel der Startschuss für die insgesamt rund 3.100 Teilnehmer. Dass es dabei wie schon in den letzten beiden Jahren wieder regnete, tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Top motiviert und getrieben von sportlichem Ehrgeiz versuchte jeder, alles zu geben und die 6 km lange Laufstrecke in einer möglichst kurzen Zeit hinter sich zu bringen. Dass sich unsere Kolleginnen und Kollegen für diesen Bewerb gut vorbereitet haben, zeigte sich in den Ergebnissen. Fast alle, die schon im letzten Jahr teilgenommen haben, konnten ihre Laufzeit gegenüber dem Vorjahr verbessern. Schnellster war auch heuer wieder Josef Lindner, der sich mit einer Zeit von 25: 15 Minuten gegenüber 2013 um fast eine Minute gesteigert hat. Schnellste unter den Windhager Damen war Katharina Scharnreitner mit einer Zeit von 30.46 Minuten. Doch letztendlich war es nicht die sportliche Leistung, die im Vordergrund stand, sondern der Spaß an der Bewegung, der Teamgeist und die Freude am Sport. Bei der anschließenden Party haben die Windhager Hobby-Athleten ihren gemeinsamen Erfolg daher bis in die späte Nacht hinein gebührend gefeiert. Und eines wurde dabei bereits beschlossen: Windhager wird auch im nächsten Jahr wieder für „hot runnings“ beim Salzburger Businesslauf sorgen.