Nicht nur das Pelletsheizen wird immer beliebter, auch das Heizen mit Scheitholz erlebt derzeit eine Renaissance. Anders als Pellets ist Holz jedoch kein genormter Brennstoff. Jede Baum- bzw. Holzart hat ihre ganz speziellen Verbrennungs-Eigenschaften. Mit Holz heizen boomt Buche Buche ist das klassische Brennholz schlechthin. Sie hat auf Grund des hohen spezifischen Gewichts einen hohen Heizwert. Im Vergleich zu anderen Holzarten braucht die Buche allerdings länger zum Trocknen. Fichte (Nadelhölzer) Fichtenholz eignet sich besonders gut zum Anheizen . Es brennt schnell an und gibt rasch viel Hitze wieder ab. Wie alle Nadelhölzer hat die Fichte jedoch einen hohen Harzgehalt. Dieser führt beim Verbrennen zu Knistern und Funkenflug. Fichtenholz ist für offene Feuerstellen daher eher ungeeignet. Zum Heizen besonders geeignet sind außerdem noch: Birke, Eiche, Ahorn und Tanne Auf trockenes Holz achten Grundsätzlich sollte man nur naturbelassenes, trockenes Holz verheizen . Es verbrennt umweltschonend, qualmt nicht und hat einen hohen Heizwert. Holz wird dann als „lufttrocken“ bezeichnet, wenn es einen Wassergehalt von unter 20 Prozent hat. Der Heizwert liegt dann beispielsweise bei rund 4,0 Kilowattstunden/kg Holz. So rechnen Sie um, wie viel Holz Sie anstelle von Öl zum Heizen brauchen: 1 Liter Öl = ca. 3 kg Holz 1.000 Liter Öl = 5 – 6 Raummeter Hartholz = 7 – 8 rm Weichholz. Beim Heizen mit Mischholz muss man beachten, dass jede Holzart unterschiedliche Trocknungszeiten hat. Beispielsweise sollte mit einer Fichte/Buche Mischung erst dann geheizt werden, wenn die Buche trocken ist. Wird das nicht beachtet, geht unweigerlich ein größerer Teil der im Holz vorhandenen Energie dafür verloren, die überschüssige Wassermenge zu verdampfen bzw. das nassere Holz am Brennen zu halten. Das bedeutet letztendlich, dass die Energieausbeute bzw. die effektive Heizleistung geringer ausfallen. Nasses Holz und Abfälle sind tabu Auf keinen Fall sollte man nasses Holz, Spanplatten oder gar Abfälle verbrennen. Dadurch wird man nicht nur zum Umweltsünder, man sorgt auch unweigerlich dafür, dass der Schornstein bald versottet und die Freude am Kaminfeuer nur von kurzer Dauer sein wird. Ein guter Indikator für richtiges Holzheizen ist übrigens die verbleibende Asche. Eine weiße, beziehungsweise hellgraue Asche weist auf eine vollständige, fast rückstandslose Verbrennung hin. Schwarze Brennkammerwände im Heizkessel oder ständig verrußtes Glas bei Kaminöfen sind Indizien für falsches Heizen. Holz richtig lagern Grundsätzlich empfiehlt es sich, Holz in gespaltenem Zustand zu lagern. So lässt es sich einfacher stapeln. Und dann gilt: Je besser der Holzstapel durchlüftet ist, umso rascher trocknet das Holz. Auf keinen Fall darf das Holz rundum mit Plastikplanen abgedeckt werden. Frisches Holz kann darunter nicht trocknen und beginnt zu faulen. Lagern Sie trockenes Holz in einem geschlossenen Raum, so sollte die Lagerung auf höchstens zwei Jahre begrenzt sein. Wussten Sie, dass… Europas Wälder jährlich rund 879 Tonnen klimaschädliches CO2 absorbieren? in einem Kubikmeter Holz eine Tonne CO2 gebunden ist? die Eibe zu den heimischen Nadelbäumen mit der höchsten Lebenserwartung zählt und bis zu 3.000 Jahre alt werden kann?
Die Qualität Ihrer Pellets ist sehr wichtig für das störungsfreie Heizen mit einem Pelletskessel. Darum sollten Sie die Holzpellets nicht nur von einem zertifizierten, vertrauenswürdigen Lieferanten kaufen, sondern auch mit einem optimalen Pelletslager sicherstellen, dass die Qualität nicht gemindert wird. So sieht das ideale Pelletslager aus: Das Pelletslager befindet sich an einer Außenwand, sodass die Lkw, die sie liefern, gut zufahren können. Der Pelletsraum muss so groß sein, dass sie eine Jahresration der Holzpresslinge darin unterbringen können. Die richtige Größe eines Pelletslagers können sie mit unserer kostenlosen Lagerraum-App schnell und einfach berechnen. Pellets dürfen nicht nass werden. Kommen sie mit Wasser in Berührung, quellen sie auf und verlieren ihre Form. Darum ist es wichtig, dass ein Pelletslagerraum trocken ist. Das Pelletslager hat eine Brandschutztür, die sich nach außen öffnen lässt und abgedichtet ist. Der Lagerraum ist innen so gestaltet, dass die Pelletssaugsonden ihn bestmöglich entleeren können. Dank einer Prallschutzmatte werden die Pellets beim sogenannten Einblasen (das macht der Pelletslieferant) nicht beschädigt. Es befinden sich keine elektrischen Installationen, beispielsweise Lichtschalter und Steckdosten, und offenen Strom- oder Wasserleitungen im Pelletsraum. Nicht nur jeder Mensch ist einzigartig, auch jedes Haus. Darum gibt es sehr gute Alternativen, falls ein gemauertes Pelletslager nicht möglich ist: Ein Stahlblech- oder ein Gewebetank kann beispielsweise in jedem Raum freistehend montiert werd. Er eignet sich damit perfekt für Häuser mit feuchten Kellerwänden oder frei verlegten Rohrleitungen. Ist weder im Haus noch im Keller genug Platz, ist ein Erd- oder ein Außentank die richtige Lösung. [media]
Lange 27 und noch längere 35 Jahre hatten die alten Heizkessel von Wolfgang Fürstenberg und Franz Bodlos bereits auf dem Buckel. 2018 wurden die Altgeräte durch je einen BioWIN2 Touch von Windhager ersetzt. Als Draufgabe erhielten beide Heizungsbetreiber hohe Förderungen für den Kesseltausch. Der Tausch von alten, mit fossilen Brennstoffen betriebenen Heizungen ist gut für die Umwelt und trägt zum Erreichen der Klimaziele bei. Aus diesem Grund wird der Kesseltausch auch vom Bund, den Ländern und vielen Gemeinden mit attraktiven Förderungen belohnt. So mancher Konsument denkt dabei allerdings an einen mühsamen, bürokratischen Spießrutenlauf durch den Förderdschungel. Dass ein Förderansuchen, die Abwicklung und die Heizungserneuerung aber auch ganz einfach funktionieren können, beweisen zwei Erfahrungsberichte von Neo-Pelletsheizern: Heizkesseltausch: Förderung kassieren und laufend sparen Ein Besuch auf der Grazer Häuslbauermesse 2018 markierte den Beginn des Projekts „Heizungstausch“ für Wolfgang Fürstenberg. „Ich war auf der Suche nach einer Alternative für unseren 27 Jahre alten Ölkessel.“ Die Anforderungen an das neue Heizsystem: geringere Heizkosten bei ähnlichem Komfort. „Ein Pelletskessel war aus meiner Sicht die beste Lösung, weil wir so unabhängig heizen. Ein Anschluss an das örtliche Fernwärmenetz war gar nicht möglich“, erzählt Herr Fürstenberg. Diese Ansicht bestätigte auch der Installateur, die Firma Grätzhofer & Vötsch, und verwies gleichzeitig auf die Fördermöglichkeiten. Die Einreichung und Abwicklung übernahm eine Energieagentur. Insgesamt konnte sich die Familie aus Frohnleiten über Förderungen in Höhe von 4.520 Euro freuen. Dank der Erneuerung der Heizung sparen die Fürstenbergs nun laufend: In der vergangenen Heizsaison waren es rund 420 Euro an Brennstoffkosten-Ersparnis für ihr 190 Quadratmeter großes Haus. Das Heizen ist dafür genauso bequem wie zuvor, denn Herr Fürstenberg muss nur zweimal pro Jahr die Asche entleeren. Die Pellets lagern in einem 9,6 Tonnen fassenden Stahlblechtank, eine Saugsonde befördert sie automatisch zum Kessel. Für die Warmwasserbereitung im Sommer sorgt eine Brauchwasserwärmepumpe. Der erste positive Eindruck des BioWIN2 Touch auf der Grazer Häuslbauermesse hat sich für Wolfgang Fürstenberg übrigens bestätigt. „Wir sind sehr zufrieden mit der neuen Heizung und froh, uns für dieses qualitativ hochwertige Produkt von Windhager entschieden zu haben!“ [media] [media] [media] [media] Energieberater unterstützen bei Förderabwicklung Franz Bodlos aus Übelbach - weder verwandt noch verschwägert mit dem gleichnamigen Installationsbetrieb aus Peggau, der seine neue BioWIN2 Touch Pelletsanlage realisierte – erhielt für seine Pelletsheizung Förderungen in Höhe von 5.900 Euro vom Bund, dem Land Steiermark und seiner Heimatgemeinde. „Der Tausch des 35 Jahre alten Holz-Kohle-Kessels stand sowieso an. Die hohen Zuschüsse haben uns die Entscheidung schlussendlich leicht gemacht. Nachdem die Energieagentur Steiermark die Förderabwicklung übernommen hat, war der Aufwand für uns äußerst überschaubar“, erzählt Franz Bodlos. Auch der Heizungstausch selbst war schnell und einfach erledigt. Im ehemaligen Kohlekeller befindet sich nun das Pelletslager, von dem der Brennstoff mittels drei Saugsonden automatisch zum Heizkessel transportiert wird. Sieben Tonnen Pellets benötigt Familie Bodlos für die Beheizung des Einfamilienhauses. Im Sommer darf die Heizung pausieren, eine Brauchwasserwärmepumpe übernimmt die Warmwasserbereitung. Das Fazit von Herrn Bodlos nach einer Heizsaison mit dem BioWIN2 Touch: „Das Heizen funktioniert im Vergleich zu vorher wie von selbst, denn ich muss nur zweimal pro Jahr die Aschebox entleeren! Das ist Luxus!“ [media] [media] [media] Jetzt Förderantrag stellen und bis zu 12.000 Euro Förderungen* holen! Für alle, die wie die Familien Bodlos und Fürstenberg ebenfalls einen Kesseltausch ins Auge fassen, haben wir gute Neuigkeiten. Die Bundesförderung „Raus aus Öl“ wurde um 20 Millionen Euro aufgestockt, Förderanträge sind seit kurzem wieder möglich! Steigen Sie noch vor der nächsten Heizsaison auf einen Pellets-, Holz- oder Hackgutkessel um, sichern Sie sich hohe Förderungen und sparen Sie laufend Heizkosten! Damit Sie noch bequemer mit Pellets heizen, schenkt Ihnen Windhager beim Kauf eines BioWIN2 Touch Exklusiv bis 30. September 2019 das Pellets-Komfort-Paket bestehend aus der XXL-Aschebox und zwei Aschetransportschnecken. *Bundes- und Landesförderung am Beispiel Kärnten.
Feinstaub und CO 2 haben negative Auswirkungen auf die Gesundheit und das Klima – das ist unbestritten. Umso wichtiger ist es, diese schädlichen Emissionen schnell und drastisch zu reduzieren. Moderne Holz-, Pellets- und Hackgutheizungen leisten dazu einen wesentlichen Beitrag, wie eine aktuelle Analyse zeigt. Holzheizungen eilt der Ruf voraus, Feinstaubschleudern zu sein. Auf alte Geräte, die sogenannten Allesbrenner, trifft das auch oft zu. Alte Kleinfeuerungen verursachen rund 17 Prozent der gesamten Feinstaubemissionen Österreichs. Dank modernen Holz-, Pellets- oder Hackgutheizungen, die derzeit etwa 3,6 % der Feinstaubbelastung ausmachen, werden die Staubemissionen in den nächsten Jahren allerdings weiter stark sinken. Eine Analyse von BEST – Bioenergy and Sustainable Technologies GmbH ergibt, dass sich die Staubemissionen von Kleinfeuerungen bis 2050 um 90 Prozent verringern lassen. Dazu bedarf es deutlich mehr moderner Biomasse-Kesseln. In Kombination mit guter Gebäudedämmung wird so die Effizienz gesteigert und der Energieverbrauch reduziert. Alte Heizungen austauschen – neue Heizungen richtig bedienen Am Austausch alter Holzheizungen führt also kein Weg vorbei, wenn Staub und CO 2- Emissionen sinken sollen. Denn im Gegensatz zu alten Allesbrennern passen innovative Holz-, Pellets- und Hackgutheizungen ihre Leistung an den tatsächlichen Bedarf an. Sie verbrennen hocheffizient und sehr emissionsarm. Die richtige Handhabung des Heizkessels ist trotz allem essentiell: Das fachgerechte Ein- und Anheizen eines Scheitholzkessels spart über 50 Prozent der Emissionen ein. Auch regelmäßig gereinigte und gewartete Heizanlagen sowie qualitativ hochwertiger Brennstoff beeinflussen den Schadstoffausstoß positiv. Heizen mit Biomasse: Rest- und Schadholz optimal verwerten Holz, Pellets und Hackgut sind demnach für eine klimafreundliche Energieversorgung sehr wichtig. Innovative Biomasse-Heizungen reduzieren nämlich nicht nur Feinstaub, sondern sparen gleichzeitig auch CO2 ein. Beim Verbrennen von Holz wird bloß die Menge an Kohlendioxid freigesetzt, die der Baum während seines Wachstums aufgenommen hat. Entgegen weit verbreiteter Meinungen wächst der Wald in Österreich sogar – und das obwohl wegen des Klimawandels immer mehr Schadholz anfällt. Genau dieses niederwertige Holz und Abfälle aus der Sägeindustrie werden für das Beheizen von Hackgut- oder Pelletskesseln verwendet. Für österreichische Pellets wird kein Baum gefällt , denn sie werden ausschließlich aus Sägenebenprodukten hergestellt. Der Austausch alter Heizanlagen ist in vielen Fällen sehr schnell und unkompliziert möglich. Bund, Länder und auch viele Gemeinden unterstützen den Kesseltausch mit hohen Förderungen.
1.000.000.000 – diese unglaubliche Zahl an Betriebsstunden haben sämtliche Windhager Pelletskessel vor kurzem geknackt! Seit der ersten Auslieferung des PMX vor fast 20 Jahren folgten rund 70.000 weitere Windhager Pelletsheizungen. Aber was bedeuten diese Zahlen für Sie als Endkunden oder als Pelletskessel-Interessenten? Sechs gute Gründe, die für eine Pelletsheizung aus der Windhager-Familie sprechen: 1. Jede Menge Praxis-Erfahrung So viel Erfahrung wie in Windhager Pelletskesseln steckt vermutlich in keinem anderen Gerät am Markt. Das Wissen, das unsere Techniker und Ingenieure in die Entwicklung der Pelletskessel einbringen, wird seit zwei Jahrzehnten dank der vielen Heizanlagen in der Praxis erprobt, laufend evaluiert und auf dieser Basis werden die Produkte verbessert. Mit einem Windhager Pelletskessel entscheiden Sie sich für eine Heizung, die absolut praxistauglich ist! 2. Der beste Stand der Technik Vier Pelletskessel-Generationen gibt es in der Windhager-Familie schon: Angefangen hat alles 1999 mit dem PMX, heute setzt der BioWIN2 neue Maßstäbe. In diesem steckt das Beste aus den letzten 20 Jahren: die robuste Verarbeitung, eine patentierte Brennstoffzuführung, komfortable Reinigungsmechanismen und eine innovative Regelung mit Touch-Funktionen sowie App-Bedienung. [media] 3. Produktion und Wertschöpfung in Österreich Mit dem Bekenntnis zum Standort in Seekirchen am Wallersee geht ein hohes Qualitätsversprechen einher: Windhager stellt seine Pelletskessel dort her, wo sie auch entwickelt werden. Das garantiert eine enge Zusammenarbeit zwischen Entwicklung und Produktion, die wiederum Top-Qualität made in Austria ermöglicht! Dadurch sind am Standort rund 320 Arbeitsplätze dauerhaft gesichert. [media] 4. Ausgezeichneter Pelletskessel Sämtliche Pelletsheizungen aus dem Hause Windhager wurden mit Innovationspreisen, Auszeichnungen und Umweltsiegeln bedacht, vom Österreichischen Umweltzeichen bis hin zum EnergieGenie. Sie entscheiden sich mit einem Windhager Pelletskessel für ein ausgezeichnetes Produkt! 5. Zahlreiche zufriedene Kunden 70.000 Pelletskessel hat Windhager seit dem ersten PMX ausgeliefert. Selbst die Heizungen der ersten Generation laufen wie am Schnürchen, wie uns zufriedene Kunden bestätigen. „Auch nach 16 Jahren funktioniert unser Windhager Pelletskessel noch einwandfrei“, freut sich zum Beispiel Franz Streimelweger aus Niederösterreich . [media] 6. Windhager = Pelletskessel Windhager hat natürlich auch andere Heizungen im Programm, aber die Kernprodukte sind die Pelletskessel . Deshalb ruhen wir uns auch nicht auf unseren Lorbeeren aus, sondern werden uns weiterhin sehr um unseren Top-Seller, den BioWIN2 Touch, und dessen Nachfolger bemühen!
Der Frühling ist die beste Zeit für den Pelletskauf. Die Lager der Anbieter sind wieder gefüllt und der Pelletspreis ist niedrig. Bei der Pelletsbestellung gibt es jedoch einige Dinge zu beachten. Endlich ist der Winter vorbei und wir können uns über die ersten warmen Sonnenstrahlen und die erwachende Natur freuen. Wer will da noch ans Heizen denken? Doch gerade jetzt lohnt es sich, für den nächsten Winter vorzusorgen. Sei es mit einer Heizungs-Wartung oder mit dem Nachfüllen des Brennstoffvorrates. Auch jene, die ihr Zuhause mit Pellets wärmen, sollten ihre Lager spätestens im Sommer wieder voll machen. Denn der Pelletspreis ist zu dieser Zeit um bis zu 10 Prozent niedriger als im Herbst. So kann man sich schon eine Menge Heizkosten sparen. Bei einem Bedarf von rund 6 Tonnen Pellets und einem aktuellen Preis von 240 Euro/Tonne wären das bis zu 150 Euro. Doch nicht nur im Frühling können sich Pelletsheizungsbesitzer über den günstigen Pelletspreis freuen. Die kleinen Holzpresslinge gehören schon seit vielen Jahren zu den günstigsten Brennstoffen am Markt. Der Preisvorteil gegenüber Heizöl Extraleicht liegt derzeit bei mehr als 45 Prozent. Gas ist aktuell sogar um fast 70 Prozent teurer als Pellets. Der natürliche Wettbewerb zwischen den mittlerweile sehr zahlreichen Produzenten führt zusätzlich zu fairen Preisen für den Konsumenten. Die Qualität ist wichtig Beim Pelletskauf sollte der Heizungsbetreiber aber nicht nur auf den Preis achten, auch die Qualität spielt eine wichtige Rolle. Wer minderwertige Pellets kauft, muss damit rechnen, dass sich sein Heizkessel dafür früher oder später mit Störungen und teuren Reparaturen rächt. Aber woran erkennt man „gute Pellets“? Holzpellets werden aus Abfällen und Resten der Holz- und Sägeindustrie hergestellt, die unter hohem Druck zu kleinen Presslingen verarbeitet werden. Die Verwendung von Bindemitteln ist dabei nicht erlaubt. Pellets sollten immer eine möglichst einheitliche Länge und eine glatte, glänzende Oberfläche ohne Risse haben. Außerdem sollten in der Lieferung möglichst kein Staub enthalten sein. Das gilt natürlich auch für den Zustand der Presslinge nach dem Befüllen des Lagerraums. Durch Fehler beim Einblasen kann es passieren, das selbst Qualitätspellets zu starkem Abrieb und somit zur Staubbildung neigen. Das ist auf jeden Fall ein Grund für eine Reklamation. [media] ENplus – ein Siegel gibt Sicherheit beim Pelletskauf Wer bei der Pelletsbestellung auf Nummer sicher gehen will, sollte daher unbedingt auf Qualitätssiegel achten. Pellets, die nach ENplus zertifiziert sind, entsprechen der Güteklasse A1, die in der internationalen ISO-Norm 17225-2 definiert ist. Alle Windhager Pelletskessel für den kleinen und mittleren Leistungsbereich sind für den Betrieb mit dieser Qualitätsklasse ausgelegt. Die Verwendung zertifizierter Qualitätspellets ist daher bei Windhager auch an die Garantieleistungen geknüpft. Pellets der minderen Qualitätsklassen A2 oder B sind für das Betreiben von Kleinanlagen nicht geeignet und werden vor allem für das Beheizen von Großobjekten oder Befeuern von Heizkraftwerken eingesetzt. [media] Händler, die nach ENplus zertifiziert sind, werden von uns besonders empfohlen. Sie bieten nicht nur A1 Pelletsqualität sondern erfüllen auch bei der Herstellung, der Lagerung und bei der Lieferung der Pellets die von der Europäischen Pelletskommission definierten strengen Richtlinien. Unternehmen, die das Qualitätssiegel ENplus tragen, werden zudem regelmäßig durch unabhängige Experten überprüft. [media] Kennzeichnungen für mehr Nachhaltigkeit Neben den gängigen Qualitätssiegeln haben sich in den letzten Jahren noch zusätzliche Auszeichnungen etabliert, welche die Pellets in puncto Nachhaltigkeit klassifizieren. Beispielsweise zeichnet der Blaue Engel Holzpresslinge aus, die besonders umweltfreundlich und nachhaltig hergestellt wurden. Da der Aufwand für diese Zertifizierung jedoch sehr hoch ist, tragen nur wenige Anbieter dieses Siegel. Wem die Herkunft des Rohstoffes Holz wichtig ist, sollte auf die Zeichen FCS oder PEFC für nachhaltige Forstwirtschaft achten. Den richtigen Anbieter finden Sowohl in Österreich als auch in Deutschland gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Pelletshändler, die zertifizierte Qualitätspellets liefern. Beispielsweise findet man auf der Webseite ENplus-Pellets eine stets aktuelle Liste aller ENplus zertifizierten Pellets-Händler und –Produzenten. Hilfreiche Plattformen bei der Händlersuche sind auch pelletshome.com oder propellets.at. Übrigens sind bereits 90 Prozent der in Österreich hergestellten Pellets nach der strengen ENplus Norm zertifiziert.
In technischen Unterlagen tauchen immer wieder unterschiedliche Wirkungsgrad-Bezeichnungen auf. Einzelne Begriffe werden dabei oft verwechselt beziehungsweise unterschiedliche Werte verglichen. Dieser Beitrag soll Licht ins Wirkungsgrad-Dunkel bringen. Der Wirkungsgrad misst die Effizienz von Energiewandlungen und Energieübertragungen. Außerdem beschreibt er das Verhältnis von zugeführter Leistung zur Leistung, die im Endeffekt genutzt werden kann ( Nutzenergie ). [media] Feuerungstechnischer Wirkungsgrad Errechnet wird der feuerungstechnische Wirkungsgrad so: Zugeführte Energie minus Abgasverluste A – B Er berücksichtigt nur die Verluste, die durch die Verbrennung entstehen. Verursacht werden die Verluste durch die Abgastemperatur , den Luftüberschuss und CO-Bildung bei der Verbrennung. Vorteil: Dieser Wirkungsgrad kann relativ einfach vor Ort durch eine Abgasmessung ermittelt werden. Tragbare, elektronische Abgasanalyse-Geräte werten automatisch den feuerungstechnischen Wirkungsgrad aus. Kesselwirkungsgrad Errechnet wird der Kesselwirkungsgrad so: Zugeführte Energie minus (Abgasverluste plus Abstrahlung) A – (B + C) Der Kesselwirkungsgrad ist eine Pflicht-Kenngröße für sämtliche Heizkessel. Er wird bei der Typenprüfung der Heizung ermittelt, wobei die Kesseltemperatur definiert ist. Die Belastung, die sogenannte „Nennleistung“, liegt bei der Prüfung bei 100 Prozent. Der Kesselwirkungsgrad berücksichtigt alle Verluste, wie feuerungstechnische Verluste und Strahlungsverlust, im Dauerbetrieb. Teillast-Wirkungsgrad Der Teillast-Wirkungsgrad wird prinzipiell gleich wie der Kesselwirkungsgrad ermittelt. Allerdings wird die Belastung auf 30 Prozent reduziert, das ist die sogenannte „Teillast“. Dieser Wirkungsgrad wird von der CE-Kennzeichnung gefordert und entspricht dem praktischen Betrieb besser als der Kesselwirkungsgrad , da der Heizkessel nicht dauerhaft mit hundertprozentiger Leistung betrieben wird. Berücksichtigt werden dabei der feuerungstechnische Verlust, der Strahlungsverlust und auch Anteile des Bereitschaftsverlustes für die Auskühlung während der Heizkessel stillsteht. Norm-Nutzungsgrad Die Bedingungen für einen Heizkessel ändern sich je nach Jahreszeit. Der Norm-Nutzungsgrad bildet diese unterschiedlichen Bedingungen ab indem der Teillast-Wirkungsgrad bei fünf Lastpunkten (13 Prozent, 30 Prozent, 39 Prozent, 48 Prozent und 63 Prozent der Nennleistung) ermittelt und daraus der Mittelwert berechnet wird. Die Angabe des Norm-Nutzungsgrades ist nicht verpflichtend und die Messmethode bislang nur in einer DIN-Norm festgelegt. Der Messaufwand für die Ermittlung ist durch die fünf Lastpunkte deutlich höher. Nachdem die Belastung im Vergleich zum Kesselwirkungsgrad verringert wird, sinken die feuerungstechnischen Verluste (geringere Abgastemperatur) und die Abstrahlverluste (geringere Kesseltemperatur). Daraus ergibt sich praktisch immer ein höherer, besserer Wert als beim Kesselwirkungsgrad. Viele Anbieter sind deshalb dazu verleitet, den Norm-Nutzungsgrad anstelle des Kesselwirkungsgrads anzugeben. Dadurch wird der Kunde oftmals getäuscht, weil der Unterschied der beiden Wirkungsgrade nicht bekannt ist. Resümee: Die Wirkungsgrade geben beim Heizkesselkauf eine grobe Orientierung, können aber aufgrund der „Ideal-Bedingungen“ am Prüfstand nur schwer den Praxisbetrieb widerspiegeln. Die Gesamtperformance des Heizsystems hängt von vielen Faktoren ab, zum Beispiel ob der hydraulische Abgleich gemacht wurde, wie die Heizungsanlage bei der Inbetriebnahme eingestellt wird oder wie intelligent Heizkessel, Regelung und Verteilung zusammenarbeiten .
Seit fast 100 Jahren stellt Windhager hochwertige Holzheizungen her, 1999 kam der erste Windhager Pelletskessel PMX auf den Markt. Seither hat sich viel getan: Mit rund 500 Millionen Betriebsstunden Erfahrung in der Pelletskessel-Technologie zählt Windhager zu den Experten unter den Kesselherstellern. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass Windhager kürzlich DEN Pelletskessel präsentiert hat. [media] Schau genau hin … denn du wirst den BioWIN2 nicht oft sehen Der BioWIN2 , Nachfolger des BioWIN, überzeugt mit Vorteilen und Eigenschaften, die das Pelletsheizen noch komfortabler machen: 1. Kleinster Platzbedarf Der BioWIN2 findet auf nicht einmal 1,5 Quadratmetern Platz , kein anderer Pelletskessel schafft das! Sogar in eine Nische passt der Kessel, weil hinten kein und seitlich nur drei Zentimeter Mindestabstand eingehalten werden müssen. Das Abgasgebläse ist drehbar und kann nach oben oder nach hinten angeschlossen werden. Auch das ist einzigartig und Sie sind absolut flexibel bei der Aufstellung! 2. Wartung nur alle zwei Jahre Der BioWIN2 muss - als einziger Pelletskessel am Markt - nach der Wartung im ersten Betriebsjahr nur mehr alle zwei Jahre, oder spätestens nach 16 Tonnen Pelletsverbrauch, gewartet werden. Das spart Ihnen Zeit und Geld, immerhin kostet die Wartung eines Pelletskessels rund 260 Euro . 3. Reinigt sich selbst Ein gegenläufiger Ascheschieberost, den Windhager übrigens patentiert hat, kümmert sich darum, dass der Brennertopf des BioWIN2 immer sauber bleibt. Zusätzlicher Vorteil: Der Pelletskessel ist unempfindlicher bei unterschiedlicher Pelletsqualität. 4. Nur mehr einmal jährlich Asche entleeren Dank der effizienten Verbrennungstechnologie fällt beim BioWIN2 sehr wenig Asche an. Die XXL-Aschebox ist so groß, dass sie im Schnitt nur einmal pro Jahr entleert werden muss. Tipp: Der Behälter kann bis zu 16 Kilogramm Asche aufnehmen, deshalb haben wir beim BioWIN2 eine fahrbare Aschebox entwickelt! Diese ist ganz einfach und bequem zu entleeren. [media] Weitere Informationen zum BioWIN2 finden Sie in der Broschüre oder auf der Windhager Website .
Beengte Platzverhältnisse stellen viele Heizungsbetreiber, die auf eine Pelletsheizung umstellen wollen, und ihre Installateure vor große Herausforderungen. Niedrige Kellerräume, steile Stiegen oder schmale Türen: In vielen Häusern, die saniert werden, sind das Probleme. Deshalb hat Windhager bei der Entwicklung des neuen Pelletskessels BioWIN2 darauf geachtet, diesen möglichst kompakt und einfach in der Montage zu konstruieren. [media] Geteilte Lieferung erleichtert die Einbringung Schon bei der Einbringung in den Keller punktet der BioWIN2 : Dank der geteilten Lieferung passt der Pelletskessel problemlos durch jede 70cm-Tür und auch schmale Stiegenhäuser. Das geringe Gewicht erleichtert das Ganze zusätzlich. Auch bei der Aufstellung macht es der BioWIN2 dem Fachmann einfach: In nur wenigen Arbeitsschritten ist der Pelletskessel zusammengebaut, ein geübter Monteur benötigt dafür nur etwa eine halbe Stunde. Sie möchten sehen, wie schnell der Pelletskessel zusammengebaut ist? In unserem Video über die BioWIN2 Montage zeigen wir es Ihnen! Wir weisen Sie allerdings darauf hin, dass unsere Produkte nur von Fachkräften montiert und installiert werden dürfen. Der Pelletskessel mit dem geringsten Platzbedarf Kein anderer Pelletskessel benötigt so wenig Raum wie der BioWIN2: Inklusive sämtlicher Mindestabstände, die eingehalten werden müssen um die Heizung zu bedienen beziehungsweise zu warten, findet er auf 1,5 Quadratmetern Platz . Er kann hinten direkt an die Wand gestellt werden. Seitlich sind nur drei Zentimeter Abstand erforderlich. Deshalb kann der BioWIN2 auch in Nischen eingebaut werden. So flexibel ist kein anderer Pelletskessel auf dem Markt!
Durch den Tausch alter Festbrennstoffkessel gegen moderne Holz-, Hackgut- und Pelletsheizungen lässt sich die Feinstaubbelastung der Luft wesentlich reduzieren. Endlich ist er da, der lang ersehnte Frühling. Die ersten wärmenden Sonnenstrahlen und das Erwachen der Natur lassen uns den kalten Winter rasch vergessen. Und der hatte es in diesem Jahr wirklich in sich. Vor allem der Jänner 2017 zählt mit einer Durchschnittstemperatur von gerade einmal Minus 6,1 Grad Celsius zu den kältesten Wintermonaten der vergangenen 30 Jahre. Rekorde gab es aber nicht nur bei den Temperaturen. Auch die in der Luft gemessenen Feinstaubemissionen erreichten in dieser Zeit Spitzenwerte. Die Schuld an der „dicken" Winterluft wurde zu einem großen Teil wieder einmal den Holzheizungen in die Schuhe geschoben. „Feinstaub Risiko Holzheizung“ lautete beispielsweise die Headline eines Artikels in einer der größten österreichischen Tageszeitungen. Diese Behauptung wollen wir natürlich so nicht stehen lassen, da sie irreführend ist und schlichtweg nicht stimmt. Nur ein Fünftel der Feinstaubemissionen kommt vom Heizen [media] Grundsätzlich sollte man wissen, dass das Heizen gerade einmal ein Fünftel der gesamten Feinstaubemissionen in Österreich verursacht. Der weitaus größere Teil stammt laut Umweltbundesamt von den Sektoren Industrie (36 Prozent), Landwirtschaft (21 Prozent) und Verkehr (18 Prozent). Trotzdem werden immer wieder die Holzheizungen angeprangert und völlig zu Unrecht unisono über einen Kamm geschert. Beim Holz Heizen kommt es nämlich ganz wesentlich darauf an, wie und mit welcher Art von Kessel geheizt wird. Problematisch hinsichtlich Emissionen sind vor allem veraltete, händisch beschickte Anlagen, oder Heizungen, die unsachgemäß betrieben werden . So werden zum Beispiel Festbrennstoffkessel von so manchem Besitzer als Müllverbrennungsanlagen missbraucht. Neben feuchtem Holz landen dann auch Kunststoffverpackungen oder sogar alte Möbel im Kessel. Dass diese Heizung dann sprichwörtlich zum Himmel stinkt, ist kein Wunder. Moderne, vollautomatische Holzheizungen hingegen verursachen kaum mehr nennenswerte Staubemissionen. Die meisten am Markt erhältlichen Anlagen entsprechen dem strengen österreichischen Umweltzeichen UZ 37 und arbeiten daher sehr umweltfreundlich. Bestes Beispiel dafür ist unser neuer Hackgutvergaser PuroWIN . Er verbrennt das Hackgut so effizient und sauber, dass die dabei entstehenden Staubemissionen mit weniger als 1 mg/MJ kaum mehr messbar sind. Aber auch die Windhager Pelletskessel und Holzvergaser übererfüllen selbst die strengsten Umweltgrenzwerte. Bis zu 90 Prozent weniger Feinstaub durch Kesseltausch Um die von den Heizungen verursachten Feinstaubemissionen zu senken, müsste man also nur die alten Festbrennstoffkessel durch neue Holz-, Hackgut- oder Pelletsheizungen ersetzen. Eine Studie der Johannes Keppler Universität in Linz belegt, dass dadurch 90 Prozent der Feinstaubemissionen eingespart werden können. Der von vielen propagierte Umstieg auf Öl oder Gas wäre hier eher kontraproduktiv. Denn beide Heizformen emittieren zwar wenig Feinstaub, gelten jedoch als Hauptverursacher des klimaschädlichen CO 2 Gases. Außerdem werden diese Brennstoffe aus meist krisenanfälligen Ländern importiert, während wir Holzbrennstoffe von regionalen Anbietern beziehen können. Wer also sein Zuhause mit einer modernen Holz- oder Pelletsheizung wärmt, der kann das weiterhin mit ruhigem Gewissen tun. Besitzer alter Festbrennstoffkessel hingegen sollten sich schön langsam Gedanken um eine Heizungsmodernisierung machen. Davon würde nicht nur unsere Umwelt profitieren, auch der Betreiber selbst könnte sich über mehr Heizkomfort und weniger Heizkosten freuen.