Für viele Heizungsbetreiber ist es wichtig, mit einem Rohstoff zu heizen, der nachhaltig ist und ihnen Versorgungssicherheit garantiert. Kombinierte Heizlösungen (auch Kombikessel oder Hybridkessel genannt), zum Beispiel mit Holz und Pellets, geben diese Sicherheit. Ein weiteres Kriterium ist der höhere Komfort: Mit Scheitholz zu heizen ist sehr günstig, viele Betreiber haben sogar selbst einen Wald. Allerdings bedeutet ein Holzvergaser auch mehr Arbeitsaufwand als ein Automatikkessel. Bei Kombinationslösungen wird, je nach Wunsch oder Anforderung, auf den vollautomatischen Heizbetrieb mit Pellets umgestellt. Besonders während der Urlaubszeit oder am Wochenende ist das sehr praktisch! Wärme ohne Umwege mit dem DuoWIN Auf der Energiesparmesse in Wels hat Windhager seinen neuesten Heizkessel bereits vorgestellt, ab Herbst 2014 ist er in Österreich, Deutschland und der Schweiz erhältlich: Der DuoWIN mit Hybridtechnologie setzt neue Maßstäbe für das kombinierte Heizen mit Holz und Pellets . Wird der DuoWIN mit Pellets betrieben, ist er bis zu 25 Prozent effizienter als herkömmliche Kombikessel. Das liegt daran, dass beim DuoWIN die Wärme direkt ins Heizsystem eingespeist wird und nicht zuvor die Holzeinheit und der Wärmespeicher aufgeheizt werden müssen. [media] Mit der PowerBoost-Funktion haben Sie’s schnell warm Sie benötigen schnell viel Wärme? Dann verwenden Sie die PowerBoost-Funktion: Mit dem DuoWIN können Sie Holz und Pellets gleichzeitig verbrennen und so in kürzester Zeit eine Leistung bis zu 56 kW bereitstellen. Doppelte Sicherheit, höhere Förderungen Für doppelte Sicherheit garantieren zwei unabhängige Wärmetauschersysteme. Trotzdem braucht der DuoWIN weniger Platz als andere Kombikessel. In der bis zu fünfjährigen Garantie sind übrigens sogar die Holz-Brennkammer, der Pelletsbrenner und das Zündelement inbegriffen! Und auch wenn Sie sich nicht sofort für den DuoWIN entscheiden, sind Sie auf der sicheren Seite: Der Windhager Holzvergaser LogWIN Klassik ist ab Juni 2014 „pellet ready“: Sie können diesen so auch später problemlos mit der Pelletseinheit nachrüsten . Noch ein Tipp: In Österreich erhalten Sie für den DuoWIN bis zu 1.000 Euro mehr Förderungen, in Deutschland kassieren Sie sogar zweimal Fördergeld.
Nur noch 24 Stunden – und dann ist es soweit. Die Vorbereitungsarbeiten laufen auf Hochtouren, damit morgen, pünktlich wie geplant, die feierliche Eröffnung der runderneuerten Windhager Firmenzentrale über die Bühne gehen kann. Mehr als 600 geladene Gäste, darunter auch viel Prominenz aus Politik und Wirtschaft, werden dabei sein, wenn Windhager seine neue Heiz-Erlebniswelt erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Noch größer, noch moderner, noch kundenfreundlicher Rund 1 Million Euro und zirka 5.000 Arbeitsstunden Eigenleistung hat Windhager in die Modernisierung der Firmenzentrale investiert. Der Großteil davon kam der Erneuerung des Kundenbereiches im Erdgeschoß zu Gute. „Noch größer, noch moderner“, vor allem aber „noch kundenfreundlicher“ lautet hier die Devise. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Nach den Entwürfen der Salzburger Design-Agentur Agentur Area wurde der alte Heizschauraum großzügig erweitert und zu einer wahren Heiz-Erlebniswelt umgestaltet. Diese bietet nun mit rund 600 Quadratmetern die dreifache Präsentationsfläche als zuvor. Die moderne Architektur und die Verwendung von Holz als dominantes Design-Element sorgen für eine angenehme, freundliche Atmosphäre. Außerdem verdeutlicht sie den Bezug des Unternehmens zu den erneuerbaren Energien. Dementsprechend stehen die Windhager Holz- und Pellets-Heizkessel ganz im Fokus des Schauraums. Auch unterschiedliche Pelletslager- und Transportsysteme sowie das Windhager Gas-, Öl- und Solarprogramm stehen für die Besucher im wahrsten Sinne des Wortes zum „Begreifen“ bereit. Über interaktive Multimedia-Stationen kann sich der Besucher zu den aktuellsten Windhager Heizlösungen informieren. Auch mit der neuesten Form der Heizungsregelung – der neuen Windhager Regelungs-App - kann man sich vertraut machen. Neuer Präsentationsraum Auch ein neuer Präsentationsraum ist in den Kundenbereich integriert. Dieser bietet zukünftig bis zu 60 Personen Platz und ist ebenfalls mit modernster Medientechnik ausgestattet. Ein großzügig gestalteter Bewirtungsbereich im Zentrum des Schauraums sorgt dafür, dass sich die Gäste bei Windhager so richtig wohl fühlen. Alle Bereiche im Erdgeschoß sind zudem barrierefrei über Rampen und Schiebetüren auch für Rollstuhlfahrer einfach zugänglich. Neuer Look für die Fassade Doch nicht nur der Kundenbereich wurde umgebaut, auch die Windhager-Gebäude Fassade glänzt im neuen, modernen Look. Die großen Schaufenster im Erdgeschoß bieten den Passanten nun einen freien Blick auf die Windhager Heizkessel und laden zum Schauraum-Besuch ein. Die neue Windhager Heiz-Erlebniswelt ist ab Montag 26. Mai 2014 für Besucher geöffnet. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag: 08:00 bis 12:00 Uhr, 13:00 bis 17:00 Uhr Freitag: 08:00 bis 12.00 Uhr Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der Windhager Heiz-Erlebniswelt!
Mit Holz und Pellets kombiniert zu heizen war noch nie so einfach und bequem wie jetzt: Der DuoWIN von Windhager vereint das Beste aus beiden Technologien in einem Heizkessel. Die Produkteinführung wurde kürzlich im Rahmen des Oktoberfests in der Windhager Heiz-Erlebniswelt in Seekirchen gefeiert. Kompetente Beratung rund ums Heizen Etwa 250 Besucher ließen sich die Markteinführung des DuoWIN nicht entgehen, darunter auch die Seekirchner Bürgermeisterin Mag. Monika Schwaiger. Viele weitere Interessierte nutzten die Möglichkeit, sich außerdem zu anderen Heizungen aus dem Hause Windhager kompetent beraten zu lassen: Im Windhager Schauraum sind sämtliche Heizkessel, vom Pelletskessel BioWIN2 , über die Pelletsheizung FireWIN für den Wohnraum bis hin zum Holzvergaser LogWIN Premium und LogWIN Klassik ausgestellt. Bei zünftiger Musik, traditionellen Oktoberfest-Schmankerln und guter Stimmung wurde bei Windhager bis in den späten Abend gefeiert. Tipp: In der Heiz-Erlebniswelt in Seekirchen finden regelmäßig Veranstaltungen statt, zu denen wir auch Sie herzlich einladen: Wir informieren Sie auf unserer Website rechtzeitig über bevorstehende Events und freuen uns auf Ihren Besuch!
Der Spätsommer zeigt sich gerade von seiner schönsten Seite, aber trotzdem nähert sich die nächste Heizsaison in großen Schritten. Wir möchten Ihnen ein paar Tipps mitgeben, wie Sie Ihre Heizung rechtzeitig für die kalte Jahreszeit fit machen. 1. Druck der Heizanlage überprüfen Wenn keine Wärme beim Heizkörper ankommt, dann kann es sein, dass sich zu wenig Wasser und damit zu wenig Druck im Heizsystem befindet. Der Wasserdruck kann am Manometer abgelesen werden: Er sollte bei etwa 1,5 bar liegen. Bei geringerem Druck kontaktieren Sie am besten Ihren Installateur, der für Sie Heizungswasser normgerecht nachfüllt. 2. Heizkörper entlüften Normalerweise sollten die Heizkörper nach dem Einschalten der Heizung schnell warm werden. Bleiben die Heizkörper allerdings (teilweise) kalt und hören Sie gluckernde Geräusche? Dann müssen Sie die Heizkörper entlüften. Mit einem Entlüftungsschlüssel und einem Gefäß für das entweichende Wasser ausgestattet, ist das ganz einfach: Umwälzpumpe abschalten, Thermostat voll aufdrehen und mit dem Schlüssel das Entlüftungsventil am Heizkörper solange öffnen, bis nur noch Wasser austritt. [media] 3. Schaffen Sie „Spielräume“ für Ihre Heizkörper Das Sofa vor dem Heizkörper oder Vorhänge, die die Radiatoren verdecken, lassen eine Wärmebarriere entstehen. Haben Ihre Heizkörper allerdings etwas "Spielraum", lassen sich bis zu fünf Prozent Heizenergie einsparen und es wird schneller warm im Raum! 4. Kessel reinigen Womöglich wurde Ihr Heizkessel bereits gewartet oder vom Rauchfangkehrer gereinigt. Ist das allerdings nicht der Fall, sollten Sie die Heizung unbedingt fachgerecht reinigen (lassen). Werfen Sie auch einen Blick in den Aschebehälter, der ebenfalls entleert werden sollte. Mit diesen Maßnahmen sparen Sie bis zu zehn Prozent an Energie ein! 5. Heizung einschalten Wer während des Sommers das Brauchwasser nicht über die Heizung bereitet, der hat diese wahrscheinlich vom Stromnetz getrennt. Schalten Sie deshalb bereits jetzt probeweise die Heizung ein, bevor es wirklich kalt wird. 6. Heizungspumpe kontrollieren Der Heizkessel läuft problemlos, die Heizkörper sind entlüftet und die Ventile überprüft, aber es wird trotzdem nicht warm? Womöglich blockiert die Heizungspumpe . Besonders dann, wenn die Heizung vom Stromnetz getrennt war, passiert es hin und wieder, dass die Pumpe feststeckt. Um sie wieder zu lösen, kann bei vielen Pumpentypen einfach die große Schraube in der Mitte entfernt und die Welle dahinter etwas gelockert werden. Moderne energiesparende Heizungspumpen und -Regelungen haben einen automatischen Blockierschutz, der das Feststecken auch bei ausgeschalteter Heizung verhindert – allerdings nicht, wenn der Netzstecker gezogen ist. [media] 7. Thermostatventile prüfen Eine weitere Ursache für nicht warm werdende Heizkörper sind klemmende Thermostatventile, die Sie einfach selbst wieder lockern können: Dazu wird das Ventil abmontiert und der dahinterliegende Stift wird vorsichtig mit einer Zange vor- und zurückbewegt. [media] 8. Regelung kontrollieren Checken Sie zuletzt auch Ihre Heizungsregelung und die Bediengeräte im Wohnraum: Speziell die Heiz- und Boilerladezeiten, die Uhrzeit sowie die eingestellten Ziel-Temperaturen sollten Sie überprüfen. Denn auch hier lässt sich bares Geld sparen: Erhöhen Sie die Raumtemperatur um nur ein Grad, hat das einen um sechs Prozent höheren Energieverbrauch zur Folge. Sie möchten mehr Tipps zum Heizen und Energiesparen ? Dann besuchen Sie uns auf der Windhager Website !
Heizkosten sparen, hohe Förderungen kassieren und dabei auch noch Gutes für die Umwelt tun: Für Raiffeisen-Prokurist Siegfried Wolfsberger und seine Mitarbeiter gibt es viele gute Gründe, warum sie sich entschieden haben, die 23 Jahre alte Ölheizung des Bankgebäudes gegen einen Windhager Pelletskessel zu tauschen. Allein im ersten Betriebsjahr wird die Bankfiliale ihre Heizkosten um rund 4.000 Euro reduzieren und dabei zirka 25 Tonnen CO2 einsparen. Da die Heizungsmodernisierung von der Kommunalkredit zudem recht großzügig gefördert wurde, wird sich die neue Heizanlage schon nach fünf bis sieben Jahren amortisieren. [media] BioWIN XL: Einfach zu bedienen und sehr sicher Den Auftrag für die Heizungs-Modernisierung erhielt Haustechnik Hochrieder aus Sieghartskirchen. Für Geschäftsführer Ing. Philipp Hochrieder stand von vornherein fest, dass für den Ersatz des alten Ölkessels nur der BioWIN XL von Windhager in Frage kommt. Der Kessel überzeugt durch seine hohe Betriebssicherheit und ist zudem leicht einzubringen und zu installieren. Durch die eingebauten vollautomatischen Reinigungs-Mechanismen ist der BioWIN XL auch sehr einfach zu bedienen. Der Betreiber muss nur mehr ein bis drei Mal im Jahr die Aschebox entleeren, weil der BioWIN XL äußerst effizient verbrennt. Gesteuert und überwacht wird die neue Windhager Pelletsheizanlage via SMS-Fernschaltsystem. Außerdem kann auch jederzeit und problemlos auf die neue Windhager Heizungsregelung per App umgerüstet werden. Ein wesentlicher Vorteil des BioWIN XL ist seine hohe Betriebssicherheit. Dazu verfügt der Kessel über eine äußerst widerstandsfähige und langlebige Brennereinheit aus Edelstahl sowie über ein doppelt ausgeführtes, verschleißfreies Zündelement. Auch die vollautomatische Brennertopf-Entaschung mittels Schieberost stellt einen dauerhaft zuverlässigen Betrieb sicher. Da sich der Brennerboden bei der Entaschung komplett öffnet, lassen sich selbst größere Verbrennungsrückstände mühelos entfernen. Kesseltausch in nur vier Werktagen Ölkessel raus, Pelletskessel rein – in nur vier Werktagen war der Heizungsumbau erledigt. Das war natürlich auch der professionellen Arbeit der Hochrieder-Mitarbeiter zu verdanken, die bei dem Umbau moderne Hilfsmittel einsetzten. Beispielsweise wurde der alte Öltank mit einem Spezialwerkzeug rauch- und damit auch geruchsfrei zerteilt und fachgerecht entsorgt. Der BioWIN XL wird geteilt angeliefert und eingebracht. Dadurch sind auch die engen Stiegenabgänge und die schmalen 80 cm Türen im Gebäude kein Problem. Vollflächige Lagerraumnutzung Nachdem der neue Pelletskessel samt Puffer installiert war, wurde der alte Öltankraum in ein Pelletslager umgebaut. Dabei kam das Windhager 8-Sonden Saugsystem zum Einsatz. Damit werden die Pellets besonders schonend in einem Luftstrom vom Lagerraum zum Kessel transportiert. Der wesentliche Vorteil dieses Transportsystem ist aber, dass der Lagerraum vollflächig, ohne die Anbringung von Raumschrägen genutzt werden kann. In dem neu entstandenen Pelletslager können nun die für den Jahresbedarf errechneten rund 20 Tonnen Pellets problemlos untergebracht werden. Das Windhager 8-Sonden- Saugsystem ist zudem sehr betriebssicher und völlig wartungsfrei. [media] Fazit Prokurist Siegfried Wolfsberger und das Team der Raiffeisenbank Sieghartskirchen sind mit der Heizungsmodernisierung rundum zufrieden. Ihre Filiale verfügt nun über eine Anlage, die nicht nur sehr sparsam sondern auch sehr umweltfreundlich arbeitet. Dank der niedrigen Brennstoffkosten und der hohen Förderung der Kommunalkredit wird sich die neue Pelletsheizung schon nach zirka fünf bis sieben Jahren rechnen. [media] Daten und Fakten Heizungsmodernisierung Raika Sieghartskirchen: Objekt : Raiffeisenkasse 3443 Sieghartskirchen, Bankgebäude mit 450 m² beheizbarer Fläche, davon 250 m² Betriebsfläche und 200 m² Wohnungen Ausführender Installateur: Haustechnik Hochrieder, 3443 Sieghartskirchen Heizanlage alt: Ölkessel BJ 1991 Heizanlage neu: Pellets-Zentralheizungskessel BioWIN XL 60 kW kombiniert mit 825 Liter Pufferspeicher, MESplus Systemregelung für 3 Mischheizkreise, Fernüberwachung per SMS. Pelletslagerung und –Transport : 8-Sonden Saugsystem mit vollflächiger Lagerrumnutzung. Jahresbedarf Pellets: Ca. 20,4 Tonnen Heizkostenersparnis durch Umstieg : Ca. 4.000 Euro jährlich Förderung der Kommunalkredit: 7.200 Euro (für 60 kW) Direktförderung Holzheizungen für Betriebe zur Eigenversorgung Amortiationszeit: Ca. fünf bis sieben Jahre
Was in der Autobranche schon seit langem etabliert ist, wird auch beim Heizen immer mehr zum Trend. Die Rede ist hier von der sogenannten Hybrid-Technologie. Doch was genau versteht man unter einer Hybrid-Heizung und wie funktioniert sie? Das Wort „Hybrid“ leitet sich vom lateinischen „hybrida“ ab und bezeichnet etwas Gekreuztes oder Gemischtes. In der Technik wird dieser Begriff immer dann verwendet, wenn zwei unterschiedliche Technologien miteinander kombiniert werden. Unter einer Hybridheizung versteht man also die Kombination von zwei oder auch mehreren unterschiedlichen Heizsystemen, die sowohl einzeln als auch gemeinsam genutzt werden können. Die Möglichkeiten dazu sind vielfältig: Pelletskessel plus Solaranlage , Holz- plus Pelletskessel, Gas- bzw. Öl- plus Holz- oder Pelletskessel sowie Kombinationen mit Wärmepumpen und Brennstoffzellen zum Heizen und Stromerzeugen. Welche Vorteile bietet eine Hybridheizung? Typisch für eine Hybridheizung ist die Einbindung eines regenerativen Energieträgers wie zum Beispiel Solar, Holz oder Pellets . Diese Brennstoffe sind nicht nur sehr preiswert sondern auch nachhaltig und regional verfügbar. Wer also seinen Öl- oder Gaskessel beispielsweise mit Solar oder auch mit einer Holzheizung kombiniert, spart nicht nur jede Menge Heizkosten sondern verschafft sich dadurch auch mehr Unabhängigkeit beim Heizen. Ein hybrides Heizsystem hat den zusätzlichen Vorteil, dass es problemlos schrittweise umgesetzt werden kann. So lässt sich ein bestehender Öl- oder Gaskessel jederzeit, also auch im Nachhinein, mit einem weiteren Wärmeerzeuger ergänzen. Hybride Heizlösungen gibt es aber nicht nur in Form von modularen Systemen, die aus mehreren einzelnen Wämeerzeugern bestehen, sondern auch als praktische und vor allem platzsparende Kombigeräte. Bestes Beispiel dafür ist der Windhager DuoWIN für das kombinierte Heizen mit Holz und Pellets. Mit diesem Kessel hat man quasi zwei nachhaltige Heizlösungen in einem. Auch der DuoWIN ist modular gebaut, sodass man die Pelletseinheit beim Holzvergaser LogWIN Klassik pellet-ready auch später einfach nachrüsten kann. [media] Wie funktioniert eine Hybridheizung? Herzstück einer Hybridheizung ist der Pufferspeicher . Dieser nimmt die Wärme der einzelnen Warmerzeuger auf und speichert sie so lange, bis sie zum Heizen oder für die Warmwasserbereitung gebraucht wird. Damit eine Hybridheizung optimal funktioniert, benötigt man auch eine intelligente Regelung wie zum Beispiel die MESplus von Windhager. Sie steuert das effiziente Zusammenspiel aller Wärmeerzeuger und sorgt für optimalen Heizkomfort. [media]
Heizen mit Holzbrennstoffen wie Pellets, Hackgut oder Stückholz hat eine lange Tradition und liegt wieder im Trend. Es halten sich trotzdem sehr hartnäckig Gerüchte zum Holzheizen, die nicht belegt sind. Wir möchten nun laufend mit diesen Mythen aufräumen. In mehreren Beiträgen liefern wir Daten und Fakten zum Holzheizen, heute zum Thema „Nachhaltigkeit & Umweltverträglichkeit“: Mythos 1: Holzheizungen sind ein Feinstaubproblem! Holzheizungen sind nicht gleich Holzheizungen! Die pauschale Aussage, dass Holzheizungen Feinstaubschleudern sind, ist nicht korrekt. Denn moderne Holzheizungen sind dank ihrer innovativen Technologien sogar DIE Lösung für das Feinstaubproblem . Selbst die strengsten Emissionsgrenzwerte werden z.B. mit dem Hackgutvergaser PuroWIN bei weitem unterschritten - der Schadstoffausstoß ist kaum mehr messbar. Alte Einzelöfen, Kaminöfen und sogenannte „Allesbrenner“ weisen allerdings wirklich eine schlechte Umweltbilanz auf. Altgeräte sollten Sie deshalb so bald wie möglich durch effizientere, moderne Heizkessel austauschen. Ein Großteil der Emissionen ist auf veraltete Geräte, qualitativ minderwertigen Brennstoff oder falsches (An-)Heizen zurückzuführen. Mythos 2: Holzheizen ist nicht CO 2 -neutral wie behauptet wird! Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der in großen Mengen verfügbar ist. Es wächst auch mehr Holz nach, als wir in Österreich ernten. Beim Heizen mit Holz wird nur so viel CO 2 ausgestoßen, wie der Baum im Laufe seines Wachstums aufgenommen hat. Die CO 2 -Bilanz einer Holzheizung ist also klimaneutral – vorausgesetzt, es handelt sich um Holz aus der Region. Mythos 3: Warum auf eine moderne Holzheizung umsteigen? Mein Beitrag zum Klimaschutz ist klein und bringt daher nichts! Um es mit den Worten der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg zu sagen: „Unser Haus brennt!“ Für den Umwelt- und Klimaschutz ist es allerhöchste Eisenbahn. Natürlich ist die Politik gefordert, Maßnahmen zu setzen. Aber jeder und jede Einzelne kann Gewohnheiten ändern und einen Beitrag dazu leisten. Der Umstieg von fossilen Brennstoffen auf einen umweltschonenden Pelletskessel spart enorme Mengen an CO 2 ein, laut einer Studie nämlich 98 Prozent! Bei der Produktion und der Lieferung von einer Tonne Pellets entstehen in Österreich im Schnitt 32 kg CO 2 , die vergleichbare Menge Heizöl (490 Liter) erzeugt 1.323 kg CO 2 . Mythos 4: Pelletsheizungen verbrennen unsauber und ineffizient! Drei Faktoren sind für eine saubere Verbrennung ausschlaggebend: der Brennstoff selbst, die Verbrennungstemperatur und das Gerät, mit dem geheizt wird. Pellets sind ein genormter Brennstoff und enthalten weniger als 10% Wasser. Das ist für eine saubere und effiziente Verbrennung ideal. Nachdem auch die Temperatur im Brennraum konstant hoch ist und die Luftzufuhr exakt eingestellt ist, verbrennen Pellets in einem modernen Pelletsheizkessel sehr sauber! Mythos 5: Holzbrennstoffe wie Pellets oder Hackgut werden importiert und haben deshalb eine schlechte Öko-Bilanz! In Österreich gibt es rund 40 Hersteller von Pellets , die Sägenebenprodukte aus der Region verarbeiten und regional wieder verkaufen. Legt Holz weite Transportwege zurück, bis es endlich im Heizkessel landet, so verschlechtert sich natürlich die Umweltbilanz. Achten Sie also unbedingt darauf, heimische und möglichst regionale Holzbrennstoffe zu kaufen. Mythos 6: Holzheizungen sind ein größeres Umweltproblem als der Verkehr. Die gesamte Feinstaubbelastung nimmt in Österreich Gott sei Dank ab – und das, obwohl es immer mehr Holzheizungen gibt. Moderne Holzheizungen verbrennen sehr sauber und stoßen dabei vor allem Salze aus, die deutlich ungefährlicher sind als Oxide. Holzheizung ist allerdings nicht gleich Holzheizung: Sogenannte Allesbrenner, in denen Betreiber unreguliert alles Mögliche verbrennen, sind nicht vergleichbar mit modernen Holzheizungen! Mythos 7: Ich habe keinen Einfluss darauf, wie umweltfreundlich meine Holzheizung arbeitet. Die Umweltfreundlichkeit und Effizienz der Heizung ist wesentlich abhängig von der richtigen Bedienung und dem verwendeten Heizmaterial. Achten Sie unbedingt darauf, den richtigen Brennstoff für Ihre Heizung zu verwenden – genaue Informationen finden Sie in der Bedienungsanleitung. Pellets, Hackgut und Scheitholz müssen auch trocken sein, wenn sie verheizt werden. Deshalb ist die richtige Lagerung von Holzbrennstoffen ein wesentliches Kriterium für die Effizienz der Heizanlage. Informieren Sie sich beim Experten – dem Rauchfangkehrer, dem Installateur oder dem Heizkesselhersteller – darüber, wie Sie den Heizkessel richtig bedienen. Besonders in der Anheizphase beim Scheitholzkessel passieren einfach vermeidbare Anwenderfehler. Tipp: Lesen Sie auch Teil 2 unserer Serie "Daten & Fakten zum Heizen mit Holz" , in dem wir mit Mythen über Produkte und die Technologie aufräumen!