Das Heizen mit Pellets wird immer komfortabler, die Reinigung ist vollautomatisiert und die Betreuungsintervalle werden länger. Allerdings gibt es oft ein Problem: Die Steuerung der Heizanlage stellt viele Heizungsbetreiber vor ein großes Rätsel. Modernstes Design und neueste Technik Um die Regelung zu vereinfachen, hat der Heizspezialist Windhager seinen Pelletskessel BioWIN2 nun mit einer intuitiven Touch-Bedienung ausgestattet. Mit vom Smartphone oder Tablet vertrauten Touch- und Wischbewegungen wird die Einstellung der Heizung zum Kinderspiel. Temperaturen lassen sich beispielsweise einfachst über Schieberegler ändern. Weil weniger bekanntlich mehr ist, hat Windhager die Informationen auf das Wesentliche reduziert. Für noch mehr Benutzerfreundlichkeit wurde ein Webserver serienmäßig integriert und ermöglicht die Steuerung der Pellets-Heizanlage via Smartphone und Tablet . [media] Die hochauflösende Grafik und das widerstandsfähige Glas-Display des InfoWIN Touch machen den BioWIN2 Touch unter anderem optisch zum Hingucker. Neben dem Bedienelement wurde nämlich der gesamte Pelletskessel einem Facelift unterzogen und auch die Systemregelung im Hintergrund erneuert. MES INFINITY ist modular aufgebaut und kann somit jederzeit und unkompliziert erweitert werden. Die Module lassen sich entweder im Kessel oder auch anderswo, zum Beispiel direkt beim Heizungsverteiler an der Wand, platzieren. [media] Eine Neuerung folgt im Herbst 2016: Dann kommt zu den Modellen mit 10, 15, 21 und 26 kW noch eine 33-kW-Type für den höheren Leistungsbedarf hinzu. BioWIN2 Touch mit vielen Vorteilen Der gesamte Erfahrungsschatz aus drei Pelletskessel-Generationen und 500 Millionen Betriebsstunden wurde bei der Weiterentwicklung des BioWIN2 Touch eingesetzt ohne dabei auf Bewährtes zu verzichten. Bereits vom Vorgängermodell bekannte USPs sind unter anderem der kleinste Platzbedarf seiner Klasse, wenig anfallende Asche dank LowDust-Brenner, in der Garantie inbegriffener Edelstahlbrenner und Zündelement, die fahrbare XXL-Aschebox, die durchschnittlich nur einmal pro Jahr entleert werden muss, und Wartung erst nach 2 Jahren bzw. 16 Tonnen Pelletsverbrauch.
Im Rahmen der „World Sustainable Energy Days“ trafen sich auch dieses Jahr wieder Biomasse-Experten aus aller Welt, um an der europäischen Pelletskonferenz teilzunehmen. Mit mehr als 700 Teilnehmern gilt diese 3-tägige Veranstaltung als der weltweit größte Pellets-Branchentreff. In zahlreichen Fachkongressen können sich die Energie-Experten über die neuesten Technologie- und Markttrends informieren. Darüber hinaus werden vom Veranstalter, dem Oberösterreichischen Energiesparverband , auch Fachexkursionen angeboten. Unter anderem stand in diesem Jahr erstmals ein „Site-Visit“ beim Salzburger Heizungs-Spezialisten Windhager mit einer Führung durch die Windhager Pelletskessel-Fertigung am Programm. Holz- und Pelletkessel im Fokus Mehr als 100 Konferenz-Teilnehmer, darunter zahlreiche „Young Researchers“ nahmen an dem Werksbesuch teil. Windhager Exportleiter Bernhard Holzer begrüßte die Gäste und vermittelte ihnen bei der anschließenden Firmenpräsentation einen ersten Eindruck von der Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Im Anschluss konnten die Besucher in der Heiz-Erlebniswelt das aktuelle Windhager Produktprogramm unter die Lupe nehmen. Für die Biomasse-Experten waren vor allem die ausgestellten Windhager Holz- und Pelletskessel wie der neue Hybridkessel DuoWIN für das kombinierte Heizen mit Holz und Pellets und der neueste Pelletskessel BioWIN2 interessant. Die Windhager Export-Mitarbeiter Roberto Vitellozzi, Robert Pali und Patrick O’Connor erklärten die Funktionsweise der Geräte und standen den wissbegierigen Biomasse-Experten zu allen Fragen Rede und Antwort. Vom rohen Blech zum fertigen Pelletskessel Bei der anschließenden Führung durch die Windhager Fertigung konnten die Gäste Pelletskessel-Qualität "Made in Seekirchen" live erleben. Für die Energie-Experten war es besonders spannend zu erleben, wie aus anfangs wenigen Blechteilen letztendlich ein technisch komplexer, vollautomatischer Pelletskessel hergestellt wird. Alle Fertigungsschritte, vom Stanzen und Biegen der Kesselteile über das Schweißen bis hin zur Lackierung und zur Endmontage wurden interessiert verfolgt und fotografiert. Besonders beeindruckt zeigten sich die Gäste von den zahlreichen Qualitätsprüfungen, die ein Windhager Pelletskessel während des Produktionsprozesses durchläuft. Aber auch für die hochmodernen Fertigungsmaschinen und für die Sauberkeit in den Produktionshallen gab es viel Lob und Anerkennung. Nachhaltig beeindruckt Zum Abschluss trafen sich die Gäste noch in der Windhager Heiz-Erlebniswelt zu einem gemütlichen "Get-Together" mit den Windhager Mitarbeitern. Nach einem regen Erfahrungsaustausch traten die Pelletskonferenz-Teilnehmer am späten Nachmittag ihre Heimreise nach Wels an. Wie uns von den Gästen bestätigt wurde, wird ihnen der "Site-Visit" bei Windhager noch lange in guter Erinnerung bleiben.
Heizen mit Pellets ist umweltfreundlich, komfortabel und vor allem preiswert. Wen wundert es da, dass Pelletsheizungen in kürzester Zeit die Heizräume Europas erobert haben. Wie die European Biomass Association (AEBIOM) vor kurzem mitteilte, hat sich der Verbrauch von Pellets in Europa zwischen 2001 und 2013 jährlich um durchschnittlich 25 % erhöht – das bedeutet eine Verzwölffachung für diesen Beobachtungszeitraum. Österreich ist Pelletsheiz-Weltmeister Weltweiter Spitzenreiter beim Pelletsheizen ist Österreich. Laut propellets Austria sind in der Alpenrepublik bereits 112.000 Pelletskessel im Einsatz. Das sind 12,3 Pelletsheizungen pro 1.000 Einwohner. Gleich an Platz zwei hinter Österreich folgt Dänemark mit 11,3 Pelletsheizungen pro 1.000 Einwohner und rund 65.000 installierten Pelletskesseln. Aber auch in anderen europäischen Ländern boomt das Pelletsheizen. In Frankreich ist die Zahl der Pelletsöfen bis Ende 2013 auf 94.000 und die Zahl der Kessel auf 9.100 gestiegen. Deutschland konnte ebenfalls im vergangenen Jahr einen Zuwachs von 15 Prozent verzeichnen. [media] Steigende Pellets-Nachfrage Experten rechnen damit, dass die Nachfrage in den nächsten Jahren vor allem in Deutschland, Frankreich und in Italien noch stark steigen wird. Beispielsweise geht der Deutsche Pelletsverband DEPV davon aus, dass die jährliche Installationsrate in der Bundesrepublik bis zum Jahr 2017 von derzeit 30.000 Geräten auf 50.000 erhöhen wird. In Italien rechnet man mit einer Steigerung von 12.000 auf 35.000 Kesseln und in Frankreich von 9.100 auf 25.000. Hinzu kommt, dass in Europa auch immer mehr Kohlekraftwerke auf einen umweltfreundlichen Pelletsbetrieb umgestellt werden. Mehr Importe aus USA und Kanada Das rasante Wachstum am Pellets-Heizungsmarkt hat zur Folge, dass auch der Pelletsbedarf entsprechend steigt. Laut European Pellet Council soll sich der Pelletsverbrauch in Westeuropa bis 2020 von derzeit 15 Millionen Tonnen auf 25 bis 55 Millionen Tonnen erhöhen. Um diesen zusätzlichen Mengenbedarf zu decken, werden in Europa laufend neue Pelletswerke gebaut. Einen immer wichtigeren Beitrag zur Versorgungssicherheit Europas leisten aber auch Pellets-Importe. Hauptexportländer sind neben Osteuropa die USA und Kanada. Auf Grund ihres Waldreichtums verfügen diese Länder auch langfristig gesehen über ausreichende Ressourcen. Positive Auswirkungen auf den Pelletspreis ProPellets Austra Geschäftsführer Christian Rakos schätzt, dass derzeit bereits vier bis fünf Millionen Tonnen Pellets eingeführt werden. Der Großteil davon sind Industriepellets, die Kraftwerke verheizen. In Zukunft werden jedoch auch immer mehr Pellets für den privaten Gebrauch dazukommen. Viele Werke in den USA produzieren inzwischen nicht mehr allein Industriepellets für Kraftwerke, sondern auch Pellets nach dem ENplus-Zertifikat für Feuerungen im kleinen und mittleren Leistungsbereich. Damit ist nicht nur die Pelletsversorgung in Europa gesichert, auch der Pelletspreis wird durch dieses Zusatzangebot stabilisiert.
Der Pelletskessel BioWIN2 mit 200 kg Wochenbehälter ist eine preiswerte Alternative zur Variante mit vollautomatischer Pelletszuführung . In einem Interview mit Windhager Gebietsbetreuer Hubert Wieseneder erzählt Petra Braun aus Niederösterreich, warum man auch mit dieser BioWIN2-Lösung sehr komfortabel heizen kann. [media] Frau Braun, warum haben Sie sich dazu entschlossen, Ihr Wochenendhaus mit Pellets zu beheizen? Ich habe zuvor nur mit Scheitholz geheizt. Das war mir auf Dauer doch zu mühsam. Die neue Heizung sollte daher weitgehend vollautomatisch funktionieren. Da der Einbau eines Öl- oder Gaskessels für mich aus Umweltgründen nicht in Frage kam, entschied ich mich für Pellets. Dieser Brennstoff war mir einfach am sympathischsten. Pellets sind günstig, umweltfreundlich und werden auch in Österreich hergestellt. Damit bin ich unabhängig und kann mein Haus sehr preiswert mit Wärme versorgen. Warum fiel Ihre Wahl auf den Windhager Pelletskessel BioWIN2? Ich habe mich vor dem Heizungskauf von meinem Installateur, der Firma Rappersberger ausführlich beraten lassen. Herr Rappersberger hat mir den BioWIN2 mit Wochenbehälter vorgestellt und ich war sofort von diesem Gerät begeistert. Vor allem die kompakte Bauweise war mir wichtig, weil ich nur wenig Platz für den Kessel habe. Der BioWIN2 war ideal, da er auch auf der Rückseite wandbündig aufgestellt werden konnte. Damit hat der Kessel perfekt in meinen kleinen Aufstellraum gepasst. Sie haben sich für den BioWIN2 mit Wochenbehälter entschieden. Warum nicht mit vollautomatischer Pelletszuführung? Für ein Pelletslager ist in meinem Wochenendhaus leider kein Platz. Außerdem ist die Lösung mit händischer Befüllung sehr preiswert und trotzdem komfortabel. Der integrierte Wochenbehälter des BioWIN2 fasst 200 kg Pellets. Hinzu kommt, dass der Kessel sehr sparsam ist. Je nach Raumtemperatur kann ich mit einer einzigen Befüllung daher bis zu zwei Wochen heizen. Damit ist mein Haus auch während meiner Abwesenheit sicher mit Wärme versorgt. In Ihrem Heizraum steht ja auch noch eine alte Holzheizung. Nutzen Sie diese noch? Ja, wir heizen jetzt sowohl mit Scheitholz als auch mit Pellets. Der alte Holzkessel ist übrigens auch von Windhager. Obwohl er schon in die Jahre gekommen ist, läuft er noch tadellos. Es war für mich daher auch wichtig, dass die neue Heizung mit der alten kombiniert werden kann. Das funktioniert mit dem BioWIN2 perfekt. So bald der Holzkessel keine Wärme mehr liefert, schaltet sich der Pelletskessel ein. Einfach super! Gibt es noch andere Dinge, die Sie an Ihrer neuen Windhager Pelletsheizung besonders schätzen? Da gibt es noch einiges. Beispielsweise ist es für mich sehr praktisch, dass ich den BioWIN2 per SMS oder App regeln und überwachen kann. So kann ich mit meinem Handy die Heizung schon von unterwegs ein- und ausschalten , oder ich bekomme automatisch eine Nachricht, wenn die Pellets nachgefüllt werden müssen. Überzeugt haben mich aber auch die gute Verarbeitung und die hohe Qualität des Kessels. Wichtige Teile, wie die Zündung und der Brenner sind keine Verschleißteile und Windhager gewährt mir sogar fünf Jahre Vollgarantie . Ich bin mit meinem BioWIN2 mehr als zufrieden und kann ihn jederzeit wärmstens weiterempfehlen.
Der Frühling ist die beste Zeit für den Pelletskauf. Die Lager der Anbieter sind wieder gefüllt und der Pelletspreis ist niedrig. Bei der Pelletsbestellung gibt es jedoch einige Dinge zu beachten. Endlich ist der Winter vorbei und wir können uns über die ersten warmen Sonnenstrahlen und die erwachende Natur freuen. Wer will da noch ans Heizen denken? Doch gerade jetzt lohnt es sich, für den nächsten Winter vorzusorgen. Sei es mit einer Heizungs-Wartung oder mit dem Nachfüllen des Brennstoffvorrates. Auch jene, die ihr Zuhause mit Pellets wärmen, sollten ihre Lager spätestens im Sommer wieder voll machen. Denn der Pelletspreis ist zu dieser Zeit um bis zu 10 Prozent niedriger als im Herbst. So kann man sich schon eine Menge Heizkosten sparen. Bei einem Bedarf von rund 6 Tonnen Pellets und einem aktuellen Preis von 240 Euro/Tonne wären das bis zu 150 Euro. Doch nicht nur im Frühling können sich Pelletsheizungsbesitzer über den günstigen Pelletspreis freuen. Die kleinen Holzpresslinge gehören schon seit vielen Jahren zu den günstigsten Brennstoffen am Markt. Der Preisvorteil gegenüber Heizöl Extraleicht liegt derzeit bei mehr als 45 Prozent. Gas ist aktuell sogar um fast 70 Prozent teurer als Pellets. Der natürliche Wettbewerb zwischen den mittlerweile sehr zahlreichen Produzenten führt zusätzlich zu fairen Preisen für den Konsumenten. Die Qualität ist wichtig Beim Pelletskauf sollte der Heizungsbetreiber aber nicht nur auf den Preis achten, auch die Qualität spielt eine wichtige Rolle. Wer minderwertige Pellets kauft, muss damit rechnen, dass sich sein Heizkessel dafür früher oder später mit Störungen und teuren Reparaturen rächt. Aber woran erkennt man „gute Pellets“? Holzpellets werden aus Abfällen und Resten der Holz- und Sägeindustrie hergestellt, die unter hohem Druck zu kleinen Presslingen verarbeitet werden. Die Verwendung von Bindemitteln ist dabei nicht erlaubt. Pellets sollten immer eine möglichst einheitliche Länge und eine glatte, glänzende Oberfläche ohne Risse haben. Außerdem sollten in der Lieferung möglichst kein Staub enthalten sein. Das gilt natürlich auch für den Zustand der Presslinge nach dem Befüllen des Lagerraums. Durch Fehler beim Einblasen kann es passieren, das selbst Qualitätspellets zu starkem Abrieb und somit zur Staubbildung neigen. Das ist auf jeden Fall ein Grund für eine Reklamation. [media] ENplus – ein Siegel gibt Sicherheit beim Pelletskauf Wer bei der Pelletsbestellung auf Nummer sicher gehen will, sollte daher unbedingt auf Qualitätssiegel achten. Pellets, die nach ENplus zertifiziert sind, entsprechen der Güteklasse A1, die in der internationalen ISO-Norm 17225-2 definiert ist. Alle Windhager Pelletskessel für den kleinen und mittleren Leistungsbereich sind für den Betrieb mit dieser Qualitätsklasse ausgelegt. Die Verwendung zertifizierter Qualitätspellets ist daher bei Windhager auch an die Garantieleistungen geknüpft. Pellets der minderen Qualitätsklassen A2 oder B sind für das Betreiben von Kleinanlagen nicht geeignet und werden vor allem für das Beheizen von Großobjekten oder Befeuern von Heizkraftwerken eingesetzt. [media] Händler, die nach ENplus zertifiziert sind, werden von uns besonders empfohlen. Sie bieten nicht nur A1 Pelletsqualität sondern erfüllen auch bei der Herstellung, der Lagerung und bei der Lieferung der Pellets die von der Europäischen Pelletskommission definierten strengen Richtlinien. Unternehmen, die das Qualitätssiegel ENplus tragen, werden zudem regelmäßig durch unabhängige Experten überprüft. [media] Kennzeichnungen für mehr Nachhaltigkeit Neben den gängigen Qualitätssiegeln haben sich in den letzten Jahren noch zusätzliche Auszeichnungen etabliert, welche die Pellets in puncto Nachhaltigkeit klassifizieren. Beispielsweise zeichnet der Blaue Engel Holzpresslinge aus, die besonders umweltfreundlich und nachhaltig hergestellt wurden. Da der Aufwand für diese Zertifizierung jedoch sehr hoch ist, tragen nur wenige Anbieter dieses Siegel. Wem die Herkunft des Rohstoffes Holz wichtig ist, sollte auf die Zeichen FCS oder PEFC für nachhaltige Forstwirtschaft achten. Den richtigen Anbieter finden Sowohl in Österreich als auch in Deutschland gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Pelletshändler, die zertifizierte Qualitätspellets liefern. Beispielsweise findet man auf der Webseite ENplus-Pellets eine stets aktuelle Liste aller ENplus zertifizierten Pellets-Händler und –Produzenten. Hilfreiche Plattformen bei der Händlersuche sind auch pelletshome.com oder propellets.at. Übrigens sind bereits 90 Prozent der in Österreich hergestellten Pellets nach der strengen ENplus Norm zertifiziert.