Er gilt als Glücksbringer, verbringt viel Zeit auf Hausdächern und ist ein wahrer Spezialist, wenn es um sauberes und sicheres Heizen geht. Die Rede ist vom Kamin- oder Rauchfangkehrer. Um einen Einblick in die vielen Aufgaben und Tätigkeiten dieser Berufsgruppe zu erhalten, haben wir Alexander Furthner, Rauchfangkehrermeister aus Mattsee in Salzburg um ein Interview gebeten. [media] Herr Furthner, der Rauchfangkehrer wird ja meistens nur mit dem Kehren des Kamins in Verbindung gebracht. Was alles gehört denn noch zu den Leistungen eines Rauchfangkehrers? Neben den klassischen Kehr- und Reinigungsarbeiten am Heizkessel und Kamin hat der Rauchfangkehrer noch zahlreiche andere wichtige Aufgaben. Ein wichtiger Bereich unserer Arbeit ist beispielsweise die Erstellung von Befunden und Gutachten im Rahmen von Neubau- und Sanierungsarbeiten. Das beginnt schon bei der Wahl der richtigen Abgasanlage. Wir geben dem Heizungsbetreiber dazu eine Empfehlung ab und führen ergänzend Strömungsberechnungen nach EN 13384-1 durch. So können wir die einwandfreie Funktion der Feuerungsanlage gewährleisten. Auch die Abklärung der verbrennungsluftseitigen Ausführung wird von uns erledigt. In der heutigen Zeit werden im Rahmen von diversen Energieeinsparungsmaßnahmen vom Gesetzgeber immer strengere Vorgaben an die Gebäudehülle gestellt. Da ist es wichtig, dass für die Verbrennung auch genügend Sauerstoff zur Verfügung steht und die Verbrennungsluftleitung entsprechend ausgeführt wurde. In der Rohbauphase wird dann der sogenannte Rohbaubefund erstellt. Dazu gehört auch die Abnahme des verbauten Abgassystems. Auch prüfen wir, ob Abstände zu brennbaren Baustoffen eingehalten wurden und das Abgassystem betriebsdicht ist. Der ausgestellte Befund wird für die zuständige Behörde benötigt. Bei Gasheizungen z. B. gibt es keine Freischaltung der Anlage ohne den entsprechenden Befund des öffentlich zugelassenen Rauchfangkehrermeisters. Im Falle einer Heizungsmodernisierung ist oftmals eine Kaminsanierung notwendig. Diese kommt dann natürlich auch gerne aus unserem Hause. Weiters berät der Rauchfangkehrer auch in allen Fragen rund um Energieeffizienz – führt Emissionsmessungen durch und erstellt Energieausweise. [media] Manche Betriebe – so wie auch wir - verfügen über einen zusätzlichen Gewerbeschein zur Durchführung von Sanierungsarbeiten. Wie in unserem Fall sind diese Unternehmen ein Komplettanbieter und liefern dem Kunden auf Wunsch einen Kaminofen samt passendem DW-Edelstahlkamin falls einmal kein Rauchfang vorhanden ist. Wie oft sollte ein Kamin eigentlich gekehrt werden? Hier geht es nicht um ein „Soll“. Diese Arbeiten werden klar in der Feuerpolizeiordnung vorgegeben und sind abhängig vom verfeuerten Brennstoff. Anzumerken wäre, dass es bei Gasheizungen vorwiegend um die Kontrolle des „freien Querschnitt“ des Abgassystem geht – oft ist dieser durch Insekten, Vogelnester bzw. immer wieder einmal durch ganze Vögel verlegt. Hier prüft der Rauchfangkehrer eben diesen freien Querschnitt, um den gefahrlosen Abtransport der Abgase zu gewährleisten. Was passiert bei einer Kaminreinigung und mit welchen Werkzeugen arbeitet ein Rauchfangkehrer dabei? Neben der klassischen Kehrleine werden immer häufiger sogenannte Kehrhaspeln eingesetzt. Zur Überprüfung von Kunststoffabgasleitungen kommt aber durchaus auch einmal eine Inspektionskamera oder ein Endoskop zum Einsatz. Wann ist eine Kaminsanierung erforderlich? In der Regel fast bei jeder Heizungsumstellung. Der bestehende Kamin ist oft mehrere Jahrzehnte alt, während die Entwicklung moderner Heizungssysteme weit fortgeschritten ist. Das heißt, die Abgassysteme müssen an die moderne Heiztechnik angepasst werden. [media] Wie funktioniert eine Kaminsanierung ? Das ist je nach Situation vor Ort unterschiedlich. In der Regel werden Rohrelemente aus Keramik, Edelstahl oder Kunststoff in den bestehenden Schacht eingebracht und neue Anschlusselemente versetzt. Es kann aber auch durchaus vorkommen, dass ein bestehender Rauchfang nicht mehr saniert werden kann. In diesem Fall kann oft die Ausführung eines neuen Abgassystem an der Fassade zielführend sein. Achtung! Der Rauchfangkehrer muss - je nach Bestand und gewähltem, neuen Heizsystem - auch vor den Sanierungsarbeiten diverse Überprüfungen durchführen. Der Rauchfangkehrer darf ja auch die vom Gesetz geforderten Heizungsüberprüfungen durchführen. Was genau wird hier überprüft? Die Emissionsmessungen werden in der HAV – Heizungsanlagenverordnung geregelt. Hier gibt es gewisse Unterscheidungen den Brennstoff und die Leistung betreffend. Angefangen von der Verbrennungslufttemperatur, werden auch der CO 2 und der CO Wert erfasst. Über den Abgasverlust werden dabei die Schadstoffmengen gemessen. Das Messergebnis wird mit den zulässigen Grenzwerten verglichen und gegebenenfalls eine Mängelmeldung erstellt. Diese Vorgänge werden in einer Datenbank erfasst. Ab einer gewissen Leistung werden Zentralheizungsanlagen auch einer sogenannten Energieeffizienzüberprüfung unterzogen. Hier soll festgestellt werden, ob ein Heizsystem eventuell überdimensioniert ist und somit zu viel Energie verbraucht. Ist dies der Fall, empfehlen wir, die Heizung modernisieren zu lassen. Welche Tipps würden sie Ihren Kunden geben, damit ihre Heizung lange sicher und sparsam funktioniert? Alle hier angeführten Arbeiten sollten durch den öffentlich zugelassenen Rauchfangkehrermeister erfolgen. Können diverse Tätigkeiten von diesem nicht durchgeführt werden, wird immer ein Werkskundendienst empfohlen. Dieser ist speziell auf eine Marke geschult und hat in der Regel sämtliche Ersatzteile im Montagefahrzeug dabei. Grundsätzlich sollten sich Heizungsbetreiber Ihre Anlage immer genau erklären lassen und bei Bedarf beim Hersteller nachfragen. Vielen Dank Herr Furthner, für das Gespräch.
Beim Heizen mit Scheitholz bricht eine neue Ära an. Die simplen Holzkessel von damals sind Geschichte, denn noch nie zuvor war das Holzheizen umweltfreundlicher, sparsamer, effizienter und dabei gleichzeitig so innovativ! Den LogWIN Premium hat der Heizkesselhersteller Windhager schon länger im Programm, nun steigt der Holzvergaser ins nächsthöhere Level auf: Im neuen Design und mit der innovativen Systemregelung MES INFINITY ausgestattet macht das Holzheizen jetzt auch technikaffinen Heizungsbetreibern viel Freude. Denn die Steuerung funktioniert mit der hochwertigen Touch-Bedienung dank vertrauter und intuitiver Befehle sehr einfach. Das Glas-Display ist, wie auch der Heizkessel selbst, enorm widerstandsfähig. Und die hochauflösende Grafik des Bedienelements erinnert an Smartphones der neuesten Generation. Vom Wohnraum aus kann man so sämtliche Heizkreise sehr einfach regeln. Entweder mit dem neuen Masterbedienmodul MB Touch, via Regelungs-App myComfort oder dem klassischen Fernsteller. [media] Bedienungsfreundlich und zeitsparend Dank einiger praktischer Details ist der LogWIN Premium Touch eine besonders bedienungsfreundliche Heizung: Mit dem Speicher-Ladeassistenten erkennen Sie auf den ersten Blick und von weitem, ob noch genügend Wärme im Pufferspeicher vorrätig ist oder ob Sie Holz nachlegen müssen. Apropos Nachlegen: Bis zu 64 Kilogramm Buchenholz passen in den Füllraum des LogWIN Premium Touch! Für Sie als Holzheizer bedeutet das: Im Vergleich zu anderen Holzvergasern in dieser Klasse müssen sie 100 Mal pro Jahr weniger oft in den Heizraum gehen und Holz nachlegen . [media] Optional lässt sich der LogWIN Premium Touch mit einer automatischen Zündung aufrüsten: Diese nimmt dem Heizungsbetreiber einiges an Arbeit ab. Je nach Einstellung zündet der Heizkessel entweder sofort, wenn Wärme benötigt wird, oder zum gewünschten Zeitpunkt. Dadurch erübrigen sich auch Zeitungspapier oder Holzspäne zum Anheizen und Sie müssen nicht einmal zuhause sein. Ein Herz aus Edelstahl Die Robustheit des LogWIN Premium Touch haben wir ja schon eingangs erwähnt. Im Gegensatz zum Touch-Display, das auf jedes Tippen reagiert, berühren die Säuren, die beim Vergasen von Holz entstehen, den LogWIN Premium Touch herzlich wenig. Sein gesamter Innenmantel besteht – anders als bei vielen anderen Holzvergasern - aus Edelstahl. [media] Effizient und sauber Heizen Die Holzheizer wissen, wie wichtig ein Pufferspeicher für den effizienten Betrieb eines Holzvergasers ist . Noch optimaler wird die Energie dank der Schichtladefunktion genutzt: Temperaturen bis zu 80 °C werden dabei kontrolliert in den Wärmespeicher transportiert, das Heizungswasser wird nicht durchmischt. Nachdem also im Speicher ein hohes Temperaturniveau gegeben ist, muss der Betreiber weniger oft Holz nachgelegen . Lange Abbrandzeiten begünstigen ebenfalls die Nachlegeintervalle. Außerdem genügt ein Pufferspeicher in Standardausführung, auf teure Speicher mit Schichtladefunktion kann man verzichten! Die innovative Verbrennungstechnologie LambdaTherm ist dafür verantwortlich, die Leistung des Holzvergasers automatisch an den Wärmebedarf anzupassen. Die Glut bleibt lange erhalten, das erhöht die Effizienz. Und zu guter Letzt ist mit der einhängbaren Aschelade die Reinigung einfach und sauber möglich. Weitere praktische Details Auch in kleinen oder verwinkelten Heizräumen ist der LogWIN Premium Touch die richtige Wahl. Mit dem um 180° drehbaren Abgasanschluss , der optional erhältlich ist, ist die Aufstellung des Heizkessels sehr flexibel möglich.
Der Windhager Hybridkessel DuoWIN ist eine besonders innovative und vor allem energieeffiziente Lösung für das kombinierte Heizen mit Holz und Pellets. Das wissen nicht nur die DuoWIN Kesselbetreiber zu schätzen. Auch in Fachkreisen ist man von diesem Hybridkessel überzeugt. Auf der Welser Energiesparmesse wurde der DuoWIN mit dem Innovationspreis „EnergieGenie“ des Landes Oberösterreich und des Umweltministeriums ausgezeichnet. Die Verleihung fand am 27. Februar 2015 im Welios Science Center in Linz statt. Windhager Geschäftsführer, Markus Buchmayr, nahm die Auszeichnung von Umweltminister Andrä Rupprechter entgegen. Zu den Gratulanten zählten auch Landesrat Rudi Anschober und der Geschäftsführer des Oberösterreichischen Energiesparverbandes DI Dr. Gerhard Dell. [media] Der Innovationspreis EnergieGenie wurde heuer bereits zum elften Mal vergeben. Die eingereichten Produkte werden nach den Kriterien Innovation, Energieeinsparung und Neuheitsgrad bewertet. Der Windhager Hybridkessel DuoWIN hat die unabhängige Fachjury in allen Punkten überzeugt. [media] Innovation: Kein anderer Kombikessel kann Holz und Pellets gleichzeitig heizen. Durch diese innovative Neuentwicklung kann der DuoWIN rasch eine hohe Leistung bis zu 56 kW bereitstellen. Das ist zum Beispiel beim Aufheizen eines Schwimmbades sehr praktisch. [media] Energieeinsparung: Wird der DuoWIN mit Pellets betrieben, kann er die Wärme ohne Umwege direkt ins Heizsystem einbringen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kombikesseln müssen die Holzeinheit und der Wärmespeicher nicht vorher aufgeheizt werden. Das spart Energie! Im Vergleich zu herkömmlichen Kombikessel ist der DuoWIN daher im Pelletsbetrieb bis zu 25 Prozent effizienter. Selbst beim Zündvorgang ist der DuoWIN sparsamer als vergleichbare Kombikessel. Die Holzeinheit wird über verschleißfreie Zündelemente ohne Heißluftgebläse und Motor direkt gezündet. Ein Starten der Pelletseinheit ist nicht notwendig! Wollen Sie den Unterschied sehen? Dann schauen Sie sich das DuoWIN Video an >>> Neuheit: Der DuoWIN wurde im Oktober 2014 eingeführt.
Der neue Windhager Pelletskessel BioWIN2 ist nicht nur sehr kompakt und komfortabel. Er setzte auch neue Maßstäbe bei Effizienz und Umweltfreundlichkeit. Der Grund dafür liegt in seiner innovativen LowDust -Verbrennungstechnik. Windhager ist es gelungen, seinen bewährten Pelletsbrenner auf Basis der Abwurffeuerung technisch zu optimieren. Nun verursacht dieser kaum mehr nennenswerte Emissionen. Selbst die strengsten von den Gesetzgebern vorgegebenen Grenzwerte, wie beispielsweise die neue deutsche BImSchV (Bundes Immissions-Schutzverordnung) werden vom BioWIN2 in wesentlichen Bereichen sogar weit unterschritten. [media] Emissionsarmer Praxisbetrieb Das Bemerkenswerte daran ist, dass der BioWIN2 diese hervorragenden Verbrennungsergebnisse nicht nur unter Laborbedingungen am Prüfstand sondern auch in der Praxis erzielt. Das wurde erst vor kurzem durch umfangreiche Praxistests des renommierten Forschungsinstitutes Bioenergy 2020+ bestätigt. Das Institut hat dazu das Emissionsverhalten von Pelletskessel verschiedenster Hersteller direkt an installierten Anlagen, gemessen. Ganz im Gegensatz zu den Fremdfabrikaten lagen beim BioWIN2 sowohl die gemessenen CO-aber auch bei die Feinstaubemissionen beachtlich unter den vorgegebenen Grenzwerten (siehe Grafik) Besonders erfreulich war auch, dass die unter Praxisbedingungen gemessenen Emissionswerte kaum von den Prüfstandergebnissen abwichen. [media] Vor allem bei den Staubemissionen ist dieses Ergebnis bemerkenswert. Denn der von der deutschen BImSchV vorgegebene Grenzwert mit 20 mg/Nm³ ist bereits so niedrig angesetzt, dass er von handelsüblichen Messgeräten nicht mehr exakt erfasst werden kann. [media] Vorteilhafte Abwurffeuerung Der Praxistest brachte zudem die Erkenntnis, dass das Windhager-Verbrennungsprinzip auf Basis der Abwurffeuerung, die niedrigen Emissionen positiv beeinflusst. Durch den kurzen Startvorgang und das schnelle Stoppen der Verbrennung beim Abschalten kommt es in diesen Phasen nur zu geringen Emissionsspitzen. Systeme mit Unterschub- beziehungsweise mit einer seitlichen Einschubfeuerung sind hier im Nachteil. Bei diesen dauert der Startprozess meist länger. Auch nach dem Abschalten des Brenners glimmt das Glutbett meist noch unter ungünstigen Emissionsbedingungen nach. Dies ist mit ein Grund dafür, dass ein Einsatz von Pufferspeichern bei Windhager Pelletskesseln für den umweltfreundlichen Betrieb nicht erforderlich beziehungsweise sinnvoll ist. [media] Der neue BioWIN 2 überzeugt auch in der Praxis durch einen sehr emissionsarmen Betrieb. Grund dafür ist der Brenner mit LowDust-Technologie, der auf dem Prinzip der Abwurffeuerung weiterentwickelt wurde.