Ihre Heizanlage ist bereits in die Jahre gekommen? Dann haben wir zwei Tipps für Sie: Nutzen Sie die Sommermonate, um die Modernisierung der Heizung in aller Ruhe anzugehen. Falls Sie noch mit Öl heizen, legen wir Ihnen eine Pelletsheizung ans Herz. Sie erhalten dafür attraktive Förderungen und sparen anschließend laufend bei den Brennstoffkosten. Spätestens im kommenden Herbst freuen Sie sich über eine einfach zu bedienende, sichere, umweltfreundliche und sparsame Heizung! Sommermonate für Heizungsmodernisierung ideal Auch wenn bei Temperaturen um die 30 Grad die Heizung nicht oberste Priorität hat, empfehlen wir Ihnen trotzdem, mit der Modernisierung jetzt zu beginnen. Ihre Heizanlage macht im Moment sowieso Sommerpause beziehungsweise ist nur für die Warmwasserbereitung in Betrieb. Der Umstieg benötigt nur wenige Tage und die Umbauarbeiten werden Sie in Ihrem Alltag kaum beeinträchtigen. Die Sommersonne ist ein gutes Stichwort: Ihre Pelletsheizung freut sich über solare Unterstützung ! Eine Solaranlage entlastet – Sommer wie Winter - die Heizung und gleichzeitig auch Ihre Geldtasche. Pellets versus Öl An der Zapfsäule merkt man es schon, bei der nächsten Heizöllieferung wird es dann richtig offensichtlich: Der Ölpreis steigt wieder (einmal). Der Heizkostenvergleich der letzten Jahre zeigt deutlich, dass der Pelletspreis dagegen gleichbleibend stabil und günstig ist. Außerdem gibt es für den Umstieg von einer mit fossilem Brennstoff betriebenen Heizung auf eine Pelletsheizung hohe Förderungen von Bund, Ländern und Gemeinden. Umweltfreundliche Pelletsheizung Mit einer Pelletsheizung leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz! Holzpellets verbrennen CO2-neutral und belasten das Klima nicht. Der Rohstoff wächst direkt vor unserer Haustüre und ist in großen Mengen verfügbar. Es gibt noch viele weitere gute Gründe für eine Pelletsheizung! Informieren Sie sich bei Windhager oder Ihrem Installateur!
Seit März 2014 können Sie Anträge für den Sanierungsscheck 2014 stellen: Die thermische Sanierung im privaten Wohnbau wird mit bis zu 30 Prozent der der förderungsfähigen Kosten unterstützt. Das Gebäude muss nachweislich älter als 20 Jahre sein, hier gilt das Datum der Baubewilligung. Maximal sind dabei 6.000 Euro für die thermische Sanierung, wie zum Beispiel die Dämmung von Außenwänden oder der Austausch von Fenstern und Außentüren, möglich. Für die Umstellung des Heizsystems auf einen erneuerbaren Energieträger wie Holz, Pellets oder Solar erhalten Sie bis zu 2.000 Euro an Fördergeld. Förderantrag stellen Stellen Sie ab sofort über die Bausparkassen Ihren Antrag. Gültig ist die Aktion ab 3. März 2014, einreichen können Sie den Förderantrag bis 31. Dezember 2014. Den Antrag müssen Sie noch vor Beginn des Umbaus stellen. Sobald dieser genehmigt und Ihr Projekt umgesetzt ist, wird Ihnen die Förderung ausbezahlt. Voraussetzung: Die Endabrechnung sowie alle erforderlichen Unterlagen müssen bei der Antragsstelle vorliegen. Zusätzlich zum Sanierungsscheck 2014 können Sie auch Förderungen von Bundesländern und Gemeinden beantragen. [media] Förderungen in Deutschland und der Schweiz Auch in Deutschland und in der Schweiz wird das Umrüsten des Heizsystems auf Pellets, Holz oder Solar gefördert. In Deutschland gelten die aktuellen Richtlinien der BAFA . In der Schweiz gibt es für die Kantone unterschiedliche Förderungen, mehr Informationen dazu finden Sie auf der Website der EnergieSchweiz .
Wenn es draußen noch angenehm warm ist, dann ist die ideale Zeit für die Modernisierung beziehungsweise den Kauf einer neuen Heizung. Damit Sie mindestens 15 oder 20 Jahre lang zufrieden mit Ihrem neuen Wärmespender sind, sollten Sie schon beim Heizungskauf auf folgende Dinge achten: 1. Suchen Sie den Installateur ihres Vertrauens Grundsätzlich sollten Sie beim Heizungskauf immer einen Fachmann hinzuziehen. Er kann Ihnen auf Grund Ihrer persönlichen Bedürfnisse und der räumlichen Voraussetzungen die für Sie passenden Heizvarianten empfehlen. Im ersten Schritt können Sie sich auch vom Energieberater wertvolle Tipps und Empfehlungen holen. 2. Die Wahl des richtigen Brennstoffes Anders als noch vor 20 Jahren, als vor allem mit Öl und Gas geheizt wurde, stehen heute mehrere Alternativen zur Wahl. Besonders beliebt ist das Heizen mit heimischen Holzbrennstoffen wie beispielsweise Pellets oder Hackschnitzel . Sie zählen zu den erneuerbaren Energien, sind im Betrieb sehr preiswert und bieten eine hohe Versorgungssicherheit. Beide Heizvarianten funktionieren vollautomatisch und stehen dem Komfort einer Ölheizung in nichts nach. Aber auch das gute alte Scheitholz lässt sich mit modernen Scheitholzkesseln komfortabel verheizen. 3. Einbindung alternativer Energien Der Trend beim Heizen geht eindeutig hin zur kombinierten Nutzung mehrerer Energieträger. Besonders beliebt sind zum Beispiel Kombinationen mit Brauchwasser-Wärmepumpen . Da sie die Raumluft als Energiequelle nutzen, helfen sie zusätzlich Heizkosten zu sparen. Außerdem übernimmt eine Wärmepumpe in den Sommermonaten die komplette Warmwasserversorgung, sodass die Heizung abgeschaltet werden kann. Sinnvoll kann auch die Kombination mit Solar sein. 4. Die Wahl des Kesselmodells Haben Sie sich für einen Brennstoff entschieden, dann geht es darum, den perfekten Heizkessel zu finden. Dabei sollte vor allem auf heimische Produkte, die höchsten Ansprüchen genügen und mit Langlebigkeit und Verlässlichkeit überzeugen, geachtet werden. Zudem sind ein hoher Heiz- und Bedienkomfort sowie geringe Wartungsintervalle maßgeblich. Besonders empfehlenswert ist dazu der Besuch einer Messe oder die Besichtigung von Referenzanlagen . Dabei können Sie in aller Ruhe Ihre Wunschheizung genauer unter die Lupe nehmen oder Erfahrungen direkt vom Heizungsbetreiber einholen. Wer sich für eine Heizlösung von Windhager interessiert, kann diese auch in der Heiz-Erlebniswelt in Seekirchen oder in Wien live besichtigen und sich von einem der fachkundigen Mitarbeiter beraten lassen. 5. Langfristig denken Mit der Wahl des Heizsystems legt man die Wärmeversorgung seines Eigenheimes für mindestens 15 Jahre fest. Man sollte daher langfristig denken und neben dem Anschaffungspreis auch auf günstige, berechenbare Brennstoffkosten und Versorgungssicherheit Wert legen. 6. Auf das richtige Zubehör achten Wird ein Heizkessel getauscht, sollte auch das bestehende Zubehör unter die Lupe genommen werden. Oft sind auch Pumpen und Verteiler sowie die Regelung veraltet. Die neuen Energiesparpumpen arbeiten beispielsweise wesentlich effizienter und benötigen ein Vielfaches weniger Strom. Auch mit einer modernen Regelung lassen sich jede Menge Heizkosten sparen und der Komfort erhöhen. 7. Ein perfekter Kundenservice Auch die Nachbetreuung der neuen Heizung sollte schnell und reibungslos funktionieren. Bei der Wahl des Kesselherstellers sollte daher auch auf einen kompetenten und rasch zur Verfügung stehenden Kundendienst sowie freiwillige Garantieleistungen geachtet werden. 8. Den Kamin prüfen Wird ein Heizkessel getauscht, muss meistens auch der Kamin saniert werden. Die modernen Heizgeräte arbeiten wesentlich effizienter und haben dadurch geringere Abgastemperaturen. Dadurch kommt es im Kamin zur Kondensatbildung, die das Mauerwerk alter Kamine angreifen kann. Ihr Rauchfangkehrer wird Sie dazu gerne beraten. Eine Kaminsanierung funktioniert übrigens rasch und einfach. 9. Förderungen beantragen Für den Kauf bzw. die Modernisierung von Heizanlagen kann man sich von Bund, Ländern und Gemeinden Förderungen holen. Besonders hohe Zuschüsse gibt es dabei für den Umstieg von fossile auf erneuerbare Energieträger. Infos über alle Fördermöglichkeiten finden Sie auch beim Windhager Online-Förder-Service. 10. Ausführlich erklären lassen Ist die Heizung installiert, soll sich der Betreiber genügend Zeit für eine genaue Erklärung durch den Techniker/Installateur nehmen. Vor allem der richtige Umgang mit der Regelung kann zusätzlich Heizkosten sparen und den Komfort der Heizanlage erhöhen.
Er ist Rauchfangkehrermeister, Tüftler, Bastler und erklärter Biomasse-Fan: Elmar Greil aus Pfunds in Tirol hat seit bald zwei Jahren einen Windhager Hackgutvergaser im Keller. Und er ist froh über diese Entscheidung, die das Heizen für ihn um ein Vielfaches bequemer gemacht hat. Für dieses Plus an Komfort scheute Elmar Greil bei der Sanierung seiner Heizanlage keine Mühen: Um ein unterirdisches Hackgutlager zu schaffen, grub er seinen Garten um. Betonierte einen Bunker. Montierte eine hydraulische Klappe für das Lager, in dem die Hackschnitzel mit einem umfunktionierten Getreidetrocknungs-Gebläse belüftet werden. Und es hat sich ausgezahlt! Qualität „Made in Austria“: Der sauberste Hackgutkessel der Welt Als Experte in Sachen Heizen legt Elmar Greil großen Wert auf Qualität. Er informierte sich vor der Investition ausführlich über verschiedene Heizkessel. „ Der Windhager PuroWIN überzeugte mich vor allem mit seiner innovativen Vergasertechnologie. Die Art der Verbrennung in dieser kompakten Bauweise habe ich noch nie gesehen“, erzählt Greil. Der patentierte Zero-Emission-Vergaser arbeitet mit dem Prinzip der Gegenstromvergasung. Diese garantiert eine fast emissionsfreie Verbrennung des Hackguts. „Der PuroWIN ist der sauberste Hackgutkessel der Welt. Die Staubwerte sind kaum messbar“, so Thomas Walk, Gebietsbetreuer in Tirol und Vorarlberg. Diese Argumente waren für den Rauchfangkehrermeister ausschlaggebend, den Zamser Installateur Luzian Bouvier und Windhager mit der Planung der Heizanlage zu beauftragen. [media] Günstig und nachhaltig heizen mit Hackschnitzelheizung Letztes Jahr wurde das Mehrfamilienhaus saniert und erweitert. Vier Erwachsene und zwei Kinder leben nun auf rund 300 Quadratmetern Wohnfläche. Im Keller befindet sich auch ein Waschraum, in dem Elmar Greil und seine drei Mitarbeiter nach der Arbeit duschen. Der PuroWIN mit 24 kW Nennwärmeleistung verbraucht pro Jahr etwa 35 Schüttraummeter Hackgut. Elmar Greil kauft es direkt beim örtlichen Sägewerk. „Die Hackschnitzel sind qualitativ sehr hochwertig und müssen kaum mehr belüftet werden. Sie haben bereits einen idealen Wassergehalt“, sagt er. Elmar Greil weiß, wovon er spricht: Als Rauchfangkehrer reinigt er nicht nur Kamine, sondern kontrolliert auch die Abgaswerte von Heizanlagen. Zu feuchte Hackschnitzel führen zu geringerer Effizienz, höheren Emissionen und einer verkürzten Lebensdauer des gesamten Heizsystems. [media] [media] [media] 6-Meter-Schnecke transportiert Hackgut „Für die Beförderung des Hackguts wurden ein Protektor-Rührwerk und eine sechs Meter lange Schnecke verlegt. Diese verläuft vom Lager über einen unterirdischen Schacht in den Heizraum“, erklärt Gebietsbetreuer Thomas Walk. Die Seitenschubtechnologie (SST) des Windhager Schneckenkanals und eine konstant gute Qualität des Hackguts sorgen für einen reibungslosen und besonders leisen Brennstofftransport. [media] Der Windhager PuroWIN hat einen Ölkessel und einen über zwanzig Jahre alten Festbrennstoffkessel abgelöst. Letzteren musste Herr Greil händisch beschicken und auch reinigen. Der gewonnene Komfort durch den automatischen Hackgutvergaser bereitet Elmar Greil neben viel Freude nun auch mehr Zeit zum Tüfteln.
Der aktuelle politische Konflikt in der Ukraine führt uns deutlich vor Augen, wie unsicher unsere vorwiegend aus fossilen Brennstoffen bestehende Energieversorgung ist. Wenn die EU-Länder ihre Wirtschaftssanktionen gegenüber Russland so wie vorgesehen verschärfen, wird es immer wahrscheinlicher, dass uns Putin im Gegenzug den Gashahn abdreht . Was das bedeutet, haben wir bereits im Jänner 2009 zu spüren bekommen. Wegen eines Streits zwischen Russland und der Ukraine fielen damals die Gaslieferungen für zwei Wochen komplett aus – und das mitten in der kältesten Jahreszeit. Einige Länder wie beispielsweise Österreich mussten daher kurzfristig auf ihre Gasreserven zurückgreifen. So wie es derzeit aussieht, könnte das bald wieder der Fall sein. Europa hängt am russischen Gas-Tropf „Halb so schlimm“ mögen nun viele denken. „ Der Winter ist vorüber und einen dauerhaften Gas-Lieferstopp kann sich Putin ohnehin nicht leisten“. Auch wenn diese Aussage bis zu einem gewissen Grad stimmt, sollte uns die derzeitige Situation zu denken geben. Denn Erdgas spielt in der Energieversorgung Europas eine zentrale Rolle und ein Großteil der Gaslieferungen stammt aus Russland. Europa ist also in hohem Ausmaß von einem unberechenbaren Energielieferanten abhängig und damit auch erpressbar. So werden derzeit rund die Hälfte des österreichischen und rund ein Drittel des deutschen Gasverbrauches aus russischen Gaslieferungen gedeckt. In einigen süd- und osteuropäischen Ländern liegt der russische Anteil sogar bei fast bei 100 Prozent , zum Beispiel in Griechenland, Tschechien, der Slowakei, in Bulgarien und in den baltischen Ländern. Wie es bereits in der Ukraine der Fall war, hätte ein Gas-Lieferstopp katastrophale wirtschaftliche Auswirkungen in diesen Ländern. Erneuerbare Energien ausbauen Europa ist daher gefordert, die Energieversorgung möglichst schnell auf eine breitere Basis zu stellen. Der Umstieg auf alternative Gas-Lieferanten wie zum Beispiel Norwegen oder die USA spielt hier eine ebenso wichtige Rolle, wie der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien. Vor allem die Wärmeversorgung aus Biomasse, insbesondere aus Holzbrennstoffen, bietet uns eine versorgungssichere und auch umweltfreundliche Alternative . Denn Holz als nachwachsender Brennstoff ist in Europa ausreichend vorhanden. Zudem sind Holzbrennstoffe wesentlich günstiger als Gas und Öl wodurch sich ein Umstieg rasch bezahlt macht. [media] Um den Ausbau der erneuerbaren Energien voranzutreiben, muss die EU auch entsprechende Rahmenbedingungen schaffen und Ihre Förderpolitik überdenken. Derzeit fließt noch ein Großteil der Fördermittel in die fossilen und nuklearen Töpfe. So standen im Jahr 2011 der Fördersumme von mehr als 100 Milliarden Euro für herkömmliche Energieträger nur 30 Milliarden Euro Fördergelder für erneuerbare Energien gegenüber. Würden die beiden Fördertöpfe getauscht, würden Europas Haushalte nicht nur unabhängiger sondern auch wesentlich umweltfreundlicher beheizt.