Der aktuelle politische Konflikt in der Ukraine führt uns deutlich vor Augen, wie unsicher unsere vorwiegend aus fossilen Brennstoffen bestehende Energieversorgung ist. Wenn die EU-Länder ihre Wirtschaftssanktionen gegenüber Russland so wie vorgesehen verschärfen, wird es immer wahrscheinlicher, dass uns Putin im Gegenzug den Gashahn abdreht . Was das bedeutet, haben wir bereits im Jänner 2009 zu spüren bekommen. Wegen eines Streits zwischen Russland und der Ukraine fielen damals die Gaslieferungen für zwei Wochen komplett aus – und das mitten in der kältesten Jahreszeit. Einige Länder wie beispielsweise Österreich mussten daher kurzfristig auf ihre Gasreserven zurückgreifen. So wie es derzeit aussieht, könnte das bald wieder der Fall sein. Europa hängt am russischen Gas-Tropf „Halb so schlimm“ mögen nun viele denken. „ Der Winter ist vorüber und einen dauerhaften Gas-Lieferstopp kann sich Putin ohnehin nicht leisten“. Auch wenn diese Aussage bis zu einem gewissen Grad stimmt, sollte uns die derzeitige Situation zu denken geben. Denn Erdgas spielt in der Energieversorgung Europas eine zentrale Rolle und ein Großteil der Gaslieferungen stammt aus Russland. Europa ist also in hohem Ausmaß von einem unberechenbaren Energielieferanten abhängig und damit auch erpressbar. So werden derzeit rund die Hälfte des österreichischen und rund ein Drittel des deutschen Gasverbrauches aus russischen Gaslieferungen gedeckt. In einigen süd- und osteuropäischen Ländern liegt der russische Anteil sogar bei fast bei 100 Prozent , zum Beispiel in Griechenland, Tschechien, der Slowakei, in Bulgarien und in den baltischen Ländern. Wie es bereits in der Ukraine der Fall war, hätte ein Gas-Lieferstopp katastrophale wirtschaftliche Auswirkungen in diesen Ländern. Erneuerbare Energien ausbauen Europa ist daher gefordert, die Energieversorgung möglichst schnell auf eine breitere Basis zu stellen. Der Umstieg auf alternative Gas-Lieferanten wie zum Beispiel Norwegen oder die USA spielt hier eine ebenso wichtige Rolle, wie der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien. Vor allem die Wärmeversorgung aus Biomasse, insbesondere aus Holzbrennstoffen, bietet uns eine versorgungssichere und auch umweltfreundliche Alternative . Denn Holz als nachwachsender Brennstoff ist in Europa ausreichend vorhanden. Zudem sind Holzbrennstoffe wesentlich günstiger als Gas und Öl wodurch sich ein Umstieg rasch bezahlt macht. [media] Um den Ausbau der erneuerbaren Energien voranzutreiben, muss die EU auch entsprechende Rahmenbedingungen schaffen und Ihre Förderpolitik überdenken. Derzeit fließt noch ein Großteil der Fördermittel in die fossilen und nuklearen Töpfe. So standen im Jahr 2011 der Fördersumme von mehr als 100 Milliarden Euro für herkömmliche Energieträger nur 30 Milliarden Euro Fördergelder für erneuerbare Energien gegenüber. Würden die beiden Fördertöpfe getauscht, würden Europas Haushalte nicht nur unabhängiger sondern auch wesentlich umweltfreundlicher beheizt.
In Österreich und Deutschland sind Pellets oder auch Holzpellets schon seit vielen Jahren ein Begriff, immerhin ist auch der Pro-Kopf-Verbrauch in Österreich nach Estland weltweit am höchsten. Rund 112.000 Pelletsheizungen werden in Österreich derzeit betrieben, etwa 325.000 in Deutschland. In Österreich kommen jedes Jahr etwa 10.000 neue Kessel dazu. Doch warum fällt bei so vielen Heizungsbetreibern die Wahl auf eine Pelletsheizung? Überzeugende Gründe für Pellets 1. Pellets schonen das Klima Wenn Sie mit Pellets heizen, sagen Sie dem Treibhauseffekt und saurem Regen den Kampf an. Im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas ist das Heizen mit Pellets CO2-neutral , weil ein Baum in seinem Leben genau so viel CO2 aufnimmt, wie er beim Verbrennen oder Verrotten wieder abgibt. [media] 2. Pellets sind ein preisstabiler Brennstoff Seit vielen Jahren sind Pellets einer der günstigsten und preisstabilsten Brennstoffe. So ist aktuell der inflationsbereinigte Pelletspreis mit Ende April sogar etwas geringer als zur Vergleichszeit im Vorjahr. Verglichen mit Heizöl kosten Pellets fast nur die Hälfte. [media] 3. Pellets wachsen nach Pellets sind die ideale Alternative zu Heizöl oder Gas, da sie nicht nur umweltfreundlich sind, sondern der Rohstoff ist auch langfristig verfügbar. In Europas Wäldern wächst mehr Holz nach, als geerntet werden kann und die Produktionskapazitäten von Pellets sind höher als der Verbrauch. 4. Der Rohstoff Holz wird für die Pelletsproduktion sparsam verwendet Pellets werden zum Großteil aus den Abfallprodukten der Sägeindustrie hergestellt , also aus Säge- und Hobelspänen. 5. Die Pelletsherstellung erfolgt klimaschonend Pellets sind nicht nur ein umweltschonender Brennstoff, sondern werden auch selbst mit geringem Energieaufwand hergestellt . Für das Trocknen der Sägespäne wird der Großteil der Energie benötigt, wobei diese meist durch die Verbrennung der Rinde erzeugt wird. Durch die größtenteils regionale Produktion verkürzen sich zusätzlich die Transportwege. 6. Auf eine Pelletsheizung umsteigen ist einfach und geht schnell Der Umstieg von einer Öl- auf eine Pelletsheizung ist einfach. Meist sind keine baulichen Maßnahmen erforderlich. Der Öltankraum lässt sich einfach in ein Pelletslager umfunktionieren. 7. Mit Pellets heizen Sie bequem Wer den Komfort einer Ölheizung schätzt, muss beim Heizen mit Pellets nicht darauf verzichten: Pelletskessel funktionieren vollautomatisch, das bedeutet, dass der Brennstoff automatisch zugeführt wird und sich der Kessel selbst reinigt. Lediglich die Asche muss der Betreiber entsorgen, wobei das im besten Fall nur einmal im Jahr notwendig ist. 8. Für eine Pelletsheizung erhalten Sie Förderungen Die Anschaffung einer Pelletsheizung wird vom Bund, den Ländern und Gemeinden mit Förderungen unterstützt. 9. Pellets sind ein Qualitätsbrennstoff, der genormt ist Pellets werden nach der europäischen Norm EN 14961-2 hergestellt und sind in drei Qualitätsklassen erhältlich. Der Hersteller muss diese Klassen beim Verkauf angeben. 10. Pellets sichern die heimische Wirtschaft Wenn Sie mit Pellets heizen, tragen Sie zur Wertschöpfung im eigenen Land bei und erhalten Arbeitsplätze. Laut einer Erhebung waren es 2012 in Österreich 18.500 Vollzeitstellen, die durch Holz als Energieträger gesichert wurden.
Das nennt man wahre Firmentreue: Insgesamt 46 Jahre war unser Kollege, Josef Huber, bei Windhager beschäftigt. In dieser Zeit hat er sich vom Lehrling zur Führungskraft hochgearbeitet, kennt heute unsere Heizkesselfertigung aus dem FF und hat bis zuletzt Windhager Gäste mit seinen Werksführungen begeistert. Wer so lange in einem Unternehmen arbeitet, hat natürlich viel zu erzählen. Wir haben unseren lieben Josef daher noch um ein Interview gebeten, bevor er sich in seinen wohlverdienten Ruhestand verabschiedete. Josef, wofür warst du bei Windhager zuletzt zuständig? Ich war in der Arbeitsvorbereitung für die Fertigung der Kesselmodelle BioWIN2 , LogWIN Klassik und LogWIN Premium sowie für den BioWIN XL verantwortlich. Zu meinen Aufgaben gehörte die Arbeitsplatzgestaltung, das Erstellen von Arbeitsplänen, das Ermitteln von Vorgabezeiten und in Summe das Sicherstellen einer hohen Fertigungsqualität. Auch die Leitung und Organisation der gesamten Haustechnik wie beispielsweise die Instandhaltung der Firmengebäude gehörte zu meinem Aufgabenbereich. In dieser Funktion war ich auch am Umbau der Firmenzentrale sowie am Ausbau unserer Kesselfertigung maßgeblich beteiligt. Und zu guter Letzt war ich auch für Werksführungen zuständig. Erinnerst du dich noch an deinen ersten Arbeitstag? Ich kann mich sogar noch sehr gut erinnern. Von einem Kollegen habe ich erfahren, dass bei Windhager ein Lehrling gesucht wird. Ich bin dann gleich zur Firma gefahren und habe mich beim damaligen Chef, Werner Windhager, persönlich vorgestellt. Schon nach einem kurzen Gespräch hat mich Herr Windhager eingestellt. Ich musste mich weder schriftlich bewerben, noch einen Lebenslauf abgeben. Das war damals schon sehr ungewöhnlich, aber es hat anscheinend alles gepasst. Am 11. September 1970 habe ich dann bei Windhager zu arbeiten begonnen. In welcher Abteilung hast du begonnen und wie waren deine ersten Eindrücke vom Unternehmen? Ich habe in der Lehrwerkstätte angefangen und nach der Grundausbildung kam ich in den Werkzeugbau. Mein Eindruck war ein guter, ich fühlte mich sehr gut aufgehoben und war damals sehr stolz, bei Windhager eine Lehre machen zu dürfen. Das war zu dieser Zeit schon etwas ganz Besonderes. Welche Stationen hast du in deiner Windhager Karriere alle durchlaufen? Meine Lehrzeit dauerte dreieinhalb Jahre. Danach war ich fünf Jahre als Werkzeugmacher beschäftigt. Irgendwie habe ich mir aber damals schon gedacht, dass ich zu anderen Aufgaben bestimmt bin. Ich wollte einfach mehr Verantwortung und Führungsaufgaben übernehmen. Um mich weiter zu entwickeln, besuchte ich die zweijährige Werkmeisterschule für Maschinenbau. Danach folgten weitere Fach- und Führungsseminare. Angereichert mit neuem Wissen wechselte ich in die Qualitätssicherung. Nach jeweils einem Ausbildungsjahr in der Arbeitsvorbereitung und Konstruktion wurde ich zum Vorarbeiter in der Schweißerei mit Führungsverantwortung für 50 Mitarbeiter bestellt. Nach neun Jahren als Fertigungsleiter im Werk 3 wechselte ich 1999 in die Arbeitsvorbereitung, wo ich bis zuletzt tätig war. Welche deiner Aufgaben zählte zu den größten Herausforderungen? Als Meister in der Arbeitsvorbereitung war es für mich die größte Herausforderung, die Herstellung fehlerfreier Produkte zu niedrigen Herstellkosten sicherzustellen. Auch die Integration moderner Maschinen in unsere Fertigung war eine spannende Aufgabe. 1982 haben wir als erstes Unternehmen der Heizungsbranche bereits Schweißroboter eingesetzt. Welche Tätigkeiten hast du am liebsten erledigt? Das Führen von Menschen war für mich die schönste Aufgabe. Die Verschiedenheit jedes einzelnen. Auf jeden Menschen eingehen, ihn zu verstehen, und entsprechend seiner Fähigkeiten zu fördern und auch Grenzen zu erkennen. Du warst 46 Jahre im selben Unternehmen – hast du nie überlegt, zwischendurch einmal den Job zu wechseln? Ja, ich hatte einmal überlegt meinen Job zu wechseln, als ich bemerkte, dass ich Führungsaufgaben übernehmen möchte. Das hat sich dann aber von selbst erledigt, als mir bei Windhager eine entsprechende Position geboten wurde. Was hat dir an Windhager und an deiner Arbeit besonders gut gefallen? Mir haben an sich alle meine Aufgaben, die ich erledigen durfte, vor allem aber das selbständige Arbeiten, sehr gut gefallen. Ich hatte viel Freiraum bei der Arbeit und mir wurde von allen Seiten großes Vertrauen entgegengebracht. Was wird dir an Windhager am meisten fehlen? Ich habe bei der Firma Windhager vom ersten bis zum letzten Tag sehr gerne gearbeitet und kann eine sehr positive Bilanz ziehen. Vor allem durfte ich mit sehr lieben Menschen zusammenarbeiten, die mir jetzt natürlich fehlen werden. [media] Vielen Dank lieber Josef für das Interview – wir wünschen dir für deine Zukunft alles Gute!!
Der Windhager Hybridkessel DuoWIN ist eine besonders innovative und vor allem energieeffiziente Lösung für das kombinierte Heizen mit Holz und Pellets. Das wissen nicht nur die DuoWIN Kesselbetreiber zu schätzen. Auch in Fachkreisen ist man von diesem Hybridkessel überzeugt. Auf der Welser Energiesparmesse wurde der DuoWIN mit dem Innovationspreis „EnergieGenie“ des Landes Oberösterreich und des Umweltministeriums ausgezeichnet. Die Verleihung fand am 27. Februar 2015 im Welios Science Center in Linz statt. Windhager Geschäftsführer, Markus Buchmayr, nahm die Auszeichnung von Umweltminister Andrä Rupprechter entgegen. Zu den Gratulanten zählten auch Landesrat Rudi Anschober und der Geschäftsführer des Oberösterreichischen Energiesparverbandes DI Dr. Gerhard Dell. [media] Der Innovationspreis EnergieGenie wurde heuer bereits zum elften Mal vergeben. Die eingereichten Produkte werden nach den Kriterien Innovation, Energieeinsparung und Neuheitsgrad bewertet. Der Windhager Hybridkessel DuoWIN hat die unabhängige Fachjury in allen Punkten überzeugt. [media] Innovation: Kein anderer Kombikessel kann Holz und Pellets gleichzeitig heizen. Durch diese innovative Neuentwicklung kann der DuoWIN rasch eine hohe Leistung bis zu 56 kW bereitstellen. Das ist zum Beispiel beim Aufheizen eines Schwimmbades sehr praktisch. [media] Energieeinsparung: Wird der DuoWIN mit Pellets betrieben, kann er die Wärme ohne Umwege direkt ins Heizsystem einbringen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kombikesseln müssen die Holzeinheit und der Wärmespeicher nicht vorher aufgeheizt werden. Das spart Energie! Im Vergleich zu herkömmlichen Kombikessel ist der DuoWIN daher im Pelletsbetrieb bis zu 25 Prozent effizienter. Selbst beim Zündvorgang ist der DuoWIN sparsamer als vergleichbare Kombikessel. Die Holzeinheit wird über verschleißfreie Zündelemente ohne Heißluftgebläse und Motor direkt gezündet. Ein Starten der Pelletseinheit ist nicht notwendig! Wollen Sie den Unterschied sehen? Dann schauen Sie sich das DuoWIN Video an >>> Neuheit: Der DuoWIN wurde im Oktober 2014 eingeführt.
Umstellung auf eine Pelletsheizung wird vom Klima- und Energiefonds gefördert: Der Umstieg von fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas auf einen erneuerbaren Energieträger ist in vollem Gang. Seit 14. April 2014 gibt es eine Förderaktion vom Klima- und Energiefonds der österreichischen Bundesregierung. Neu installierte Pellets- oder Hackgutzentralheizungen werden mit 1.400 Euro gefördert , wenn sie einen bestehenden fossilen Kessel ersetzen. Für den Tausch einer mindestens 15 Jahre alten Holzheizung auf eine Pelletsheizung oder einen Hackschnitzelkessel gibt’s 800 Euro Fördergeld, 500 Euro für einen Pelletskaminofen. [media] Ab sofort Förderantrag stellen Ab sofort können Sie sich in einem zweistufigen Verfahren für die Förderung registrieren und anschließend den Antrag stellen. Voraussetzung für die Förderung: Die Heizung muss überwiegend privat genutzt werden und es dürfen nur Heizkessel mit einer automatischen Zuführung des Brennstoffs eingebaut werden. Zusätzliche Förderungen sind möglich Es können auch weitere Förderungen , zum Beispiel von Ländern oder Gemeinden in Anspruch genommen werden. Eine zweite Bundesförderung, zum Beispiel der Sanierungsscheck 2014, kann allerdings nicht kombiniert werden.
Ein Blick hinter die Kulissen und in die Werkzeugkisten vom Windhager Kundendienst. Was mache ich, wenn meine Heizung nicht funktioniert? Warum habe ich kein Warmwasser? Ich möchte einen Wartungstermin vereinbaren. Jeden Tag wickeln etwa 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Windhager Kundendienst ca. 1.100 Telefonate und Anrufe rund ums Heizen ab, teilen die zuständigen Kundendienst-Techniker ein und sind um die schnellstmögliche Lösung der Kunden-Anliegen bemüht. Heute möchten wir mit Ihnen einen Blick hinter die Kulissen vom Windhager Kundendienst werfen. Zur Vereinbarung einer Wartung, Inbetriebnahme oder bei Problemen mit Ihrer Heizung: Rufen Sie den Kundendienst an! Der erste Anruf an diesem Tag geht bei Alexander Hofer, Innendienst-Mitarbeiter im Kundendienst, ein. Der Kunde hat einen Holzvergaserkessel von Windhager und möchte einen Wartungstermin vereinbaren . Sobald Alexander Hofer den Auftrag einem Techniker zuteilt, erhält der Kunde übrigens eine Terminbestätigung via SMS. [media] Reparaturen, Inbetriebnahmen, Wartungen: Der Kundendiensttechniker ist unterwegs Um 7:30 Uhr startet der Arbeitstag von Hermann Schleicher. Er ist bereits seit neun Jahren bei Windhager als Kundendiensttechniker unterwegs. Zuerst überprüft er, welche Aufträge er heute hat: Sind es Wartungen, Inbetriebnahmen von neuen Heizkesseln oder notwendige Reparaturen? Der erste Kunde benötigt ein Ersatzteil für einen Pelletskessel . Gut, dass in jedem Windhager Kundendienstfahrzeug an die 600 verschiedene Originalersatzteile mit dabei sind! [media] [media] Jeder Windhager Kundendiensttechniker erhält eine umfassende Ausbildung Seit 2007 ist Hermann Schleicher auch Schulungstechniker, das bedeutet, dass er Techniker, die am Anfang der Karriere bei Windhager stehen, mehrere Wochen zu gemeinsamen Schulungseinsätzen mitnimmt. Zuvor muss jeder Techniker bei Windhager eine einzigartige und umfassende Ausbildung absolvieren und dabei sämtliche Heizkessel der verschiedensten Generationen kennenlernen. Regelmäßige Heizungswartung ist wichtig Der nächste Einsatz führt den Windhager Kundendiensttechniker zu einem Holzvergaserkessel, der gewartet werden muss. Der Kunde hat beim Kauf des Geräts einen Wartungsvereinbarung abgeschlossen. Durch eine regelmäßige Wartung wird nicht nur die bis zu fünfjährige Garantie gewährleistet, sondern der Heizkessel läuft effizienter und länger. Der Windhager Kundendienst ist 365 Tage im Jahr, täglich von 6 Uhr bis 22 Uhr erreichbar. Tipp: Auch über die Website können Sie uns Ihre Anliegen mitteilen! Auch die Windhager Niederlassungen in Deutschland und der Schweiz betreiben einen eigenen Kundendienst. Mehr Informationen dazu finden Sie auf unserer Website.
Christian Thier ist ein geprüfter, unabhängiger Energieberater. Der 43-jährige Seekirchner steht Installateuren und Privatpersonen beratend zur Seite und unterstützt auch Windhager in der Planungsberatung. Da er sich bestens mit dem österreichischen Energieausweis auskennt, haben wir bei ihm genau nachgefragt und uns alle wichtigen Infos geben lassen. Was sind Ihre Aufgaben als unabhängiger Energieberater? Meine Aufgaben sind sehr abwechslungsreich. Ich helfe dabei, den Energieausweis richtig zu lesen und die Angaben richtig zu bewerten. Auf Basis der Informationen, die im Energieausweis stehen, kann ich meinen Kunden dann die für sie passendste Heizlösung empfehlen. Selbstverständlich ist meine Meinung neutral, ich repräsentiere keine Marke. Eine weitere wichtige Aufgabe ist, dass ich – sowohl Kunden als auch Installateur, die für ihre Auftraggeber anfragen – Auskünfte über Förderungen geben kann. In Österreich ist es leider so, dass jedes Bundesland unterschiedliche Förderungen hat. Was ist ein Energieausweis eigentlich? Wozu brauche ich ihn? Sie können den Energieausweis als Typenschein für ein Gebäude verstehen, der den Energiebedarf eines Hauses und seine Energieeffizienz anzeigt. Sie müssen ihn für jedes Gebäude, das neu- oder umgebaut wird, ausstellen lassen. Auch wenn Sie Ihr Haus umfassend renovieren, vermieten, verkaufen oder verpachten, benötigen Sie einen Energieausweis. Wie viel kostet so ein Energieausweis? Das kann ich ohne Angaben nicht genau sagen. Bei einem neuen Standard-Einfamilienhaus kostet der Energieausweis rund 400 Euro. Wer stellt einen Energieausweis aus? Hauptsächlich Bauunternehmen, Planungsbüros, Heizungstechniker, Ingenieurbüros und Architekten. Unter www.energieausweis.at finden Sie schnell und einfach, welcher Betrieb in Ihrer Nähe Energieausweise ausstellt. Was steht im Energieausweis? Der Energieausweis enthält umfangreiche Informationen. Er weist folgende Kennzahlen aus: Der Heizwärmebedarf, der Wärmebedarf für Warmwasser, der Heizenergiebedarf, der Endenergiebedarf, der Primärenergiebedarf, der Gesamtenergieeffizienzfaktor, die CO2-Emissionen und Empfehlungen für Maßnahmen, beispielsweise den Austausch der Heizanlage. Und was sind die wichtigsten Kennzahlen? Der Heizwärmebedarf, kurz HWB , ist eine der wichtigsten. Diese Kennzahl dient als Skala, damit Sie einschätzen können, wie gut Ihr Gebäude im Vergleich mit anderen gedämmt ist. Sie können diesen Wert mit den Energieklassen für Kühlschränke vergleichen. Die Energieklassen des HWB reichen von G (sehr schlecht) bis A++ (sehr gut). Der sogenannte fGee, der Gesamtenergieeffizienzfaktor, ist auch sehr wichtig. Er zeigt, wie energieeffizient Ihr Gebäude im Vergleich zu einem Neubau von 2007 ist. Je kleiner dieser Wert ist, umso effizienter ist Ihr Haus. 0,5 bedeutet beispielsweise, dass Ihr Haus um 50 Prozent besser effizienter ist als ein vergleichbarer Neubau im Jahr 2007. Wenn ich einen Energieausweis habe, ist dieser dann für immer gültig? Nein, er gilt ab dem Ausstellungsdatum zehn Jahre. Wollen Sie Ihr Haus oder Ihre Eigentumswohnung danach vermieten oder eine Förderung beantragen, brauchen Sie einen neuen Energieausweis.