Umstellung auf eine Pelletsheizung wird vom Klima- und Energiefonds gefördert: Der Umstieg von fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas auf einen erneuerbaren Energieträger ist in vollem Gang. Seit 14. April 2014 gibt es eine Förderaktion vom Klima- und Energiefonds der österreichischen Bundesregierung. Neu installierte Pellets- oder Hackgutzentralheizungen werden mit 1.400 Euro gefördert , wenn sie einen bestehenden fossilen Kessel ersetzen. Für den Tausch einer mindestens 15 Jahre alten Holzheizung auf eine Pelletsheizung oder einen Hackschnitzelkessel gibt’s 800 Euro Fördergeld, 500 Euro für einen Pelletskaminofen. [media] Ab sofort Förderantrag stellen Ab sofort können Sie sich in einem zweistufigen Verfahren für die Förderung registrieren und anschließend den Antrag stellen. Voraussetzung für die Förderung: Die Heizung muss überwiegend privat genutzt werden und es dürfen nur Heizkessel mit einer automatischen Zuführung des Brennstoffs eingebaut werden. Zusätzliche Förderungen sind möglich Es können auch weitere Förderungen , zum Beispiel von Ländern oder Gemeinden in Anspruch genommen werden. Eine zweite Bundesförderung, zum Beispiel der Sanierungsscheck 2014, kann allerdings nicht kombiniert werden.
Aktuellen Meldungen zu Folge wird 2014 als das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in die Geschichte eingehen. Die Folgen dieses Temperaturrekords waren dramatisch: Extreme Hitzewellen, Dürreperioden, Stürme und Flutkatastrophen haben weltweit riesige Schäden verursacht und tausende Menschenleben gekostet. Wetterextreme nehmen zu Mittlerweile ist bekannt, dass die fortschreitende globale Erwärmung mit all ihren Folgen von uns Menschen verursacht wird. Durch die Nutzung fossiler Energien blasen wir klimaschädliches CO2 in die Luft und heizen damit unser Klima an. Der CO2-Ausstoß steigt ständig. Deshalb gehen Experten davon aus, dass die Wetterextreme der vergangenen Jahre noch zunehmen werden, wenn wir nicht rasch handeln. „Weg von den fossilen hin zu den erneuerbaren Energien“ lautet das einzig wirksame Mittel gegen den drohenden Klimakollaps. Die dafür erforderlichen Technologien und Ressourcen wären zwar ausreichend vorhanden, doch wie es scheint, liegt den Industrienationen am Klimaschutz nicht wirklich viel. 438 Milliarden Euro Förderung für fossile Energien Anstatt eine rasche Energiewende mit den entsprechenden Rahmenbedingungen voranzutreiben, werden weiterhin Milliardensummen in die Erschließung und Förderung neuer Öl- und Gasvorkommen investiert. Laut dem World Energy Outlook der Internationalen Energieagentur (IEA) betrugen allein im Jahr 2012 die weltweiten Subventionen für fossile Energien 438 Milliarden Euro. Ein beträchtlicher Teil dieser Fördergelder floss dabei in die Erkundung von neuen Öl- Gas- und Kohlevorkommen. Diese Phase ist nicht nur sehr teuer sondern birgt auch ein großes Risiko. Denn bleibt eine Probebohrung ergebnislos, werden die dafür investierten Millionen an Steuergeldern buchstäblich „versenkt“. Laut einer Studie des britischen Thinktank Oversea Development Institute (ODI) wurde diese Risikominderung im Jahr 2012 mit 73 Milliarden Euro subventioniert. Das ist doppelt so viel wie der Betrag, den die 20 größten Öl- und Gasfirmen 2013 in die Erkundung neuer Energiequellen investiert haben. Wie diese Studie auch zeigt, ist die Förderung neuer, fossiler Vorkommen mittlerweile so aufwändig und teuer, dass ein Großteil der heutigen Öl- und Gasförderprojekte ohne staatliche Zuschüsse nicht profitabel wären. Klimapolitik als Lippenbekenntnis Diese Subventionspolitik ist umso unverständlicher, als sie auch im klaren Widerspruch zu den erklärten Klimazielen der Nationen steht. Bereits 2009 hatten die G-20 –Staaten bei einem Gipfel in Pittsburgh angekündigt, die Förderungen für fossile Brennstoffe deutlich zu kürzen. Leider blieb dieses Vorhaben genauso ein Lippenbekenntnis wie der 2010 in Cancun getroffene Beschluss, die die Klimaerwärmung auf gerade mal beherrschbare maximale zwei Grad einzudämmen. Weder das eine noch das andere ist bisher eingetreten. Ganz im Gegenteil. Der Anteil des klimaschädlichen CO2 war im Frühling 2013 so hoch wie nie zuvor und auch das Fördervolumen für fossile Brennstoffe ist in den letzten Jahren weiter angewachsen. Mehr Subventionen für erneuerbare Energien erforderlich Schade um das viele Geld. Man könnte diese Milliarden viel sinnvoller investieren, indem man beispielsweise den Umstieg auf erneuerbare Energien im großen Rahmen subventioniert. Allein der Fördertopf für die Erkundung neuer, fossiler Vorkommen würde reichen, um damit zehntausende veralteter Heizungen auf erneuerbare Energien umzustellen. So könnte man den klimaschädlichen CO2-Ausstoß schlagartig massiv senken. Jeder alte Öl- oder Gaskessel, der zum Beispiel durch eine Pelletsheizung ersetzt wird, spart im Jahr zirka 9.000 Tonnen CO2 *. Und ganz nebenbei würde man sich damit auch mehr Unabhängigkeit von den krisengeschüttelten Öl- und Gaslieferländern erkaufen. Doch offensichtlich ist die Schmerzgrenze für ein Umdenken der Verantwortlichen noch nicht erreicht. Fragt sich nur, welche dramatischen Auswirkungen der Klimawandel noch haben muss, damit die Staatengemeinschaft den Klimaschutz endlich ernst nimmt und die rettende Energiewende umsetzt.
Jetzt von fossilen Brennstoffen auf Pellets umsteigen und 2.000 Euro Fördergeld kassieren! Sie überlegen schon länger, ob Sie Ihre Ölheizung gegen eine nachhaltige und umweltschonende Heizung tauschen sollen? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt für den Umstieg auf erneuerbare Energien, wie zum Beispiel einen Pelletskessel: Denn seit 24. Februar 2015 fördert der Bund den Ersatz alter Heizkessel, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, mit 2.000 Euro. Zum Vergleich: Voriges Jahr wurde der Kesseltausch mit 1.400 Euro unterstützt. [media] Bis zu 2.000 Euro Förderung für neuen Pelletskessel Der Klima- und Energiefonds subventioniert jeden neu installierten Pelletskessel- oder Hackschnitzelkessel, der einen fossilen Kessel ersetzt, mit 2.000 Euro. Beim Tausch einer Holzheizung, die mindestens 15 Jahre alt ist, mit einer neuen Pelletsheizung oder Hackgutheizung erhalten Sie 800 Euro Fördergeld, mit einem Pelletskaminofen 500 Euro. Stellen Sie jetzt den Förderantrag! Das zweistufige Antragsverfahren ist seit 24. Februar eröffnet: In einem ersten Schritt registrieren Sie sich für die Förderaktion. Im zweiten Schritt, nach der Errichtung der Heizungsanlage, stellen Sie den konkreten Antrag. Den Link dazu finden Sie in dem Bestätigungs-E-Mail, das Sie nach der Registrierung erhalten haben. Kritierien für den Erhalt der Förderung: Die Heizung muss überwiegend privat genutzt werden. Außerdem dürfen nur Heizkessel mit einer automatischen Brennstoffzuführung eingebaut werden. Weitere Förderungen sind möglich Zusätzlich zur Bundesförderung können Sie auch noch Förderungen von Ländern oder Gemeinden in Anspruch nehmen. Nicht möglich ist eine zusätzliche Bundesförderung, z.B. der Sanierungsscheck 2015. Im Rahmen des Sanierungsschecks 2015 wird die Umstellung des Wärmeerzeugers auf einen erneuerbaren Energieträger - also Pellets, Holz, Solar, ein Nah- oder Fernwärmeanschluss sowie eine Wärmepumpe - gefördert. Maximale Förderungssumme sind auch hier 2.000 Euro bzw. 30% der förderungsfähigen Kosten.
Heizen mit Pellets ist nicht nur sehr preiswert und komfortabel, es trägt auch wesentlich zur Erreichung der Klimaziele und zur Energie-Unabhängigkeit bei. Der Gesetzgeber ist daher in diesem Jahr ganz besonders darum bemüht, den Kauf von Pelletsheizungen zu unterstützen. Sowohl vom Bund als auch von Ländern, Gemeinden und Städten kann man sich teils beträchtliche Zuschüsse holen. Die Investition in eine neue Pelletsheizung macht sich dadurch besonders rasch bezahlt. Hier geben wir nun einen kurzen Überblick über die aktuelle Fördersituation in Österreich und Deutschland. Österreich Die neue Bundesförderung Den höchsten nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von 2.000 Euro kann man sich holen, wenn die alte Öl- oder Gasheizung durch einen Pelletskessel ersetzt wird. Damit hat der Bund die Förderung aus dem Jahr 2014 in der Höhe von 1.400 Euro um 600 Euro erhöht. Auch der Tausch der alten Holzheizung (mindestens 15 Jahre alt) gegen einen modernen Pelletskessel wird vom Klima- und Energiefonds mit 800 Euro gefördert. [media] Die Bundesförderung wird aus den Mitteln des Klima- und Energiefonds finanziert. Sie gilt nur für Privathaushalte und muss bis spätestens 15. November 2015 beantragt werden. Die neue Pelletsheizung muss dann bis spätestens 12 Wochen nach der Antragstellung eingebaut sein. Noch höhere Landes-Förderungen Der Umstieg von fossilen Energieträgern auf Pellets wird auch von den Ländern großzügig gefördert. Die Bundesländer Salzburg und Oberösterreich haben Ihre Förderungen gegenüber 2014 sogar noch erhöht. Spitzenreiter ist das Bundesland Salzburg: Hier kann man sich für den Umstieg auf Pellets einen nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von 3.000 Euro holen. Auch in Oberösterreich wurde die Förderung für den Tausch der alten Öl- oder Gasheizung gegen eine Pelletsanlage auf 2.800 Euro erhöht. Ist die Pelletsheizung für einen Neubau bestimmt, beträgt die Förderung 2.300 Euro. Einen zusätzlichen Förderungsbonus gibt es für den Einbau einer Solaranlage (500 Euro) oder in Form eines Energiearmutszuschusses für sozial schwache Haushalte (550 Euro). Die Landesförderungen sind in Österreich ganz unterschiedlich geregelt und unterscheiden sich nicht nur in der Höhe, sondern auch in der Abwicklung. Mehr Infos dazu finden Sie im Internet auf den Seiten der jeweiligen Landesregierung oder auch auf der Windhager Homepage . Förderungen kombinieren Das Beste kommt wie immer zum Schluss: Denn die Landes- und Bundesförderungen können fast überall kombiniert werden. Je nach Bundesland kommt da schon ein ganz ordentlicher Betrag zusammen. [media] Deutschland Auch in Deutschland sind die Fördertöpfe noch prall gefüllt. Vor allem die Bundesförderung, die über das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) abgewickelt wird, ist hier sehr attraktiv. Je nach Größe und Ausführung der neuen Heizanlage kann sich der Kunde bis zu 8.250 Euro Zuschuss für seine neue Pelletsheizung holen. Für eine aus vier Kesseln bestehende Pellets-Kaskadenheizung gibt es sogar bis zu 19.200 Euro. Hier ein kurzer Überblick: BioWIN2 2,3 – 25,9 kW: bis zu 5.250 Euro für die Sanierung bis zu 3.500 Euro für den Neubau BioWIN XL , 10 – 60 kW: bis zu 5.250 Euro für die Sanierung bis zu 3.500 Euro für den Neubau VarioWIN, 3,6 – 12 kW: bis zu 4.500 Euro für die Sanierung bis zu 3.000 Euro für den Neubau BioWIN XL 4er-Kaskade, 4 x 18 – 60 kW: bis zu 19.200 Euro für die Sanierung bis zu 12.000 Euro für den Neubau Besonders attraktiv ist die Förderung für unseren Hybridkessel DuoWIN , 4,3 – 30 kW: bis zu 8.250 Euro für die Sanierung bis zu 5.250 Euro für den Neubau Für die Kombination der neuen Pelletsheizung mit einer Solaranlage aber auch für die Optimierung der Heizanlage durch Einbau eines Pufferspeichers oder eines Pelletslagers gibt es noch zusätzliche „Kohle“ vom Staat. Wer sich dafür interessiert, sollte einen Blick auf unsere Förder-Übersicht "Deutschland" werfen. Und damit nicht genug, kann man sich in Deutschland ähnlich wie in Österreich noch zusätzliche Förderungen von den Ländern, Gemeinden, Städten etc. holen.