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Immer einen Schritt voraus

Heizen mit Hackgut

Hackgut - Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen

Das Heizen mit Hackgut bringt viele Vorteile mit sich: Der Holzbrennstoff verbrennt CO2-neutral, ist heimisch und krisensicher. Im Vergleich zu anderen Rohstoffen ist er der mit Abstand günstigste Brennstoff. Denn Hackgut wird in der Regel aus Restholz hergestellt, das aus heimischen Wäldern stammt. Das Holz wird nach der Trocknung zerkleinert und kann schließlich zum Heizen genutzt werden. Mit einer Hackgutheizung müssen Sie keine Kompromisse in puncto Komfort eingehen. Denn der Kessel stellt vollautomatisch zu jedem Zeitpunkt exakt die gewünschte Menge an Wärme zur Verfügung. Der Hackgutvergaser PuroWIN ist zudem der erste Kessel, der Hackgut serienreif auch saugt. 

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Sie möchten mehr Details zum Heizen mit Hackgut wissen?

In unseren FAQs finden Sie Antworten auf die gängigsten Fragen.

Als Hackgut oder auch Hackschnitzel wird maschinell zerkleinertes Holz, das zu wenige Zentimeter großen Holzstücken verarbeitet wird, definiert. Die kleinen Holzstückchen werden in vollautomatisch gesteuerten Verbrennungsanlagen verfeuert und garantieren denselben Komfort wie ihre fossilen Konkurrenten.

Verwenden Sie für Ihre Heizung Hackgut, so können Sie sich an folgenden Vergleichen orientieren. Aus einem Festmeter (fm) Holz ergeben sich 1,4 Raummeter (rm) und 2,5 Schüttraummeter (srm) Hackgut.

Hackgut (Mittelwert) Scheitholz Pellets Heizöl Erdgas
2500 kg (lufttrocken) 2500 kg (lufttrocken) 2000 kg 860 kg 840 kg
12500 l 5000 l 3500 l 1000 l 1000000 l
12,5 m³ (srm) 7,5 m³ (rm) 3,5 m³ 1 m³ 1000 m³

Die Qualität von Hackgut spielt für den optimalen Betrieb der Heizungsanlage eine wesentliche Rolle. Durch die zahlreichen Produzenten und unterschiedlichen Holzarten ist Hackgut ein Rohstoff mit breit gefächerten Ausprägungen. Zugelassen ist der PuroWIN für Hackgut der Klassen P16S und P31S sowie A1 und A2. Beim Einsatz dieser Qualitäten garantieren wir die Einhaltung der vorgeschriebenen Emissionsgrenzwerte im Praxisbetrieb. Und zwar ohne zusätzliche Maßnahmen wie Filtertechnik oder vorherige Reinigung. Für den idealen Betrieb der Anlage sollte Hackgut mit einem Wassergehalt von 20-30 Prozent verwendet werden.

  • Stammholz vor dem Hacken mindestens einen Sommer lang an einem luftigen, sonnigen Platz lagern (für Hackgut W25-30)
  • Hackgut mit Wassergehalt > 35 % ist nicht lagerfähig (Zersetzung, Schimmelbildung, Selbsterwärmung/Brandgefahr)
  • Bei niederschlagsreichen Sommermonaten empfiehlt sich eine Abdeckung des Hackholzes
  • Verwenden Sie naturbelassenes, chemisch unbehandeltes Holz
  • Achten Sie auf niedrigen, homogenen Wassergehalt (keine Feuchtenester)
  • Der Anteil an Nadeln, Blättern, feinen Ästen, Rinde soll gering sein
  • Die gleichförmige Partikelgröße spielt eine Rolle
  • Das Hackgut soll glatt geschnittene Kanten haben und nicht ausgefranst sein
  • Es sollen sich keine Verschmutzungen oder Fremdkörper darin befinden

Je nachdem, wie grob beziehungsweise fein das Hackgut ist, welchen Wassergehalt es hat und ob es aus hartem oder weichem Holz hergestellt wird, variiert der Heizwert. Das heißt, dass bei den unterschiedlichen Qualitäten eine unterschiedliche Menge an Hackgut notwendig ist, um die individuell benötigte Wärmemenge sicher zur Verfügung zu stellen. Wie viel Hackgut Sie in etwa für Ihre Anlage brauchen werden, können Sie im Folder "Brennstoffinfos Hackgut" nachlesen.

Für Holz werden unterschiedliche Volumseinheiten verwendet. Unterschieden wird in Raum-, Fest-und Schüttraummeter. Der Raummeter ist aufgestapeltes Scheitholz, dessen Außenkanten 1 m x 1 m x 1 m aufweisen. Die Zwischenräume werden dabei mit einkalkuliert. Der Schüttraummeter hingegen ist Holz, das in einem Behältnis von 1 m x 1 m x 1 m lose hineingeschüttet wurde. Auch hier werden die Zwischenräume mit gerechnet. Keine Zwischenräume gibt es beim Festmeter. Dieser besteht aus 1 m³ massivem Holz ohne Zwischenräume.

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