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Windhager Pellets-Kaskade wärmt Autohaus

29. April 2019 - Ein gutes Beispiel dafür, dass Umweltschutz auch in der Autobranche einen hohen Stellenwert hat, ist das Autohaus Schlager aus Pöggstall in Niederösterreich. Firmenchef Ernst Schlager ließ die alte Ölheizung durch eine Windhager Pellets-Kaskade ersetzen. So spart das Unternehmen jährlich rund 70 Tonnen CO2. Auch die Heizkosten konnten dadurch um fast die Hälfte reduziert werden.

Der alte Ölkessel hatte nach 30 Jahren ausgedient. Firmenchef Ernst Schlager und sein Nachfolger Daniel Fersterer waren unsicher: Sollten sie wieder eine Ölheizung einbauen, die günstig in der Anschaffung ist und mit wenig Aufwand getauscht werden kann? Oder zahlt es sich trotz höherer Investitionen und Umbauarbeiten aus, auf einen umweltschonenden Pelletskessel umzusteigen? Windhager Kompetenz-PARTNER Rene Kausl aus Weiten unterstützte die Entscheidungsfindung mit einer Vollkostenrechnung beider Heizsysteme über 20 Jahre. Und hier war die Pelletsheizung klar im Vorteil. Die niedrigen, laufenden Heizkosten und der nachhaltige Brennstoff waren letztendlich ausschlaggebend, dass das Autohaus Schlager seit Oktober 2018 mit Pellets beheizt wird. Eine Kaskade bestehend aus drei BioWIN XL Pelletskesseln mit jeweils 60 kW wärmt nun das 1.000 Quadratmeter große Firmengebäude. In diesem sind neben dem Schauraum und Büros, auch die Werkstatt samt Lackierbox sowie eine Wohnung untergebracht.

 

Geringer Betreuungsaufwand

Firmenchef Ernst Schlager legte großen Wert darauf, dass die neue Heizanlage einen möglichst geringen Betreuungsaufwand erfordert. Hier kann die BioWIN XL-Kaskade in vielerlei Hinsicht punkten. Die Pelletskessel verfügen über serienmäßige Reinigungsmechanismen, sodass sich der Betreiber um fast nichts mehr kümmern muss. Die Verbrennung erfolgt so sauber und effizient, dass nur wenig Asche anfällt. Diese wird in einer großen Aschebox gesammelt, die je nach Betriebsart die Asche von bis zu acht Tonnen fasst. Sie muss daher nur mehr ein bis maximal drei Mal im Jahr entleert werden. Mittels der Systemregelung MES INFINITY und der Windhager App myComfort lässt sich die Anlage zudem sehr einfach und intuitiv auch mit dem Smartphone regeln und von der Firma Kausl Installationen fernüberwachen.

Effizient auch bei schwankendem Wärmebedarf

Durch den Einsatz von drei Kesseln ist diese Heizlösung zudem sehr betriebssicher. So können auch Service- oder Wartungsarbeiten ohne Heizunterbrechung durchgeführt werden. Die Kaskadenlösung hat zudem den Vorteil, den schwankenden Wärmebedarf des Gebäudes sehr wirtschaftlich abdecken zu können. Für die Warmwasserbereitung ist beispielsweise der Betrieb von nur einem Kessel ausreichend. Um die Lackierbox entsprechend aufzuheizen, ist hingegen oft die volle 180 kW Leistung erforderlich. Das von Windhager entwickelte Kaskadenmodul regelt dabei das bedarfsgerechte und effiziente Zusammenspiel aller Wärmeerzeuger. Es stimmt laufend ab, wie viele und welche Kessel für die angeforderte Wärmemenge in Betrieb gehen müssen. Zur Energieoptimierung werden nur so viele Kessel betrieben, wie unbedingt erforderlich sind. Dabei werden sowohl die Leistungen als auch die Betriebszeiten der einzelnen Geräte berücksichtigt, sodass die Anlage immer gleichmäßig ausgelastet ist. Zudem regelt das Kaskadenmodul in Verbindung mit den Rücklauf-Hochhaltegruppen und der modulierenden Hocheffizienzpumpe den Kessel-Volumenstrom so, dass der Pelletskessel über den gesamten Modulationsbereich (30 bis 100 %) läuft. Sobald der Pufferspeicher im obersten Bereich die Solltemperatur erreicht hat, geht der Kessel in den Modulationsbetrieb. Das sorgt für lange Kessellaufzeiten in der Teillast, was wiederum ein sehr effizientes und somit wirtschaftliches Pelletsheizen sicherstellt.

Schneller Umbau während des laufenden Geschäftsbetriebs 

In einer knappen Woche war der komplette Umbau erledigt: Der Ölkessel wurde entsorgt, sowie das Pelletslager umgebaut und mit 3 x 6 Saugsonden ausgestattet, die drei neuen Kessel und der 3.000-Liter Wärmespeicher wurden installiert und der Kamin saniert. Gleichzeitig lief der Betrieb im Autohaus ganz normal weiter. „Die drei Kessel, die dank innovativer Regelungs- und Pumpentechnik gleichmäßig ausgelastet werden, garantieren uns hohe Betriebssicherheit. Und dank der Nähe zu mehreren Pelletierwerken können wir uns mit regionalem Brennstoff versorgen“, zählt Ernst Schlager die für ihn wichtigsten Vorteile mit der Pelletskaskade auf. Installateur Rene Kausl bilanziert: „Vor dem Umbau brauchte Ernst Schlager für das Heizen bis zu 22.000 Liter Heizöl oder rund 18.200 Euro pro Jahr. Die Dreier-Pelletskaskade verbraucht etwa 40 Tonnen Pellets. Das spart rund die Hälfte der bisherigen Heizkosten und bis zu 70 Tonnen CO2. Herr Schlager leistet damit auch einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz! Außerdem hat sich die Investition in sieben bis zehn Jahren bereits amortisiert!“.