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Bio-Masse: Windhager Zentralheizung legt Gang zu
03.10.2008 - Österreichs Parade-Kesselhersteller mit vollen Auftragsbüchern und neuem zugkräftigen Eigentümer. Ziel: Führende Position international ausbauen.
Mit der WH Beteiligungs GmbH mit Sitz in Linz, einer Investorengruppe im Umfeld der RLB-Oberösterreich, hat die Windhager Unternehmensgruppe einen strategischen Eigentümer bekommen, der dem erfolgreichen Traditionsunternehmen weiteren Auftrieb verleihen wird. Manfred Mayrhuber, Leiter der Investorengruppe, ist voll des Tatendrangs: «Für uns ist Windhager Zentralheizung ein starkes österreichisches Unternehmen, das eine zentrale Rolle im Wachstumsmarkt der erneuerbaren Energie spielt. Alle Arbeitsplätze sind natürlich gesichert und wir wollen den bisherigen Expansionskurs weiter verstärken».
 
Auftragsrekord bei Pelletskessel
Für 2008 zeichnet sich bereits jetzt eine sehr gute Unternehmens-Entwicklung ab. Windhager Zentralheizung erlebt derzeit einen wahren Nachfrageboom im Bereich der Pelletsheizungen. Allein in Österreich hat sich der Bestelleingang per Ende September im Vergleichszeitraum zum Vorjahr mehr als verdreifacht. In Deutschland, dem weltgrößten Markt für Pellets-Zentralheizungen, wurden bisher fast viermal so viele Windhager-Pelletskessel bestellt wie noch im Jahr zuvor. Dementsprechend wird für das Jahr 2008 eines der besten Ergebnisse der 87- jährigen Firmengeschichte erwartet.
«Sparsame, klimafreundliche Zentralheizungen waren noch nie so gefragt wie jetzt. Wir sind hervorragend aufgestellt und werden jetzt unsere führende Position im Segment der vollautomatischen Pellets-Zentralheizungskessel international ausbauen.» zeigt sich Manfred Faustmann, GF von Windhager Zentralheizung entschlossen.
 
Produktion rund um die Uhr
Um der rasant gestiegenen Nachfrage zu entsprechen, hat das Unternehmen bereits kräftig aufgestockt. “Wir haben in den letzten 3 Monaten 70 Mitarbeiter in der Produktion aufgebaut und die Fertigungs-Arbeitszeit um täglich eine Stunde verlängert. Alle automatisierten Anlagen laufen rund um die Uhr, sieben Tage die Woche. Damit unsere Kessel auch unter dem stark gestiegenen Lieferaufkommen rechtzeitig beim Kunden ankommen, haben wir jetzt sogar Speditionskapazität zugekauft“, schildert Johann Thalmaier, GF der Windhager Zentralheizung Technik GmbH.
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